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19 | 05 | 2019

Neu im Kino
Alle neuen Filme in den deutschen Kinos
  • Antiporno
    Der japanische Independent-Regisseur Sion Sono ist immer für eine Überraschung gut – so auch sein neuer Film „Antiporno“. Im Fokus der Handlung steht die Künstlerin Kioko (Ami Tomite), die – gefangen im goldenen Käfig – ungeduldig auf einen Interviewtermin wartet. Um ihr Ego zu pushen und die Zeit zu überbrücken, macht sie sich ihre Assistentin Noriko (Mariko Tsutsui) untertan, denn diese will ebenso eine „Hure“ sein, wie ihre Arbeitgeberin. Ein Zwischenruf „Schnitt“ macht deutlich, dass sich die beiden Frauen beim Dreh eines pornografischen Films befinden. Doch findet dieses Szenario tatsächlich gerade statt oder bildet sich Kioko das alles nur ein? Im Trailer bekommt ihr einen ersten Vorgeschmack auf Sonos‘ Werk: „Antiporno“ – Hintergründe Das japanische Produktionsstudio Nikkatsu hat in den Siebziger Jahren jungen Regisseuren unter wenigen Auflagen und somit sehr viel kreativer Freiheit die Möglichkeit gegeben, eine wahre Flut an Softpornofilmen zu produzieren. Die Filme waren sehr beliebt und ihre Hauptdarstellerinnen wurden zu „Roman Porno Queens“. Im Rahmen dieser „Filmreihe“ gibt das Nikkatsu-Studio auch heute noch Regisseuren die Möglichkeit, derartige Filme zu produzieren und möglichst wenig künstlerisches Eingreifen zu gewährleisten. 2016 fiel die Wahl auf Sion Sono, den vielfach ausgezeichneten Regisseur und Drehbuchautor, der mit seinen oft avantgardistischen Werken und surrealen Inhalten stets kontrovers diskutiert wird. Es entstand ein typisches Sono-Werk, mit vielen überraschenden und unvorhersehbaren Wendungen und immer mit einem kritischen Unterton. Bereits 2016 feierte der Film auf dem französischen Filmfestival L’Étrange Weltpremiere. „Antiporno“ – Kinostart und FSK Das japanische Drama „Antiporno“ startet am 16. Mai 2019 in den deutschen Kinos und ist ab 16 Jahren freigegeben.
  • LauF BaBy
  • Der Boden unter den Füßen
    Lola (Valerie Pachner) ist Ende 20 und eine erfolgreiche Karrierefrau. Für ihren Job als Unternehmensberaterin ist sie immer auf dem Sprung zur nächsten Firma, ihre schöne Wohnung in Wien dient meist nur als Briefkasten und zum Wäschewaschen. Für ihre Karriere legt die kühle Lola ein ebenso hohes Maß an Disziplin an den Tag, wie für die Handhabung ihres Privatlebens. Neben der Geheimhaltung ihrer Affäre zu Chefin Elise (Mavie Hörbiger) ist es ihr besonders wichtig, dass niemand erfährt, dass sie sich um ihre ältere schizophrene Schwester Conny (Pia Hierzegger) kümmert. Als ihre Schwester einen Suizidversuch begeht, gerät Lolas gut strukturiertes Leben ins Wanken. Sie versucht, für ihre Schwester da zu sein und sich im Beruf nichts anmerken zu lassen. Doch die Jetsetterin wird zunehmend paranoid, verdächtigt Kollegen, sie zu sabotieren. Das bleibt nicht lange unbemerkt und stellt ihre Eignung für den nächsten großen Auftrag in Frage – gelingt Lola der Spagat zwischen Karriere und Betreuung der psychisch kranken Schwester? Im Trailer könnt ihr euch einen ersten Eindruck von den Strapazen machen, die Lola tagtäglich auf sich nimmt, um Karriere und familiäre Verantwortung unter einen Hut zu bekommen: „Der Boden unter den Füßen“ – Hintergründe Das Drama der österreichischen Regisseurin Marie Kreutzer feierte auf der Berlinale 2019 Weltpremiere und nahm am Wettbewerb um den Goldenen Bären teil. Bereits für ihr Erstlingswerk „Die Vaterlosen“ aus dem Jahr 2011 hat sich Marie Kreutzer mit einer spannungsvollen Familiendynamik beschäftigt. Nun knüpft sie an diese Stelle an und präsentiert ein packendes Drama zwischen Krankheit und Effizienz, Chaos und Ordnung, Aufstieg und Absturz. Hauptdarstellerin Valerie Pachner überzeugt in der Rolle der Karrierefrau Lola, die eine sanfte Seite hat, sich aber beruflich stets kühl, distanziert und streng gibt. „Der Boden unter den Füßen“ – Kinostart und FSK Das österreichische Drama startet am 16. Mai 2019 in den deutschen Kinos und hat eine FSK-Altersfreigabe ab 12 Jahren erhalten.
  • Breakthrough: Zurück ins Leben
    Die Kleinstadt Lake St. Louis im Bundestaat Missouri ist eine Gemeinde, die eng zusammenhält. Basketball, gepflegte Vorgärten. Hier lebt auch die Familie von Joyce (Chrissy Metz) und Brian Smith (Josh Lucas), die sich gemeinsam um den 14-jährigen Adoptivsohn John (Marcel Ruiz) kümmern. John ist der ganze Stolz der beiden Eltern. Das Vorzeigekind spielt in der Basketballmannschaft und engagiert sich zusammen mit den Eltern in der Kirche. Dann geschieht ein Unglück. Als sich John mit seinen Freunden auf dem Eis des zugefrorenen Missouri Lake trifft, bricht das Eis und John wird unter Wasser gezogen. Bis die Rettungskräfte eintreffen, vergehen 15 Minuten, die John im eiskalten Wasser liegt. Scheinbar endlos versuchen die Ärzte, ihn wiederzubeleben. Doch jede Rettung ist zu spät – John ist klinisch tot. Als seine Mutter davon hört, weigert sie sich, die Hoffnung aufzugeben und faltet am Totenbett die Hände. Und tatsächlich geschieht ein Wunder. „Breakthrough: Zurück ins Leben“ — Hintergründe Die Geschichte von John Smith, der wie durch ein Wunder wieder zum Leben erwacht ist, nachdem er bereits für tot erklärt wurde, ging durch die amerikanischen Medien. Gemeinsam mit Co-Autor Ginger Kolbab hat Joyce Smith ihre Erlebnisse — die Katastrophe, das Wunder und die Unterstützung der Gemeinde — in dem Buch „Auf dünnem Eis“ beschrieben. Auf den Stoff ist schließlich auch Hit-Produzent DeVonFranklin — Spezialist für christliche Erbauungsfilme wie „Himmelskind“ — aufmerksam geworden. Verfilmt wird die unglaubliche Geschichte von Roxann Dawson, die den meisten als Halb-Klingonin B’Elanna Torres aus der TV-Serie „Star Trek: Voyager“ bekannt sein dürfte. In die Hauptrollen schlüpfen Chrissy Metz („Sierra Burgess Is a Loser“) als Joyce Smith, Josh Lucas („J. Edgar“) als deren Mann und Marcel Ruiz („Snowfall“) als Adoptivkind John.
  • Wir - der Sommer, als wir unsere Röcke hoben und die Welt gegen die Wand fuhr
    Einer Gruppe von Jugendlichen steht ein langer Sommer in einem belgisch-holländischen Grenzdorf bevor. Gemeinsam entfliehen die eingeschworenen Freunde Simon (Tijmen Govaerts), Femke, (Salomé van Grunsven), Sarah (Gaia Cozijn), Jens (Friso van der Werf),Thomas (Aime Claeys), Ruth (Maxime Jacobs), Ena (Laura Drisopoulos), Liesl (Pauline Casteleyn) und Karl (Folkert Verdoorn) der vorgelebten Monotonie der Kleinstadt und begeben sich auf eine wilde Entdeckungsreise. Die unschuldigen Teenager erkunden ihre Sexualität, wählen dafür allerdings einen vergleichsweise extremen Weg. Ob Tag oder Nacht, sie feiern exzessive Partys mit Drogen und Alkohol, sie pöbeln, sind gewalttätig und drehen Pornos. Schnell verschwimmen die Grenzen von Moral und Ethik und sie werden zu skrupellosen Raubtieren. Ihr Handeln bleibt natürlich nicht lange ohne Folgen und hat sogar tödliche Konsequenzen… Im Trailer könnt ihr euch einen ersten Eindruck der Verfilmung des gleichnamigen Skandal-Romans machen: „Wir – Der Sommer, als wir unsere Röcke hoben und die Welt gegen die Wand fuhr“ – Hintergründe Der Film von René Eller basiert auf dem in den Niederlanden und Belgien viel diskutierten gleichnamigen Roman von Elvis Peeters*. Was als normale Coming-of-Age-Geschichte beginnt, geht schnell in schockierende Erzählungen über eine Gruppe von Jugendlichen über, die jegliche sich ihnen bietende Grenze überschreitet und in einen Strudel aus Sex und Gewalt gerät – mit fatalen Folgen. Ebenso wie das Buch bricht der Film Tabus und entwirft mit eindringlichen und schockierende Bildern eine Jugend, die jeglichen moralischen Kompass und gesellschaftliche Werte abgelegt hat. Fraglich, wie diese Teenager (wertvolle) Mitglieder der Gesellschaft werden sollen. René Eller hat sich in den letzten Jahren vor allem als Produzent zahlreicher Werbespots und Musikvideos (unter anderem für Boy Goerge, Herbert Grönemeyer und Selig) einen Namen gemacht. Als Regisseur und Drehbuchautor liefert er mit „Wir“ nun sein Spielfilmdebüt ab. Auch für die Jungschauspieler war der Film der erste große Auftritt vor der Kamera. „Wir“ – Kinostart und FSK Die Verfilmung des Skandal-Romans „Wir – Der Sommer, als wir unsere Röcke hoben und die Welt gegen die Wand fuhr“ startet am 16. Mai 2019 in den deutschen Kinos. Eine Altersfreigabe wurde bisher nicht bekannt gegeben, je nachdem wie explizit die ausschweifenden Sex- und Gewaltszenen sind, könnte der Film ab 16 Jahren eingestuft werden.
  • Das Familienfoto
    Ein trauriger Anlass bringt eine entfremdete Familie wieder zusammen und stellt sie vor neue Herausforderungen. Nach dem Ableben ihres Mannes muss für die demente Großmutter (Claudette Walker) eine neue Bleibe gefunden werden. Während Sohn Pierre (Jean-Pierre Bacri) für seine Mutter bereits den Umzug ins Heim plant, schalten sich die drei Enkelkinder Gabrielle (Vanessa Paradis), Elsa (Camille Cottin) und Mao (Pierre Deladonchamps) ein und grübeln an einem neuen Plan. Die alte Dame hat nämlich einen letzten Wunsch geäußert: Sie möchte in Saint-Julien sterben. Gabrielle und Elsa wollen die Großmutter zu sich nach Hause holen, doch sie müssen schnell feststellen, dass es nicht so einfach ist, sich um einen dementen, älteren Menschen zu kümmern, wenn man mit dem eigenen Leben schon genug zu tun hat. So hadert Sozialarbeiterin Elsa mit einem unerfüllten Kinderwunsch und hat mit Wutausbrüchen zu kämpfen. Gabrielle arbeitet in Paris als lebende Statue und überfordert ihren Sohn mit großer Fürsorge. Spieleentwickler Mao ist beruflich sehr erfolgreich, fühlt sich aber im Leben noch nicht ganz angekommen und wird von Depressionen gequält. Alles keine guten Voraussetzungen, sich der alten Dame anzunehmen. Doch diese lässt sich kaum aufhalten und versucht mehrmals nachts die Stadt zu verlassen. Eine Lösung muss her! Gelingt es der Familie, den Wunsch der Großmutter zu erfüllen und ihr die letzten Lebenszeit in Saint-Julien zu schenken? Im Trailer bekommt ihr einen ersten Eindruck vom Film: Die französische Tragikomödie „Das Familienfoto“ startet am 16. Mai 2019 in den deutschen Kinos und ist ab 0 Jahren freigegeben. „Das Familienfoto“ – Hintergründe Regisseurin und Drehbuchautorin Cecilia Rouaud präsentiert mit ihrem zweiten Spielfilm ein intensives Familiendrama mit Starbesetzung. Im Fokus stehen die drei unterschiedlichen Geschwister Elsa, Gabrielle und Mao, die gebeutelt durch die frühe Trennung der Eltern alle mit ihren eigenen kleinen Dramen zu kämpfen haben und nun versuchen, ihrer Großmutter einen letzten Wunsch zu erfüllen. Langsam kristallisiert sich die wahre Bedeutung des Sehnsuchtsortes Saint-Julien heraus und hilft der Familie, wieder zueinander zu finden. In den Hauptrollen sehen wir eine zwischen Fürsorge und Nervenzusammenbruch schwankende Vanessa Paradis, an ihrer Seite Pierre Deladonchamps („Die kanadische Reise“) und Camille Cottin („Wie die Mutter, so die Tochter“) als Geschwister-Trio. Außerdem Jean-Pierre Bacri („Das Leben ist ein Fest“) einmal mehr in der Rolle des forschen Erzeugers und Chantal Lauby („Monsieur Claude und seine Töchter“) als seine Ex-Frau, die – von Beruf Psychologin – auch keine große Hilfe für ihre Kinder ist.
  • Under the Tree
    Am Rande der isländischen Hauptstadt Reykjavíks leben Inga (Edda Björgvinsdóttir) und Baldvin (Sigurður Sigurjónsson) in einem schicken Reihenhäuschen. Das in die Jahre gekommene Ehepaar betrauert noch immer den Selbstmord ihres ältesten Sohnes und die verbitterte Inga hat nur noch wenig gute Worte für ihren Ehemann übrig. Ein besonderer Dorn im Auge ist ihr aber Nachbar Konrad (Þorsteinn Bachmann) und seine sportliche, jüngere Ehefrau Eybjorg (Selma Björnsdóttir), die bewirken wollen, dass Inga ihren geliebten Baum im Garten beschneiden muss, denn dieser wirft zu viel Schatten auf das Nachbargrundstück. Hinzu gesellt sich Ingas jüngerer Sohn Atli (Steinþór Hróar Steinþórsson), der von seiner Frau fälschlicherweise des Fremdgehens bezichtigt wird und kurzerhand wieder ins Elternhaus zieht. So kann der verzweifelte Sohnemann seinen Eltern allerdings auch keinen Beistand leisten, stattdessen ist er damit beschäftigt, den Kontakt zu seiner vierjährigen Tochter aufrechtzuerhalten. Was als leichte Unstimmigkeit beginnt, geht bald in einen handfesten Nachbarschaftsstreit mit durchstochenen Reifen, Kameraüberwachung und Gartenzwergen mit heruntergelassenen Hosen über. Wer wird am Ende die Oberhand gewinnen oder werden beide Parteien sieglos aus der Auseinandersetzung hervorgehen? Im Trailer bekommt ihr einen ersten Eindruck der schwarzhumorigen Tragikomödie: „Under the Tree“ – Hintergründe Regisseur Hafsteinn Gunnar Sigurðssons („Prince Avalanche“) liefert mit seinem neuen Spielfilm ein Paradestück des europäischen Arthouse-Kinos ab. Mit eindringlichen Bildern und einer innovativen Erzählweise präsentiert er einen verzwickten Nachbarschaftsstreit in einem idyllischen Vorort, der bald zu eskalieren droht. „Under the Tree“ – Kinostart und FSK Der isländische Film, der bereits 2017 auf den großen einschlägigen Filmfestivals zu sehen war, startet mit reichlich Verspätung am 16. Mai 2019 in den deutschen Kinos. Von der FSK wurde der Film mit einer Freigabe ab 12 Jahren eingestuft.
  • The Sun Is Also a Star
    Die junge Jamaikanerin Natasha Kinglsey (Yara Shahidi) ist eine pragmatische Physik-Studentin und lebt in New York. Eines Tages, als sie gedankenversunken und mit Kopfhörern auf den Ohren durch die hektischen Straßen des Big Apple schlendert, entgeht sie nur knapp einem Autounfall. Ihr Retter: Der angehende Yale-Student Daniel Bae (Charles Melton). Natasha glaubt nicht an Bestimmung oder die Liebe, da sie nicht messbar seien. Dennoch knistert es sofort zwischen den beiden Fremden und sie verbringen einen magischen Tag miteinander. Das junge Glück ist allerdings zeitlich begrenzt, denn Natasha und ihre Familie werden ausgewiesen und müssen schon am nächsten Tag das Land verlassen. Die junge Frau gibt sich energisch und versucht immer noch, gegen die Abschiebung ihrer Familie vorzugehen. Gleichzeitig kämpft sie gegen ihre aufkeimenden Gefühle für Daniel, der ebenso hart daran arbeitetet, sie davon zu überzeugen, dass die beiden füreinander bestimmt sind. War es das Schicksal, das den beiden einen kleinen Schubser gab, damit sich ihre Wege kreuzten? Und wenn ja, kann es auch dafür sorgen, dass sie glücklich vereint bleiben und nicht schon am folgenden Tag tausende Kilometer entfernt voneinander sein werden? Der Trailer gibt euch einen ersten Eindruck, wie Natashas letzter Tag in New York aussieht: „The Sun Is Also A Star“ ist eine moderne Geschichte über das Finden von Liebe allen Widrigkeiten zum Trotz. Gleichzeitig erforscht der Film, ob unser Leben vom Schicksal bestimmt oder nur ein Sammelsurium von zufälligen Ereignissen des Universums ist. „The Sun Is Also A Star“ – Hintergründe Basierend auf dem gleichnamigen Roman für junge Erwachsene von Nicola Yoon zeigt uns Regisseurin Ry Russo-Young („Before I Fall“) ein Drama über die aufkeimende Liebe zwischen Natasha und Daniel. Die Halbwertszeit ihrer Beziehung beläuft sich allerdings auf einen einzigen Tag, da Natashas Familie bereits am folgenden Morgen abgeschoben werden soll und das Land verlassen muss. Die beiden Hauptakteure könnten unterschiedlicher nicht sein: Die junge Natasha Kingsley, gespielt von Yara Shahidi („Smallfoot“, „Zuhause ist der Zauber los“), studiert Physik und sieht dem Leben äußerst pragmatisch entgegen. Ganz anders der asiatisch-amerikanische Austauschstudent Daniel Bea (Charles Melton, „Riverdale“), der unterwegs gern Gedichte schreibt und felsenfest vom Schicksal überzeugt ist. Russo-Young, die bereits Erfahrung mit Dramen für junge Erwachsene gesammelt hat, inszenierte mit „The Sun Is Also A Star“ ein mitreißendes Drama über Liebe und Schicksal vor dem Hintergrund einer bevorstehenden Abschiebung. In den deutschen Kinos startet der Film am 16. Mai 2019.
  • Greta
    Die junge Frances McCullen (Chloe Grace Moretz) findet in der New Yorker U-Bahn eine herrenlose wunderschöne Handtasche. Anständig bringt sie diese zum Besitzer zurück: der grazilen Witwe Greta (Isabelle Huppert). Diese freut sich sichtlich über die freundliche Geste und sucht sogleich die Nähe zur jungen Frances. Schnell entsteht zwischen den beiden Damen ein enges Bündnis. Greta verlor Ehemann und hat keinen Kontakt zur Tochter, während Frances ihre Mutter verlor und zu ihrem Vater ein dysfunktionales Verhältnis führt. Einzig Frances‘ beste Freundin Erica (Maika Monroe) sieht die neue Freundschaft mit Argwohn an. Frances muss schon bald feststellen, dass ihre naive Ehrlichkeit schon bald zum Verhängnis werden könnte: Greta lagert in einem Schrank verschiedene Handtaschen, die sie als Köder auslegt. Ein tödliches Katz-und-Maus-Spiel beginnt. „Greta“ – Hintergründe Oscarpreisträger und Regisseur Neil Jordan („The Crying Game“, „Interview mit einem Vampir“) inszeniert ein psychologisches Katz-und-Maus-Spiel mit zwei herausragenden Frauen ihres Fachs. Als Grand Dame des französischen Kinos hat Isabelle Huppert („8 Frauen“, „Elle“) bereits mehrfach unter Beweis gestellt, dass sie komplexe Rollen mit Leichtigkeit spielen kann und gewann Preise wie Golden Globes, BAFTA oder den Goldenen Bären. Die Hauptrolle in „Greta“ spielt hier keine Ausnahme. Ihr gegenüber steht Nachwuchsstar Chloe Grace-Moretz („Kick-Ass“, „Die 5. Welle“), die mit gerade einmal 22 Jahren auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken kann. Ob Action, Horror oder Drama – die junge Schauspielerin ist sich für kein Genre zu schade und bewies zuletzt dank „Dark Places“, „Suspiria“ oder dem „Carrie“-Remake, dass sie psychologische Herausforderungen schätzt. In weiteren Rollen sieht man Maika Monroe („It Follows“), Stephen Rea („Black 47“) oder Zawe Ashton („Die Kunst des toten Mannes“).
  • The Silence
    Sie leben in einem Höhlensystem tief unter der Erde. Stille Jäger perfekt an die Dunkelheit angepasst. Nur mit ihrem Gehör orten die Fledermäuse ihr Opfer. Als im amerikanischen Bundestaat New Jersey eine Kolonie harmloser Fledermäuse von einem Parasiten befallen wird, verändern sich die Tiere. Eine neue Spezies entsteht, die Vesps. Effiziente Killer, die durch das leiseste Geräusch angelockt werden. Inmitten der Katastrophe kämpft die Familie von Ally (Kiernan Shipka) ums nackte Überleben. Die Teenagerin ist ohne Gehör aufgewachsen, ihre anderen Sinne haben sich dadurch geschärft. Ally spürt die Anwesenheit der Vesps schon bevor sie zuschlagen können. Gemeinsam mit ihren Eltern flieht sie tief in den Wald. Denn längst sind nicht nur die mutierten Fledermäuse eine Gefahr, sondern auch die letzten Überlebenden. „The Silence“ — Hintergründe Mit dem Monster-Horrorfilm „The Silence“ kommt im Jahr 2018 nach „A Quiet Place“ bereits der zweite Schocker, der sich um ein Überleben in Geräuschlosigkeit dreht. Dass ein solches Konzept hervorragend funktionieren kann, hat „A Quiet Place“ eindrucksvoll bewiesen. Die Namen hinter „The Silence“ lassen auf einen ähnlichen Erfolg hoffen. Inszeniert wird der Horrorfilm von John R. Leonetti, der sich bereits mit „Annabelle“, „Wolves at the Door“ oder „Wish Upon“ beweisen konnte. Zum Cast von „The Silence“ gehören neben Hauptdarstellerin Kiernan Shipka („Mad Men“) auch Stanley Tucci („Transformers: The Last Knight“) und Miranda Otto („Anabelle 2“). Die Geschichte des Monsterfilmes basiert auf dem gleichnamigen Roman des britischen Horrorautors Tim Lebbon, dessen Geschichte „Pay the Ghost“ bereits mit Nicolas Cage in der Hauptrolle verfilmt wurde.
  • Urfin, der Zauberer von Oz
    Dem eigenbrötlerischen und fiesen Tischler Urfin (Oliver Kalkofe) gelingt es, sich mit Hilfe eines magischen Pulvers die von ihm geschaffenen Figuren zum Leben zu erwecken. Mit einer Armee aus Holzsoldaten erobert er die Smaradgstadt und reißt die Herrschaft über Oz an sich. Derweil spielt in einer anderen Welt das Mädchen Dorothy mit den silbernen Schuhen ihrer Großmutter. Dabei schlägt sie drei Mal die Hacken aneinander und landet in Oz. Die Munchkins klären sie über die prekäre Lage des Landes auf und hoffen, dass Dorothy ihnen helfen kann. Doch bei diesem Mädchen handelt es sich nicht um die gleiche Dorothy, die ihnen schon ein Mal aus der Patsche geholfen hat. Nichtsdestotrotz verbünden sich Dorothy und ihr Hund Toto mit dem Zinnsoldaten, dem mutigen Löwen und der Vogelscheuche, um Urfins Herrschaft Einhalt zu gebieten. Kann es ihnen gelingen, Urfin zu besiegen und die Smaragdstadt seinen rechtmäßigen Herrschern zurückzugeben? Im Trailer bekommt ihr einen ersten Eindruck von den Abenteuern, die Dorothy und ihre Gefährten bestehen müssen: „Urfin, der Zauberer von Oz“ – Hintergründe Der russische Animationsspaß folgt der osteuropäischen Buchvorlage des bekannten Kinderbuchs. Neben den bekannten Figuren treffen wir hier auch typisch russische Märchenfiguren, wie den Bären, einen Oger und eine sprechende Krähe an. Den Zuschauer erwartet ein rasanter Animationsfilm mit satten Farben und einem unterhaltsamen Oliver Kalkofe in der Sprechrolle des Urfin. Der russische Kinderfilm startet am 16. Mai 2019 in den deutschen Kinos und hat eine FSK-Altersfreigabe ab 0 Jahren.
  • Once Again
    Amar (Neeraj Kabi) ist ein berühmter indischer Filmstar und trotz seiner knapp 70 Jahre immer noch sehr gefragt. Doch sobald die Scheinwerfer ausgehen zieht sich der Schauspieler in seine Wohnung inmitten der 15 Millionen Metropole Mumbai zurück. Von seiner Frau, die er vor mehr als 20 Jahren geheiratet hat, ist er schon lange getrennt. Täglicher Lichtblick ist ein Telefonat mit Tara (Shefali Shah), einer Restaurantbesitzerin, die ihm täglich sein Essen zubereitet. Die Mahlzeiten lässt er sich stets liefern, daher sind sich die beiden noch nie begegnet. Die selbstbewusste Tara ist bereits seit mehreren Jahren verwitwet und kümmert sich hingebungsvoll um ihre beiden erwachsenen Kinder und ihr kleines Restaurant. Während ihrer manchmal mehrstündigen Telefongespräche versucht Amar immer wieder, sie zu einem Treffen zu überreden. Doch die leidenschaftliche Köchin weicht ihm immer wieder aus. So selbstbestimmt und modern sie auch sein mag, ist sie immer noch an alte Traditionen gebunden – in diesem Fall weisen sie die unterschiedlichen Kasten der beiden Liebenden in die Schranken. Eines Tages wagen die beiden trotz allem den nächsten Schritt und verabreden sich. Doch ihr Zusammensein stößt bei Taras Familie auf Ablehnung und auch das öffentliche Interesse an ihrer Liebe zum Filmstar Amar erleichtert die Situation nicht gerade. Kann ihre Liebe dennoch Bestand haben? Im Trailer bekommt ihr einen ersten Eindruck des indischen Arthouse-Films: „Once Again“ – Hintergründe Nach „Fernes Land“ kehrt der in Indien geborene und in Dresden wohnhafte Regisseur und Drehbuchautor Kanwal Sethi mit „Once Again“ zurück auf die große Kinoleinwand. Untermalt von ruhiger, klassischer indischer Musik präsentiert Sethi einen romantischen Film, dessen Hauptakteure mit ihrem Alter etwas außerhalb des Gewohnten liegen. Der Zuschauer taucht ein in die indische Kultur und die pulsierende Großstadt Mumbai. Kontrastreich inszeniert der Regisseur sein Heimatland, indem er uns mit Tara einen eigentlich sehr emanzipierten weiblichen Charakter zeigt, die selbstbewusste Frau dennoch befangen ist durch ihre soziale Zugehörigkeit und ihr Geschlecht. So muss sie ihren Sohn um Hilfe bitten, um einen Kredit für ihr Restaurant zu bekommen, da ihr dieser als Frau verwehrt bleibt. Der romantische indische Arthouse-Film „Once Again“ startet am 16. Mai 2019 in den deutschen Kinos und hat eine FSK-Altersfreigabe ab 0 Jahren erhalten.

 
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