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20 | 04 | 2019

Neu im Kino
Alle neuen Filme in den deutschen Kinos
  • Die Struktur des Kristalls
  • Consequences
  • Mega Time Squad
    Im beschaulichen Thames im Norden Neuseelands hat die Gang von Shelton (Jonny Brugh) das Sagen in der lokalen und auch recht drögen Unterwelt. In letzter Zeit versucht jedoch auch die chinesische Mafia, in der Kleinstadt Fuß zu fassen. Das kann Shelton natürlich nicht einfach auf sich sitzen lassen. Seine Leute sollen den neuen Nachbarn ein herzliches Willkommen überbringen. Also werden die Taugenichtse Johnny (Anton Tennet) und Gaz (Arlo Gibson) einen chinesischen Antiquitätenshop ausrauben, der unter dem Schutz der Mafia steht. Von ihrem kleinen Coup ist Johnny so überwältigt, dass er kurzerhand beschließt, die Beute für sich zu behalten. Außerdem steckt er noch ein Amulett ein, das er Kelly (Hetty Gaskell-Hahn), der Tochter von Shelton schenken will. Der hat es jedoch sofort auf Johnny abgesehen, als er erfährt, dass sein Laufbursche ihn um den Gewinn prellt. Auf der Flucht findet Johnny heraus, dass das Amulett magische Fähigkeiten hat – es kann ihn in der Zeit zurückkatapultieren. Dort lernt er vergangene Johnnys kennen und stellt eine Armee von sich selbst auf: das Mega Time Squad. „Mega Time Squad“ – Hintergründe Man mische die Zeitreise-Handlung von „Looper“ mit einer guten Portion Selbstironie und neuseeländischem Witz, 80er-Jahre-Synthiepop und einer actionreichen, schnellen Inszenierung und als Resultat könnte die Sci-Fi-Trashperle „Mega Time Squad“ herauskommen. Für seinen zweiten Spielfilm hat Regisseur und Drehbuchautor Tim van Dammen („Romeo and Juliet: A Love Song“) bereits viel Lob erhalten. Bei relativ kurzer Laufzeit schlage der humorvolle Zeitreise-Thriller eine hohe Taktzahl an Ideen und Witz an, hieß es etwa nach der Aufführung auf dem Fantasia Filmfest 2018. Für geneigte Trashfilm-Liebhaber dürfte „Mega Time Squad“ durchaus eine Sichtung wert sein. In der Hauptrolle ist Anton Tennet als kleinkrimineller Johnny zu sehen, der mithilfe seines magischen Amuletts zahllose weitere Versionen seiner selbst herstellt, dabei aber langsam den Überblick darüber verliert, wer oder was eigentlich sein wahres Ich ist.
  • Lloronas Fluch
    Los Angeles im Jahr 1973: Die Sozialarbeiterin Anna (Linda Cardellini) versucht nach dem Tod ihres Mannes Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen und kümmert sich so gut es geht um die beiden Kinder Samantha (Jaynee-Lynne Kinchen) und Chris (Roman Christou). Eines Tages muss sie sich dem Fall der bereits behördenbekannten Patricia Alvarez (Patricia Velasquez) annehmen. Die Frau steht unter Verdacht, dass sie ihre beiden Söhne vernachlässige. Bei einem Besuch findet Anna die Kinder eingeschlossen im Wandschrank wieder. Sie bringt sie in ein Krankenhaus, doch sie überleben die Nacht nicht und werden später tot aus einem Fluss gezogen. Patricia gibt La Llorona die Schuld am Tod ihrer Kindern und warnt auch Anna vor der „weinenden Frau“, auch wenn sie die kryptischen Warnungen anfangs nicht ganz Ernst nimmt. Der Fall wirft weiter Fragen auf und so zieht Anna den Priester Father Perez (Tony Amendola) zu Rate und geht gemeinsam mit ihm der uralten Legende von La Llorona auf den Grund. Als ihr bewusst wird, dass die Dämonin tatsächlich existiert, ist es fast zu spät: Nicht nur sie ist in Gefahr, sondern auch ihre Kinder. Kann Anna sich und ihre Familie vor der Kindsmörderin retten? Der Trailer gibt einen ersten Eindruck, womit Anna und ihre Kinder es zu tun bekommen: „Lloronas Fluch“ — Hintergründe La Llorona, also die weinende Frau, ist ein lateinamerikanisches Volksmärchen. Der Legende nach hat eine wunderschöne junge Frau eines Tages einen reichen Mann kennengelernt und geheiratet. Doch nachdem sie zwei Kinder bekam, verlor der Mann das Interesse an ihr. Als sie eines Tages ihren Mann mit einer jüngeren Frau sieht, ertränkt sie ihre Kinder. Seither ist sie verflucht, nach ihren Kindern zu suchen. Von Regisseur Michael Chaves wird diese Legende aufgegriffen, um einen neuen Eintrag in der übernatürlichen Horrorfilmreihe „The Conjuring“ zu erzählen. „Lloronas Fluch“ ist der sechste Film im „Conjuring“-Universum, das mittlerweile über Ableger und Spin-offs wie „Annabelle“ und den erfolgreichen Schocker „The Nun“ verfügt. Als Produzent hat Mastermind James Wan seine schützende Hand auch über die Produktion von „Lloronas Fluch“ gehalten. Wie genau „Lloronas Fluch“ mit dem Conjuring-Universum verflochten ist, haben wir hier etwas genauer erklärt. „Lloronas Fluch“ – Kinostart und FSK In den deutschen Kinos startet „Lloronas Fluch“ am 18. April 2019 und hat eine Altersfreigabe ab 16 Jahren.  
  • After Passion
    Als Tessa Young (Josephine Langford) an die Washington Central University kommt, ist ihr klar, was sie will: Nur mit harter Arbeit, Ehrgeiz und Pragmatismus kann sie erfolgreich sein. Für Tessa ist es schon ein Schock, als sie auf ihre Zimmergenossin trifft, eine Punkerin mit roten Haaren. Als sie dann auch noch dem tätowierten Bad Boy Hardin Scott (Hero Fiennes-Tiffin) über den Weg läuft, ist Tessa mehr als irritiert. Hardin ist so gar nicht, was sie will. Warum will sie ihn trotzdem? Doch nicht nur für Tessa steht viel auf dem Spiel. Auch Hardin, der viel Wert auf seine Freiheit und Ungebundenheit legt, kann sich zuerst keinen Reim darauf machen, was ihn immer wieder zu diesem Mädchen zieht, das eigentlich gar nicht seinen Vorstellungen entspricht. Zwischen den beiden entspinnt sich eine erotische On-Off-Beziehung, in der beide lernen müssen, sich einander zu öffnen und zu vertrauen. „After Passion“ — Hintergründe Für ein deutsches Publikum mag der Titel erst einmal etwas verwirrend sein, die gleichnamige erotische Buchreihe von Anna Todd hat inzwischen jedoch Bestseller-Status erreicht. Auf den ersten Teil „After Passion“ sind die Fortsetzungen „After Truth“, „After Love“, „After Forever“ und „Before US“ erschienen. Um an den gewaltigen Erfolg der Buchreihe anzuknüpfen — die Bücher sind in über 30 Sprachen übersetzt und wurden auf der Plattform Wattpad über 1,5 Milliarden Mal gelesen — wird die Good-Girl-meets-Bad-Boy-Geschichte verfilmt. An der Verfilmung war Autorin Anna Todd höchstpersönlich beteiligt und besprach mit Regisseurin Jenny Gage („All this Panic“) alle Details rund um das erotische Coming-of-Age-Drama wie etwa die Kleidung der Figuren, aber auch die Besetzung der Rollen. Als Glücksgriff hat sich dabei Josephine Langford („Wish Upon“), Schwester der „Tote Mädchen lügen nicht“-Darstellerin Katherine Langford, erwiesen. Eigentlich sollte Julia Goldani Telles („Slender Man“) die Rolle übernehmen, musste aus Termingründen jedoch absagen. Gegenüber von Josephine Langford steht kein Unbekannter als Bad Boy Hardin. Fans kennen den Nachwuchsdarsteller Hero Fiennes-Tiffin aus „Harry Potter und der Halbblutprinz“. Fiennes-Tiffin, verwandt mit dem Voldemort-Darsteller Ralph Fiennes, spielte in der Romanverfilmung den jungen Tom Riddle. „After Passion“ – Kinostart und FSK Auch wenn der Film im Vorfeld oft mit „Fifty Shades of Grey“ verglichen wurde, verzichtet „After Passion“ auf ausschweifende Sexszenen. Der Film wurde mit einer FSK 0 eingestuft (weitere Informationen dazu hier) und ist ab 11. April 2019 in den deutschen Kinos zu sehen.
  • Der Fall Collini
    Der unerfahrene Rechtsanwalt Caspar Leinen (Elyas M‘Barek) ist erst seit drei Monaten im Amt, als er zufällig einen Fall annimmt, der sich zum Justizskandal auswachsen wird. Leinen übernimmt die Verteidigung des pensionierten italienischen Gastarbeiters Fabrizio Collini (Franco Nero), der den Industriellen Hans Meyer (Manfred Zapatka) ermordet haben soll. Warum es zu der Tat gekommen ist? Collini schweigt beharrlich, seitdem er sich der Polizei gestellt hat. Ohne es zu wissen, hat sich Leinen in einen brisanten Fall verwickelt, der seinen Schatten nicht nur auf einen der größten Justizskandale der Nachkriegsgeschichte wirft, sondern Leinen auch privat in Bedrängnis bringt. Das Opfer war der Großvater von Leinens Jugendliebe Johanna (Alexandra Maria Lara). Sie befürchtet, der Prozess könne den Ruf der Familie beschmutzen und beauftragt den Star-Anwalt Richard Mattinger (Heiner Lauterbach), um als Nebenklägerin einzusteigen. Dann macht Leinen eine skandalöse Entdeckung. Endlich eine neue Schirach-Verfilmung! Der starbesetzte Justiz-Krimi startet im Frühjahr 2019 in den Kinos. Mehr Details zu Kinostart und Hintergründen von „Der Fall Collini“ findet ihr nach dem Trailer. „Der Fall Collini“ — Kinostart und FSK Nach den mehrteiligen ZDF-Serien „Verbrechen“, „Schuld“, „Schuld II“ sowie dem Kinofilm „Terror – Ihr Urteil“ folgt endlich eine neue Schirach-Verfilmung, die mit einer Starbesetzung aufwarten kann. Der Justiz-Roman und Bestseller „Der Fall Collini“ startet am 18. April 2019 in den Kinos und hat eine FSK-Altersfreigabe ab 12 Jahren. „Der Fall Collini“ — Hintergründe Regisseur und Drehbuchautor Marco Kreuzpaintner hat sich in der Vergangenheit einen Namen mit Literaturverfilmungen wie „Krabat“ und dem Skript zu „Die Wolke“ gemacht. Kreuzpaintner steckt als Regisseur außerdem hinter der Amazon-Thriller-Serie „Beat“. Mit „Der Fall Collini“ legt der Regisseur nun einen Justiz-Krimi vor, der mit Elyas M‘Barek („Fack Ju Göhte 3“), Alexandra Maria Lara („25 km/h“) und Heiner Lauterbach („Kalte Füße“) in den Hauptrollen gar nicht besser besetzt sein könnte. Inhaltlich dreht sich die Verfilmung des Romans von Ferdinand von Schirach um einen der größten Justizskandale der Nachkriegsgeschichte: die Quasi-Amnestie von NS-Tätern durch eine Reform des Ordnungswidrigkeiten-Gesetzes. Durch die Änderung, die am 1. Oktober 1968 in Kraft trat, wurde die Verjährungsfrist für NS-Straftaten außer Mord auf 15 Jahre heruntergesetzt — damit waren viele Personen, die Beihilfe zu NS-Morden übten, vor einem Prozess geschützt. Denn im Jahr 1968 war die Tat bereits verjährt. Eine Historikerkommission des Justizministeriums fand im Jahr 2016 Indizien dafür, dass Eduard Dreher, der damaligen Leiter der Strafrechtsabteilung, die Einführung der Gesetzesänderung manipuliert hatte, um über die wahre Tragweite der Änderung hinwegzutäuschen. In der Einsetzung der Kommission zur Aufarbeitung der „Justizpanne“ hat sich die damalige Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger unter anderem auf den Roman „Der Fall Collini“ von Ferdinand von Schirach bezogen.
  • Van Gogh - An der Schwelle zur Ewigkeit
    Auf der Suche nach einem neuen Licht kommt der Maler Vincent van Gogh (Willem Dafoe) im Jahr 1888 ins südfranzösische Arles. In den 16 Monaten, die er hier verbringt, wird er seine wichtigste Schaffensphase erleben. In Arles lernt van Gogh den Postmeister Joseph Roulin kennen, dessen Familie er porträtierte, die berühmten Sonnenblumenbilder entstehen hier und van Gogh prägt seinen unverkennbaren Stil aus, der ihn heute zur Legende macht. Doch als Vincent van Gogh in Arles ankommt, ist er bitterarm, lebt von der Zuwendung seines Bruders Theo (Rupert Friend). Die Zeit ist auch von Übermüdung und tiefer Depression geprägt. Der Gemütszustand verschlimmert sich noch, als der Maler Paul Gauguin (Oscar Isaac) zu Besuch kommt. Die beiden trennen sich im Streit, van Gogh schneidet sein Ohr ab. Sein Verhalten verschreckt die Bewohner der Stadt. Hilfe sucht der Maler bei einem Priester (Mads Mikkelsen). Doch seine Kunst scheint die Menschen nur zu verängstigen. „At Eternity’s Gate“ — Hintergründe Der oscarnominerte Regisseur Julian Schnabel dürfte bereits mit dem Künstlerporträt „Basquiat“ bewiesen haben, dass er sich in den Geist eines Malers hineinfinden kann. Immerhin ist Schnabel auch selbst Maler, der unter anderem das Cover für das Album „By the Way“ der Red Hot Chilli Peppers gestaltet hat. Mit dem Biopic „At Eternity’s Gate“ (der Name spielt auf das van-Gogh-Gemälde „An der Schwelle zur Ewigkeit“ an) widmet er sich nun einem Künstler, der im Kino durch den Animationsfilm „Loving Vincent“  eine Renaissance feiert. Im Gegensatz zu „Loving Vincent“ beschäftigt sich „At Eternity’s Gate“ mit van Goghs Aufenthalt im südfranzösischen Arles, seiner vielleicht wichtigsten Schaffensphase. Hier hat sich van Gogh das Ohr abgeschnitten, verfiel in tiefe Depressionen und wurde von der aufgebrachten Bevölkerung in ein Krankenhaus zwangsinterniert. Gespielt wird dieser Künstler auf Messersschneide von Willem Dafoe („The Florida Project“), der für seine Darstellung im Jahr 2019 die vierte Oscarnominierung erhalten hat – in der Kategorie Bester Hauptdarsteller.
  • Wenn du König wärst
    Eigentlich ist der zwölfjährige Alex (Louis Serkis) eher schüchtern. Wenn sein bester Freund Bedders (Dean Chaumoo) wieder einmal von den Schulhof-Rowdies Lancy (Tom Taylor) und Kaye (Rhianna Dorris) drangsaliert wird, überwindet Alex jedoch seine Schüchternheit und stellt sich den Bullys. Als Alex eines Abends an einer verlassenen Baustelle vorbeikommt, findet er dort ein Schwert, das wie in der Artus-Sage, in einem Stein steckt. Und ausgerechnet Alex gelingt es, das Schwert aus dem Stein zu ziehen. Damit setzt der Junge jedoch eine Kette von Ereignissen in Gang, die ihn und seine Freunde in ein gefährliches Abenteuer katapultieren. Der Zauberer Merlin kommt mal als junger Schüler (Angus Imrie), mal als alter Mann (Patrick Stewart) auf Alex zu und beauftragt ihn mit einer wichtigen Mission: Die Hexe Morgana (Rebecca Ferguson) ist aus ihrem langen Schlaf aufgewacht. Das Schwert hat Alex ausgewählt, damit er gegen Morgana kämpft. „Wenn du König wärst“ – Hintergründe Mit seinem Regiedebüt „Attack the Blog“ hat Joe Cornish (Drehbuchautor von „Ant-Man“) einen jungen Kultfilm geschaffen, in dem eine Gruppe von Teenager eine außerirdische Invasion viel besser abwehren, als es die Erwachsenen hätten tun können. Mit „Wenn du König wärst“ schlägt Cornish nun in eine ähnliche Kerbe, versetzt die Artus-Sage in die Gegenwart und verwandelt alle Charaktere in Jugendliche, die eine große Mission erfüllen müssen. Der Abenteuerfilm „Wenn du König wärst“ richtet sich an ein jüngeres Publikum als „Attack the Blog“ und ist mit Louis Serkis in der Hauptrolle besetzt, dem Sohn des großen englischen CGI-Darstellers Andy Serkis (Gollum in „Der Herr der Ringe“). Darüber hinaus dürfen sich Fans auf einen Auftritt von Patrick Stewart („Excalibur“) als alter Merlin und Rebecca Ferguson („Greatest Showman“) als furchterregende Hexe Morgana freuen.
  • Willkommen im Wunder Park
    Die zehnjährige June (in der deutschen Version von Lena Meyer-Landrut gesprochen) sprüht geradezu vor Fantasie. Gemeinsam mit ihrer Mutter malt sie sich einen fantastischen Vergnügungspark, den Wunder Park, aus, der sich mitten im Wald befindet und über die großartigsten Achterbahnen, Karusselle und Attraktionen verfügt. Eines Tages dann, beim Spazierengehen, stößt sie auf ein magisches Tor. Mitten im Wald befindet sich tatsächlich der Wunder Park, genauso wie sie ihn sich vorgestellt hat. Nur eines ist anders: Der Park steht leer und ist völlig verwaist. Allein mithilfe ihrer Fantasie kann June das Wunderland wieder mit Leben und Glanz erfüllen. Das kann sie aber nicht allein schaffen. Zum Glück hat June die Hilfe einiger tierischer Begleiter, die ihr helfen, den Park wiederaufzubauen und ein großes Abenteuer zu bestehen. Interview mit Lena Meyer-Landrut Quiz mit Lena Meyer-Landrut „Willkommen im Wunder Park“ — Hintergründe Der familienfreundliche 3D-Animationsfilm „Willkommen im Wunder Park“ erzählt von der Kraft der Fantasie und wie die eigene Vorstellungskraft sogar dabei helfen kann, einen schweren Verlust zu verarbeiten. Inszeniert wird das bunte Abenteuer von Regisseur Dylan Brown, der als Animator an Filmen wie „Die Unglaublichen“ und „Ratatouille“ mitgearbeitet hat. Allein für die Animationen dürfte sich „Willkommen im Wunder Park“ also durchaus lohnen. In der englischen Originalversion wird das Abenteuer von Stars wie Jennifer Garner („Love, Simon“), Mila Kunis („Bad Moms“) und dem Late-Night-Talker und Satiriker John Oliver („Der König der Löwen“) vertont. In der deutschen Synchronisation von „Willkommen im Wunder Park“ hören wir Popstar Lena Meyer-Landrut („Trolls“) als zehnjährige June, die ein magisches Abenteuer erlebt, das sie mit ihrer eigenen Fantasie und auch ihren Ängsten konfrontiert. Zur Veröffentlichung des Filmes im Jahr 2019 ist außerdem eine Fernsehserie geplant, die auf Nickelodeon ausgestrahlt werden soll.
  • Die sagenhaften Vier
    Schlafen, fressen, fernsehen — mehr hat die pummelige Katze Marnie (gesprochen von Alexandra Neldel) in letzter Zeit eigentlich nicht gemacht. Als sie ihr Tagebuch durchsieht, merkt Marnie, dass sie dringend etwas Abwechslung gebrauchen könnte. Ein Abenteuer muss her. Am liebsten wäre Marnie eine internationale Spionin. Ihr Traum scheint wahr zu werden, als der Bruder ihres Frauchens zu Besuch kommt und Marnie auf eine Mission an den Rand der Stadt schickt. Marnie ahnt nicht, dass sie auf einen Bösewicht hereingefallen ist. Dummerweise kennt sich Marnie auch überhaupt nicht mit der großen Welt da draußen aus. Zum Glück trifft das Stubenhocker-Kätzchen bald auf drei außergewöhnliche Freunde: den Hahn Egbert (Santiago Ziesmer), der ein echter Yoga-Experte ist und vor dem Kochtopf flieht, den Wachhund Elvis (Axel Prahl), der Angst vor Menschen hat, und das Zebra Mambo diBambo, das im Zirkus auftreten will. Gemeinsam erlebt die schrullige Truppe ein großes Abenteuer für die ganze Familie. „Die sagenhaften Vier“ — Hintergründe Der erste Trailer zum 3D-Animationsfilm „Marnies Welt“ erschien bereits im Jahr 2014. In diesem Kurzfilm wird die Katze Marnie von Käthe Lachmann gesprochen. Die Stimme des Esels Anton hat Dirk Bach übernommen, der Hund Bruno wurde von Martin Semmelrogge gesprochen, der Hahn Johan von Bastian Pastewka. Inzwischen wurde die Geschichte konsequent ausgebaut und um einen tollen Cast an Synchronsprechern erweitert. Alexandra Neldel („Rapunzel – neu verföhnt„) spricht die Katze Marnie und Axel Prahl („Die kleine Hexe„) den Wachhund Elvis. Verantwortlich für die Inszenierung des Animationsfilmes sind die Brüder Christoph und Wolfgang Lauenstein. Für die Geschichte haben sie sich von dem berühmten Gebrüder-Grimm-Märchen „Die Bremer Stadtmusikanten“ inspirieren lassen, die Motive aber um zahllose eigene Ideen ergänzt. Für ihren animierten Kurzfilm „Balance“ haben die Lauenstein-Brüder im Jahr 1990 einen Oscar erhalten. Die Deutsche Film- und Medienbewertung hat „Die sagenhaften Vier“ mit dem Prädikat besonders wertvoll ausgezeichnet.
  • Goliath96
    Die Stimmung in der Dreizimmerwohnung von Kristin Dibelius (Katja Riemann) ist gespenstisch: Seit zwei Jahren hat sie nicht mehr mit ihrem Sohn David (Nils Rovira-Munroz) gesprochen, der sich komplett in sein Zimmer zurückgezogen hat. Nachts hört sie seine Schritte, die Toilettenspülung. Was David in seinem Zimmer genau macht, weiß sie eigentlich gar nicht. Zwischen den beiden hat sich ein gegenseitiges Aus-dem-Weg-gehen etabliert. Dann verliert Kristin ihren Job und beschließt, ihren Sohn aus seiner Isolation zu befreien. Durch eine Bekannte ihres Sohnes erhält Kristin den Tipp, dass David sich unter dem Nickname Goliath96 auf einem Forum für Drachenbau herumtreibt. Sie selbst meldet sich unter dem Pseudonym Cinderella97 in dem Forum an und sucht den Kontakt zu David. Tatsächlich gelingt es ihr, seine Neugier zu wecken. Doch sie ahnt nicht, welche Türen sie damit aufgestoßen hat, als sie wieder eine emotionale Beziehung zu ihrem abgeschotteten Sohn sucht. „Goliath96“ — Hintergründe Das Spielfilmdebüt von Marcus Richardt zeigt Katja Riemann („HERRliche Zeiten“) in Höchstform. Die erste Hälfte des Filmes trägt die Darstellerin quasi allein, bevor das Kammerspiel durch Nils Rovira-Munroz („Herzflimmern“) als zurückgezogener Sohn der alleinerziehenden Mutter hinzukommt. Im Chat begegnen sich die beiden, ohne dass der Sohn davon weiß, dass er mit seiner Mutter spricht — keine ganz unproblematische Ausgangssituation, die nicht von ungefähr an den „König Ödipus“ erinnert. Die im Film behandelte Selbstisolation von Teenagern wird als Hikikomori bezeichnet und ist vor allem in Japan zu einem breiten Phänomen geworden. Schätzungen zufolge haben sich in Japan 50.000 Jugendliche aus der Welt zurückgezogen und in ihrem Zimmer eingeschlossen, wo sie allein, ohne soziale Beziehungen leben. Auch der deutsche Film „1000 Arten Regen zu beschreiben“ mit Bjarne Mädel hat das Thema als Familiendrama verarbeitet.
  • Ayka
    Nach der Geburt ihres Kindes verschwindet Ayka (Samal Yeslyamova) auf der Toilette. Dann springt sie aus dem Fenster und verschwindet. Sie hat kein Geld für ihr Kind. Ayka hat Schulden. Sie ist ständig auf der Suche nach einem neuen Job. Ständig klingelt ihr Handy, als sie unter Bauchkrämpfen durch die verschneiten Straßen von Moskau irrt. Sie hat Nachblutungen, aber keine Zeit, sich darum zu kümmern. Es ist eiskalt. Der alltägliche Überlebenskampf unter den Ärmsten verschärft sich im Winter. Ayka ist aus Kirgistan illegal nach Russland eingewandert, um Arbeit zu finden. Jetzt schuftet sie als Putzfrau, Köchin, bei der Straßenreinigung — es reicht nicht, um ihre Schulden zu bezahlen. Ihr wird Gewalt angedroht. In der Stadt, in der Superreiche in Limousinen durch den Schnee brausen, gibt es kein Erbarmen für die Ärmsten. Jeder, auch Ayka, kämpft für sich allein. „Ayka“ — Hintergründe Sergey Dvortsevoy („Tulpan“) preisgekrönter Film ist ein klaustrophobisches Drama über die Ärmsten der Armen auf den Straßen von Moskau. Die Kamera ist immer eng an Hauptdarstellerin Samal Yeslyamova, die sich durch ein unerbittliches Molloch kämpft, die friert, hungert, schuftet und blutet. Einfach ist das nicht zu ertragen. Dvortsevoy überschüttet den Zuschauer mit Lärm, dem Takt der Stadt und der Ausweglosigkeit seiner Hauptdarstellerin — „Ayka“ (Arbeitstitel: „My Little One“) erzählt eindringlich von den „Vergessenen ganz unten“. Die herausragende schauspielerische Leistung von Samal Yeslyamova sowie der inszenatorische Mut von Dvortsevoy haben sich ausgezahlt. Auf dem Filmfestival von Cannes wurde Yeslyamova als beste Darstellerin ausgezeichnet. „Ayka“ räumte bei zahlreichen Festivals wie dem Tokyo FILMeX oder dem Oslo Films from the South Festival ab und wurde auf dem Filmfestival Cottbus mit dem Hauptpreis geehrt.

 
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