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10 | 12 | 2019

Neu im Kino
Alle neuen Filme in den deutschen Kinos
  • Panipat
  • Dieser Film ist ein Geschenk
    Dokumentarfilmerin Anja Salomonowitz widmet sich in ihrem neuen Film dem herausragenden Schweizer Objektkünstler Daniel Spoerri. Dabei verknüpft sie ihr eigenes Leben mit Spoerris Gedanken über das Dasein und die jüdische Identität. Ihm gegenüber setzt sie den eigenen Sohn Oskar und zeigt, dass es immer irgendwie weiter geht und sich alles neu zusammensetzen kann – fast wie in Spoerris Kunst, für die sich der Schweizer an Flohmarkt-Objekten bedient, ihrem ursprünglichen Zweck entfremdet und sie auf Leinwänden arrangiert und ihnen so neues Leben einhaucht.
  • Solid Gold
  • Realna Priča
  • Die glitzernden Garnelen
    Matthias Le Goff (Nicholas Gob) ist Vize-Weltmeister im Schwimmen und macht während eines TV-Auftritts eine homophobe Bemerkung. Das Video mit seinem abfälligen Kommentar geht viral und sein Verband reagiert: Das Training ist für den ehemaligen Champ erstmal gestrichen, stattdessen soll er die Wasserball-Amateurmannschaft „Die glitzernden Garnelen“ für die Gay Games in Kroatien fit machen. Das Team steht seinem neuen Coach erstmal skeptisch gegenüber, alle haben das Video natürlich gesehen. Und auch Le Goff, dem die sexuelle Orientierung seines Teams in erste Linie egal ist, zeigt sich wenig begeistert, steht für die Garnelen doch eher gute Laune und Party machen im Vordergrund – sportliche Leistungen können sie Le Goff (noch) nicht präsentieren. Als die ersten menschlichen Hürden dann endlich überwunden sind, gelingt es Le Goff tatsächlich, dem Team ein bisschen Disziplin einzuflößen. Doch reicht der Fortschritt im Team aus, um bei den Gay Games eine Chance zu haben? Oder lassen sich die Sportler bereits vor dem eigentlichen Wettkampf aus dem Rennen werfen? „Die glitzernden Garnelen“ – Hintergründe Die beiden Regisseure Maxime Govare und Cédric Le Gallo bringen mit ihren „Shiny Shrimps“ eine unterhaltsame LGBT-Komödie in die Kinos, die laut Kritikern mit queeren Klassikern wie „Prsicilla – Königin der Wüste“ mithalten kann. Der Film weiß nicht nur mit seiner Botschaft von Toleranz und Diversität zu überzeugen, sondern bringt sein Publikum gezielt ein ums andere Mal zum Lachen. Dafür sorgen vor allem die hierzulande eher unbekannten Darsteller Alban Lenoir, Michael Abitebout und David Baoit seitens des Wasserball-Teams sowie ihr etwas mürrischer Trainer, gespielt von Nicolas Gob. „Die glitzernden Garnelen“ feierten ihre Uraufführung im Januar 2019 auf dem französischen L’Alpe-d’Huez Film Festival, ab 5. Dezember 2019 können sich auch deutsche Kinogänger an der LGBT-Komödie erfreuen.
  • Mucize 2: Ask
    Die schöne Mizgin wird mit dem gehandicappten Aziz (Mert Turak) verheiratet, da Mizgins Vater in Azis‘ Schuld stand. Doch in ihrem Heimatdorf stößt das Paar auf Ablehnung und wird oft angestarrt und beleidigt. Auch Mizgin selbst hatte sich ihren Ehemann ganz anders vorgestellt, beschließt aber, ihn so zu akzeptieren, wie er ist. Ein Umzug soll Besserung bringen: Und tatsächlich, die beiden werden in ihrer neuen Heimat mit offenen Armen empfangen. Was hält das Leben noch für die beiden bereit?
  • Alles außer gewöhnlich
    Der Alltag von Bruno (Vincent Cassel) und Malik (Reda Kateb) könnte sicherlich einfacher sein. Gemeinsam leiten sie eine Einrichtung für Jugendliche, die starke autistische Neigungen zeigen. Tagtäglich werden sie von vielen Kliniken angerufen, die ihre Mithilfe anfordern. In der Einrichtung landen zunächst nur die größten Problemfälle. Doch für Bruno und Malik steht fest, dass jeder eine Chance verdient hat Mit behutsamen wie liebevollen Methoden wird versucht, die Jugendliche in den sozialen Alltag zu reintegrieren. Kein leichtes Unterfangen, in dem die Betreuer selbst von Anfällen und Attacken der Kids ausgesetzt sind. Bei einer Prüfung ihrer Einrichtung steht jedoch die Hiobsbotschaft im Raum: Die Inspekteure haben Brunos Einrichtung im Visier und könnten aufgrund seiner unkonventionellen Art die Schließung der Einrichtung bezwecken.  Die Sicherheit der Kinder stünde im Vordergrund, doch was die Kinder wirklich brauchen, ist Zuneigung, Wärme und ein offenes Ohr ihrer Betreuer. „Alles außer gewöhnlich“ – Wahre Hintergründe Mit ihrem Drama „Alles außer gewöhnlich“ erfüllen sich die Regisseure Éric Toledano und Olivier Nakache (beide „Ziemlich beste Freunde“ und „Heute bin ich Samba“) einen lang gehegten Traum. Seit 20 Jahren verfolgen sie das Leben der Betreuer Stéphane Benhamou und Daoud Tatou, die in St. Denis soziale Vereine für den Schutz von autistischen Kindern leiten. Der Wunsch, aus der zutiefst berührenden Arbeit einen Spielfilm für die Leinwand zu inszenieren, besteht mindestens ebenso lang. 2015 inszenierten sie einen dokumentarischen Kurzfilm mit dem Titel „Man müsste einen Spielfilm daraus machen“. Der Spielfilm „Alles außer gewöhnlich“ ging im Anschluss in die lange Vorproduktion. Über zwei Jahre lang beobachteten sie die Fälle von Benhamou und Tatou, die gezeigten Fälle im Film sind von realen Ereignissen inspiriert. Ihr Spielfilm wird zum Plädoyer für mehr Verständnis und ist zugleich ein behutsames Zeugnis von einem komplexen System zwischen Betreuern, Jugendlichen, Eltern, Ärzten und dem Sozialamt. „Alles außer gewöhnlich“ – Premiere in Cannes 2019 Als Abschlussfilm der Cannes Filmfestspiele 2019 überzeugte das Drama Kritiker wie Publikum gleichermaßen. In den Hauptrollen brillieren Vincent Cassel („Black Swan“) und Reda Kateb („Django – Ein Leben für die Musik“). Das Drama „Alles außer gewöhnlich“ startet am 5. Dezember 2019 in den deutschen Kinos.
  • Rotschühchen und die Sieben Zwerge
    Ihr Vater ist spurlos verschwunden, die Stiefmutter Regina plant, das Königreich in Unheil zu stürzen. In diesem Szenario wird das junge Schneewittchen unvermittelt verzaubert, indem sie die roten Schuhe ihrer Stiefmutter anzieht. Diese verwandelt sie von einer molligen Prinzessin in eine bildhübsche junge Frau. Als Rotschühchen getarnt, sucht die junge Thronfolgerin Unterschlupf und landet bei den sieben Zwergen. Was sie noch nicht weiß: Auch die sieben Zwerge sind in Wahrheit selbst mit einem Fluch belegt. Eigentlich sind sie als „Die Furchtlosen Sieben“ bekannt und retten am liebsten Prinzessinnen. „Rotschühchen und die Sieben Zwerge“ – Hintergründe Was wäre, wenn dem Märchen von Schneewittchen und den sieben Zwergen einige kleine Wendungen unterlaufen wären? Die Zwerge sind in Wahrheit verzauberte Prinzen. Das Schneewittchen erhält ihren schönen Anblick nur durch Magie? Auch sonst wird Gutes für Böses gehalten und nichts scheint so, wie auf dem ersten Blick. Der koreanische Animationsfilm für die ganze Familie besticht durch tolle Animationen, liebenswerte Charaktere, bissigen Humor und eine erfrischende Neuerzählung der altbekannten Geschichte. „Rotschühchen und die sieben Zwerge“ startet am 5. Dezember 2019 in den deutschen Kinos.
  • Die zwei Päpste
    Als Joseph Ratzinger (Anthony Hopkins) im Jahr 2005 zum neuen Papst Benedikt XVI. ernannt wird, war der argentinische Kardinal Jorge Mario Bergoglio (Jonathan Pryce) sein schärfster Konkurrent. Sieben Jahre später im Jahr 2012 bittet der Argentinier seinen Papst darum, in den Ruhestand zu gehen, doch der stellt sich quer. Er bestellt Bergoglio in den Vatikan und will mit seinem schärfsten Kritiker tiefgreifende Gespräche führen – über die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft der Katholischen Kirche. Papst Benedikt XVI. ist der Verfechter der Tradition, doch im fortschrittlichen Bergoglio sieht er seinen Nachfolger. 2013 tritt Papst Benedikt XVI. schließlich von seinen Ämtern zurück und Bergoglio wird vom Konklave als Nachfolger ernannt, Papst Franziskus I. ist fortan das Oberhaupt der katholischen Kirche und Wegbereiter in eine neue Generation. „Die zwei Päpste“ – Wahre Hintergründe Als eine Art Kammerspiel inszeniert, setzt Regisseur Fernando Meirelles („City of God“) vor allem auf die Qualitäten seiner beiden Hauptdarsteller Anthony Hopkins und Jonathan Pryce. Erste Kritiken bescheinigen, dass dieses Wagnis aufgeht. Hopkins („Westworld“) und der oftmals unter dem Radar der Zuschauer bleibende Pryce („Game of Thrones“) gehen in ihren zugewiesenen wie unterschiedlichen Rollen auf. Mit witzigen Passagen ist das Drehbuch von Anthony McCarten bestückt, doch Emotionen wie philosophische Gespräche kommen nicht zu kurz. Obwohl man nicht belegen kann, dass sich die gezeigten Dialoge tatsächlich so ereignet haben, stimmen enge Beobachter überein, dass der Tonfall zumindest gut getroffen sei. „Die zwei Päpste“ – Netflix-Stream und Kinostart Das Netflix-Biopic „Die zwei Päpste“ wird am 20. Dezember 2019 beim Streaming-Dienst veröffentlicht. Zuvor haben Kinogänger die Gelegenheit, den Film am 5. Dezember 2019 in ausgewählten Lichtspielhäusern Deutschlands zu sehen.
  • A Rainy Day in New York
    Für das junge Paar Gatsby (Timothée Chalamet) und Ashleigh (Elle Fanning) steht ein romantisches Wochenende in New York bevor. Doch die Interessensgebiete liegen bei der Ankunft anderswo. Ashleighs Interviewtermin mit dem renommierten Regisseur Roland Pollard (Liev Schreiber) entwickelt sich zur heißen Story, die ihren Durchbruch als Journalisten bedeuten könnte. Sie heftet sich an die Fersen des schrulligen Regisseurs und lernt seinen Drehbuchautor Ted Davidoff (Jude Law) sowie den gefeierten Filmstar Francisco Vega (Diego Luna) besser kennen, als ihr anfangs lieb ist. Währenddessen lässt sich Gatsby im New Yorker Regen umhertreiben. Er trifft Chan (Selena Gomez), die schlagfertige Schwester seiner Ex-Freundin, wieder, die ihm den Kopf verdreht, führt tiefe Gespräche mit einer Lebedame (Kelly Rohrbach) und muss nach einem Gespräch mit seiner Mutter (Cherry Jones) sein ganzes Leben überdenken. Was ein romantisches Wochenende inklusive Kutschfahrt durch den Central Park werden sollte, wird zum verregneten Selbstfindungstrip für zwei Liebende an deren Ende sie ihre gemeinsame Zukunft in Frage stellen. „A Rainy Day in New York“ – Hintergründe Der 48. Spielfilm von Woody Allen („Manhattan“) ist eine weitere Liebeserklärung an die US-Metropole. In den Hauptrollen brillieren Timothée Chalamet („Call Me By Your Name“) und Elle Fanning („Maleficent“) als junges Paar auf individuellen Selbstfindungstrip. Dabei begegnen sie Stars wie Liev Schreiber, Jude Law, Cherry Jones und Selena Gomez. Bereits 2017 wurde der Film gedreht und sollte ursprünglich 2018 veröffentlicht werden. Ein Rechtsstreit mit Amazon, die den Film zunächst zu den Akten gelegt haben, führte dazu, dass die Vermarktungsrechte an Allen zurückgingen und 2019 zunächst nur in europäischen Kinos gezeigt wird. Der deutsche Kinostart ist am 05. Dezember 2019.
  • Schönheit & Vergänglichkeit
  • Auerhaus
    Sie wohnen in einem kleinen Dorf mitten in der Provinz, die Chancen nach dem Abi sehen weniger rosig aus. Höppner (Damian Hardung) und seine drei Freunde Frieder (Max van der Groeben), Vera (Luna Wedler) und Cäcilia (Devrim Lingnau) schwören sich, kein langweiliges Leben führen. Zu diesem Zweck gründen sie in einem alten Familien-Landhaus eine neue Wohngemeinschaft und nennen sie „Das Auerhaus“ – nach dem Ohrwurm „Our House“ von Madness. Jeder bringt beim Einzug seine eigenen Probleme mit ins Auerhaus. Höppner drückt sich vor der Bundeswehr und will in Berlin einen Neuanfang starten, Frieder leidet an Depressionen und hat bereits einen Selbstmordversuch hinter sich, Cäcilia sucht nach Liebe und einem Ort, wo sie ihre Musik ausleben kann, während Vera der Provinz-Langeweile entkommen möchten. Über kurz oder lang ziehen ebenso die Pryomanin Pauline (Ada Philine Stappenbeck) und Harry (Sven Schelker) in die WG ein, die beide vor den Pflichten des Erwachsenwerdens entfliehen möchten. Obwohl bei allen der Sinn nach Freiheit an erster Stelle steht, kommt es im Auerhaus zu vielen Konfliktsituationen. „Auerhaus“ – Hintergründe Basierend auf der gleichnamigen Romanvorlage von Bov Bjerg* aus dem Jahr 2015, inszeniert Regisseurin Neele Leana Vollmar („Mein Lotta-Leben“) das feinfühlige Drama übers Erwachsenwerden. Der lakonische Roman wurde bereits mehrfach für die Bühne inszeniert, der Titel ist tatsächlich vom 80er-Hit „Our House“ von Madness* inspiriert. In den Hauptrollen wird das Who-is-Who der deutschen Nachwuchsdarsteller verpflichtet, allen voran Damian Hardung („Club der roten Bänder“), Max von der Groeben („Fack Ju Göhte“-Reihe) und Luna Wedler („Dem Horizont so nah“). Namhafte Unterstützung erhalten sie von Milan Peschel und Hans Löw. Am 5. Dezember 2019 ist „Auerhaus“ in den deutschen Kinos zu sehen.

 
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