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13 | 11 | 2018

Filmnews
Die neuesten Nachrichten zu Filmen
  • Die besten Actionfilme 2019: Auf diese 14 Kinostarts freuen wir uns!
    Wilde Verfolgungsjagden, rasante Schießereien und ohrenbetäubende Explosionen — das Kinojahr 2019 hält für Actionfans eine geballte Ladung bereit. Neben einem Wiedersehen mit alten Bekannten („Rambo 5“, „John Wick“ und „Terminator 6“) könnt ihr euch auf spannende neue Actionfilme mit Will Smith, Liam Neeson und Dwayne Johnson freuen.

    Bei der Liste handelt es sich um eine Auswahl von Filmen, die auch angrenzende Genres wie Science-Fiction-Film oder Thriller einschließt. Superheldenfilme haben wir ausgelassen, da es dafür eine eigene Übersicht gibt. In unserem allgemeinen Artikel könnt ihr euch einen Überblick über die größten Blockbuster 2019 verschaffen.

    Die Liste ist nach Startdatum sortiert. Da die meisten Filme noch keinen deutschen Termin haben, nehmen wir alternativ den US-Start, da er einen Hinweis auf die ungefähre Deutschlandpremiere gibt. In unserer Bilderstricke findet ihr erste Bilder und – falls vorhanden – den Trailer.

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    Actionfilme 2019: Trailer, Beschreibungen und erste Bilder

    Actionfilme 2019: Das sind unsere Highlights

    Hard Powder (28. Februar 2019, D)

    Liam Neeson („Taken„) spielt in dem Actionthriller einen Badass-Schneepflugfahrer, der sich an den Mördern seines Sohnes rächt.

    John Wick: Chapter 3 (23. Mai 2019, D)

    Nachdem Keanu Reeves im zweiten Teil aus seiner Gilde verbannt wurde, muss er im dritten vor einer Armada von Profikillern flüchten. Wick ist nirgendwo sicher.

    Men in Black-Spin-off (14. Juni 2019, USA)

    Thor 3„-Dreamteam Tessa Thompson und Chris Hemsworth zücken in dem Spin-off von „Fast Furious 8„-Regisseur F. Gary Gray ihr Blitzdings.

    #MIB #PIB #HIB #MWIB #legendsinblack #revengers4life @tessamaethompson

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    Stuber (12. Juli 2019, USA)

    In der Actionkomödie zieht ein Detektiv seinen Uber-Fahrer in ein verrücktes Abenteuer. Mit „The Raid„-Star Iko Uwais und Dave Bautista („Guardians of the Galaxy„).

    Hobbs and Shaw (1. August 2019, Deutschland)

    Dwayne Johnson und Jason Statham liefern sich im „Fast and Furious“-Spin-off ein stählernes Stelldichein. Mit Idris Elba („Thor“) als Bösewicht.

    Gemini Man (3. Oktober 2019, USA)

    Will Smith spielt im Science-Fiction-Actionfilm von Ang Lee („Life of Pi„) einen Agenten, der gegen seinen 25 Jahre jüngeren Klon kämpft.

    Charlie’s Angels (1. November 2019, USA)

    Die drei Engel für Charlie sind zurück! Diesmal spielen Kristen Stewart („Twilight„) und die Newcomerinnen Ella Balinska und Naomi Scott („Power Rangers„) die hübschen und schlagfertigen Agentinnen.

    The Aeronauts (1. November 2019, UK)

    Der Abenteuerfilm erzählt von einer Pilotin (Felicity Jones) und einem Wissenschaftler (Eddie Redmayne), die in einem Heißluftballon um die Welt reisen und in riskante Situationen geraten.

    Kingsman 3 (8. November 2019, USA)

    Die Handlung des dritten Teils ist noch streng unter Verschluss. Wir wissen nur, dass Taron Egerton als Eggsy zurückkehrt und Regisseur Matthew Vaughn wieder die Regie übernimmt.

    Midway (8. November 2019, USA)

    Der Kriegsfilm von Roland Emmerich („Independence Day„) erzählt von der titelgebenden Seeschlacht im Zweiten Weltkriegs. Die Besetzung kann sich sehen lassen: unter anderem Woody Harrelson („Venom„), Patrick Wilson („Conjuring„), Luke Evans („Dracula Untold„), Dennis Quaid („Fortitude„) und Ed Skrein („Deadpool„).

    Terminator 6 (21. November 2019, D)

    Im 6. Teil der Actionreihe werden Arnold Schwarzenegger und Linda Hamilton wiedervereint. James Cameron fungiert als Produzent, während „Deadpool“-Regisseur Tim Miller sein Talent für spektakuläre Effekte spielen lässt.

    Official first look at the new @Terminator featuring Natalia Reyes, Mackenzie Davis and Linda Hamilton. Directed by Tim Miller (DEADPOOL). Produced by James Cameron and David Ellison. In theatres 11.22.19. #Terminator pic.twitter.com/0E9he6ujm8

    Paramount Pictures (@ParamountPics) August 1, 2018

    Polar (2019, USA)

    In der Comicverfilmung mit Mads Mikkelsen („Doctor Strange„) geht es um einen Auftragskiller, der kurz vor der Rente selbst auf die Abschussliste gerät. Der schwedische Musikvideo-Regisseur Jonas Åkerlund übernimmt die Verfilmung der sehr blutigen Vorlage.

    Triple Frontier (2019, USA)

    Fünf Freunde treffen nach langer Trennung aufeinander, um ein Drogenkartell zu Fall zu bringen. Das Gespann besteht aus Top-Schauspielern, die man in dieser Konstellation noch nicht auf der Leinwand gesehen hat: Ben Affleck („Gone Girl„), Pedro Pascal („Narcos“), Oscar Isaac („Star Wars: Die letzten Jedi„), Charlie Hunnam („King Arthur„) und Garrett Hedlund („Mudbound“).

    Rambo 5 (2019)

    Im fünften Teil der kultigen Reihe hat sich Rambo (Sylvester Stallone) als Cowboy auf einer Ranch zurückgezogen. Als die Tochter einer Freundin von einem mexikanischen Drogenkartell entführt wird, muss Rambo wieder aufräumen.

  • Noch dieses Jahr: Deadpool kehrt an Weihnachten mit neuem Material ins Kino zurück
    Tolle Neuigkeiten für alle Deadpool-Fans: Der Söldner mit dem losen Mundwerk kehrt noch dieses Jahr ins Kino zurück! Ein komplett neues Erlebnis erwartet uns bei seinem Weihnachtsfilm zwar nicht, dennoch müssen wir nicht ohne neue Szenen auskommen. 

    Das erste Weihnachtsgeschenk erhalten Deadpool-Fans dieses Jahr schon einige Monate vorher: Ryan Reynolds kehrt in seiner Paraderolle tatsächlich noch dieses Jahr in die Kinos zurück! Am 21. Dezember wird der derzeit titellose Deadpool-Film (Gerüchte sagen, er wird The Deadpool Before Christmas heißen) in den US-Kinos starten, ein deutscher Release ist noch nicht bekannt, aber vermutlich (und hoffentlich) schauen wir nicht in die Röhre.

    Erst am 17. Mai 2018 lief der jüngste Kinoausflug mit dem Anti-Helden an. In Deadpool 2 stellte er in Form der X-Force sein eigenes Superhelden-Team zusammen und traf dabei unter anderem auf Domino (Zazie Beetz), deren Superkraft Glück ist und auf den Zeitreise-Mutanten Cable (Josh Brolin).

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    Die besten Zitate aus „Deadpool“ - „Daddy muss'n bisschen Dampf ablassen.“

    Was erwartet uns im neuen Deadpool-Film?

    Offiziell teilte 20th Century Fox nicht mit, was uns beim neuen Deadpool-Film erwartet. Vielmehr rief das Studio die Presse auf, zu raten. Das tat sie auch fleißig und die gängigste Theorie lautet, dass uns eine neue Fassung von Deadpool 2 erwartet. Genau diese Annahme wurde nun von den Screenwritern Rhett Reese und Paul Wernick in einem Interview mit Slashfilm bestätigt. Dabei wurde die Geschichte des ursprünglichen Films nicht verändert, neue Szenen wurden aber dennoch gedreht, unter anderem auch mit Hauptdarsteller Ryan Reynolds. Herausgekommen ist eine FSK-12-Fassung von Deadpool 2 (PG-13 in den USA).

    Passend dazu teilte Ryan Reynolds ein Foto von Deadpool mit einer Weihnachtsmütze und Fred Savage. Der spielte in Die Braut des Prinzen von 1987 mit, wo ihm sein Großvater die Geschichte des Films vorlas und damit dem Werk einen Rahmen gab. Die blutigen Passagen ließ er dabei aus, schließlich war Fred Savage damals noch ein Kind.

    Thoughts? ⚔️ pic.twitter.com/fFe93tDI7e

    Ryan Reynolds (@VancityReynolds) 28. September 2018

    Warum kehrt Deadpool überhaupt dieses Jahr zurück?

    Eine Antwort wäre das schnöde Geld. Deadpool 2 konnte sich im Sommer gegen eine prominente Konkurrenz behaupten, folglich dürfte er auch an Weihnachten sein Publikum finden. Wobei der Superhelden-Film diesmal erneut gegen starke Mitbewerber antritt. Jedes große Studio veröffentlicht um den 21. Dezember in den USA einen Film, unter anderem Aquaman, Bumblebee und Mary Poppins‘ Rückkehr starten dann ebenfalls.

    Der Weihnachts-Deadpool dürfte aber auch einen anderen Zweck erfüllen: Eine kinderfreundliche Version testen. Disney kaufte bekanntlich 20th Century Fox auf und entscheidet damit bald unter anderem über die Zukunft von Deadpool. Der könnte also Iron Man, Captain America und Co. im MCU Gesellschaft leisten. Wenn er dies tun will, muss er sich aber an eine niedrigere Altersfreigabe gewöhnen. Sein Weihnachtsfilm könnte also eine Generalprobe dafür sein; kommt die beim Publikum an, könnten die Verantwortlichen Deadpool tatsächlich im MCU einbauen wollen. Ansonsten müsste er wohl weiterhin in seinem eigenen kleinen Superhelden-Universum abseits davon existieren, was aber vermutlich die Fans nicht unbedingt stören würde. Dass aber auch ältere Deadpool-Fans mit der FSK-12-Version zufrieden sein dürften, behaupten zumindest Rhett Reese und Paul Wernick im Interview. Man habe genügend passendes Material für sie eingebaut. Wir sind gespannt.

    Deadpool-Quiz: Hättest du das Zeug dazu, Deadpool zu sein?

  • FMovies | Kinofilme und TV-Serien kostenlos online im Stream anschauen – legal oder illegal?
    FMovies bietet Filme und Fernsehserien zum Anschauen im Gratis-Stream an, darunter viele aktuelle Kinofilme und Serien direkt nach Staffelstart. Seit einem Grundsatzurteil des Europäischen Gerichtshofes ist das nicht mehr nur für die Betreiber von Seiten wie FMovies illegal. Wir klären hier ein paar rechtliche Fragen zum Thema.

    FMovies ist einer von vielen so manch zweifelhafter Streaming-Anbieter stellt kostenlos Kinofilme oder Serien ins Netz: BMoviesStreamDreamPutlockerSolarMovieTataFoxXKinoGer123MoviesMovie8kMovie4k, Movie2kDDL.me oder Kinox stellen alle Gratis-Streams von eigentlich kostenpflichtigen Inhalten zur Verfügung. Das ist natürlich illegal. Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes hat 2017 aber dafür gesorgt, dass auch Nutzer von Streaming-Portalen wie FMovies sich ihrer Sache nicht mehr sicher sein können.

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    Screenshot von FMovies: Kinofilme kurz nach Kinostart schon verfügbar im Gratis-Stream? Das muss dann wohl illegal sein.
    • Eine Abmahnlawine ist bislang ausgeblieben und wird dies vermutlich weiterhin bleiben, meinen Experten.
    • Bei Zuwiderhandlungen gegen bestehendes Recht drohen Strafen bis zu 150€ plus Lizenzgebühren, die sich auf 5-10€ je Film oder Serienepisode belaufen.

    Das EuGH-Urteil im Video erläutert

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    Alternativen zu Kinox, Movie4k, KKiste, HDfilme, Burning Series & Co - legal und bezahlbar

    Legale Alternativen zu FMovies-Streams

    Lasst die Finger von illegalen Streamingportalen wie FMovies! Letztlich lohnt sich der Ärger nicht, für grottige Qualität und massig Pop-Ups Konflikte mit dem Gesetz zu riskieren. Amazon Prime Video*, Netflix oder Sky Ticket* sind gestandene legale Alternativen, die immer mehr hochwertige Filme und Serien ins Programm holen und sich zudem im durchaus bezahlbaren Rahmen bewegen.

    Netflix-Quiz: Was sollst du im November sehen?

     

  • GoMovies – Filme und TV-Serien kostenlos online streamen und downloaden: Legal oder illegal?
    GoMovies bietet Kinofilme und Fernsehserien kostenlos im Stream und zum Download ohne Registrierung an. Das ist natürlich ein verführerisches Angebot, doch sollte man sich zunächst über die rechtlichen Fragen informieren, die sich stellen. Streams von GoMovies sind illegal, das ist klar doch sind sie es auch für die Nutzer der Seite?

    Neben GoMovies (früher 123Movies) drängen immer mehr illegale Streaminganbieter auf den heiß umkämpften Markt: Ob PutlockerSolarMovieBMoviesFMoviesMovie8kHD-StreamsS.toMovie4kKKisteMovie2kStreamkiste.tvKinoxKinoGerView4uTata.to oder Streamworld  es sieht ganz danach aus, als würde sich am rasanten Erscheinen neuer Portale, die kostenlose Streams von Kinofilmen und aktuellen Serien anbieten, so schnell nichts ändern. Dass Streaminganbieter wie GoMovies illegal agieren, sollte nicht überraschen. Doch seit einem Urteil des Gerichtshofes der Europäischen Union vom 26. April 2017 werden auch die Konsumenten illegaler Streams in der gesetzlichen Pflicht genommen.

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    123Movies war so erfolgreich, dass viele illegale Portale mit demselben oder ähnlichen Namen auf den Markt drängten. Irgendwann wurde das den Betreibern des Original zu blöd, weshalb sie sich in "GoMovies" umbenannten.
    • Die von vielen Nutzern befürchtete große Abmahnwelle nach dem EuGH-Urteil ist nicht gekommen und wird es bestimmt auch nicht mehr.
    • Abmahnkosten sind bei 150€ gedeckelt, plus Gebühren für Lizenzen von fünf bis zehn Euro pro angesehenem Film- oder Serienstream.

    Das EuGH-Urteil im Video erläutert

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    Alternativen zu Kinox, Movie4k, KKiste, HDfilme, Burning Series & Co - legal und bezahlbar

    Legale Alternativen zum GoMovies-Stream

    Lasst lieber die Finger von Streams auf GoMovies, so verlockend das auch sein mag. Die großen Streaming-Anbieter wie NetflixSky Ticket* oder Amazon Prime Video* haben massenweise hochwertige Inhalte im Programm und bieten ihre Film- und Serienstreams in bezahlbaren Flatrates an. Dort seid ihr wesentlich besser bedient.

    Netflix-Quiz: Was sollst du im November sehen?

     

  • Video veröffentlicht: Will Smith und Martin Lawrence drehen endlich „Bad Boys 3“!
    Am Freitag, den 09. November 2018 strahlt RTL II um 22:00 Uhr den Action-Hit Bad Boys II aus. Seit dem Kinostart des Films sind immerhin schon 15 Jahre vergangen und viele Fans von Will Smith und Martin Lawrence warten seitdem sehnsüchtig auf Teil 3. Der wird nun nach einigem Hin und Her tatsächlich kommen. 

    In einem Instagram-Video kündigen Will Smith und Martin Lawrence alias Mike Lowrey und Marcus Burnett offiziell an, dass nun endlich die Arbeiten an Bad Boys 3 alias Bad Boys For Life beginnen können. Das Video sowie alle Informationen über die schwierige Entstehungsgeschichte des Films sowie Inhalt, Regie, Kinostart und Besetzung findet ihr in der Bilderstrecke:

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    Endlich offiziell: „Bad Boys 3“: Kinostart & alle Infos zur lang erwarteten Fortsetzung

    Bevor es mit dem dritten Teil soweit ist, können sich Fans auf die TV-Ausstrahlung von Bad Boys II freuen. Die findet am Freitag, den 09. November 2018 um 22:00 Uhr bei RTL II statt. Zur Einstimmung könnt ihr euch hier den Trailer anschauen:

  • „Colette“: Im deutschen Trailer kämpft Keira Knightley für ihr Recht
    Keira Knightley schlüpft in die Rolle der französischen Grand Dame Colette in der Schriftsteller-Szene des 19. Jahrhunderts. Im ersten Trailer wird ihr beschwerlicher Weg in die Emanzipation geschildert.

    Sie ist jung, unbeschwert, voller Lebensdrang und mit einem älteren Schriftsteller verheiratet. Als junge Dame wächst Colette (Keira Knightley) behütet auf dem Lande auf, und wird dank ihres Ehemanns Willy (Dominic West), der sich als Schriftsteller probiert, in der Pariser Gesellschaft eingeführt.

    Inspiriert von der vibrierenden Stadt beginnt sie selbst die Feder in die Hand zu nehmen. Ihre Werke über Claudine aus der Ich-Perspektive geschrieben, sprechen einer Generation aus der Seele, doch niemand weiß, dass sie die Autorin ist ihr Ehemann veröffentlicht ihre Werke unter seinem Namen und greift ihren Ruhm ab.

    Erster Trailer für Colette

    Der Drang nach Anerkennung und der unbedingte Wille, die Stimme einer Generation zu werden, lösen in Colette den Kampfeswillen gegen die Konventionen der damaligen Gesellschaft aus. Skandale sind hier bereits vorprogrammiert.

    Auf Filmfestivals gefeiert, wird Keira Knightleys Auftritt bereits von den Kritikern als Oscar-würdig betitelt. Das wichtige Kostümdrama über die Emanzipation einer starken Frau ist wie für die Leinwand gemacht. Hierzulande startet Colette am 03.01.2019 in den Kinos.

  • Deutscher Trailer, Kinostart & FSK: Lars von Trier verstört mit „The House That Jack Built“
    Filme wie Antichrist oder Nymphomaniac sind dafür verantwortlich, dass dem Filmemacher Lars von Trier der Ruf eines Skandal-Regisseurs vorauseilt, von einigen einschlägigen öffentlichen Auftritten einmal abgesehen. Der deutsche Trailer zu seinem neusten Film The House That Jack Built zeigt, dass er nicht darauf bedacht ist, sein Image abzulegen. Bald startet der Thriller in den deutschen Kinos. 

    Lars von Trier spaltet die Filmwelt wie nur wenige seiner Zunft und liefert immer wieder Filme ab, die entweder als meisterlich gefeiert oder als abscheulich gegeißelt werden. Auch sein neustes Werk eignet sich wieder bestens dazu, kontrovers aufgenommen zu werden. Bei seiner Premiere in Cannes passierte prompt genau das, was schon der Trailer vermuten lässt. Die Geschichte um einen Serienkiller provozierte seine Zuschauer und ließ die Kritiker fassungslos zurück.

    Gespickt mit einer internationalen Starbesetzung um Kill Bill-Star Uma Thurman, Bruno Ganz (Der Untergang) sowie Hauptdarsteller Matt Dillon (Target – Die Zielscheibe) entfesselt Lars von Trier eine Gewaltorgie epochalen Ausmaßes, die zahlreiche Zuschauer dazu veranlasste, das Premieren-Kino vorzeitig zu verlassen. Später machten viele auf Twitter ihrem Unmut über The House That Jack Built Luft. Ein eigenes Bild vom Film können wir uns ab dem 29. November 2018 machen. Dann startet der Thriller in Deutschland im Kino. Mittlerweile steht auch die Altersfreigabe der FSK fest: Hier gibt es wenig Überraschungen, denn der Film wurde ab 18 Jahren freigegeben.

    The House That Jack Built sorgt für Empörung im Kinosaal

    Mehr als 100 Zuschauer sollen den Kinosaal während der Premiere verlassen haben, hier sind zwei beispielhafte Kommentare der anwesenden Kritiker auf Twitter:

    Walked out on LarsvonTrier . Vile movie. Should not have been made. Actors culpable

    Showbiz 411 (@showbiz411) 14. Mai 2018

    Während die Kollegen von Showbiz 411 gar glauben, die Schauspieler haben sich mit ihrer Teilnahme am Film strafbar gemacht, wird Angela Charlie konkreter. Sie bemängelt, dass die Tötung von Kindern weder Kunst noch Unterhaltung sei:

    I've just walked out of #LarsVonTrier premiere at #Cannes2018 because seeing children being shot and killed is not art or entertainment

    Charlie Angela (@CharlieAJ) 14. Mai 2018

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    Wegen dieser 21 Filme verließen Zuschauer vorzeitig den Kinosaal!

    Wie so oft wird Lars von Trier seinem Ruf als Enfant Terrible gerecht und verstört sein Publikum einmal mehr. Diesmal sind es allerdings keine vermeintlich pornographischen Szenen, die zum Eklat führen, sondern rohe Gewalt.

  • „Operation: Overlord“-Kritik: Wahnsinnig unterhaltsamer Zombie-Schocker!
    In einer Zeit, in der der Horrorszenarien ein ums andere Mal neu aufgebrüht werden, vermischt der Schocker Operation: Overlord Altbekanntes zu neuen Ideen.

    Schon der Anfang von Operation: Overlord hat es in sich: Der Vortag des D-Day ist angebrochen und wird den Wendepunkt des Zweiten Weltkrieges markieren. Ein Hauch von Naivität und Unwissenheit ist in den Gesichtern der US-Soldaten abzulesen. Die Fallschirmjägereinheit von Wyatt Russell ist im Anflug, scherzt, wird nostalgisch, lernt sich kennen und wird unvermittelt vom Kriegstreiben eingeholt.

    Effektvoll, wuchtig und ohrenbetäubend regiert das Chaos die Leinwand, wenn Pvt Boyce (Jovan Adepo) buchstäblich ins Kriegsgeschehen geworfen wird und der Zuschauer gleich mit. Eine Inszenierung, die von Effekten aus den Nähten platzt und sich aufs Wesentliche konzentriert: Den Schrecken des Krieges.

    Body-Horror mit widerwärtigen Nazi-Zombies

    Wer denkt, dass die Filmmacher von Operation: Overlord bereits in den Anfangsminuten ihr Pulver verschießen, der irrt. Das folgende Szenario verliert zwar an Tempo, nutzt jedoch die Zeit um dem US-Trupp rund um Boyce (Jovan Adepo), Ford (Wyatt Russell), Tippett (John Magaro) und Chase (Iain DeCaestecker) genügend Raum zu geben. Ihre Mission: Ausschaltung eines gegnerischen Nazi-Funkturm. Man nehme noch eine hübsche Französin namens Chloe (Mathilde Olivier) und voilà das Rache-Inferno à la Inglourious Basterds ist eingeleitet.

    Wird dann erst einmal die feindliche Grenze überschritten, darf nicht nur Pilou Asbaek mit schonungsloser Härte einen Nazi spielen, den man aus voller Inbrunst hassen darf. In den dunklen Gängen der Bunkeranlagen entfaltet sich der Horror langsam aber stetig. Regisseur Julius Avery war sich zudem nicht zu schade das nötige Kleingeld für eine horrorhafte Effektschau zu investieren. Die wahrlich widerwärtigen Nazi-Zombies, die ihr Unwesen treiben, schreiben sich den Body-Horror groß auf die Fahne und entstammen direkt aus euren Albträumen.

    Kluger Horror, den man zu selten sieht

    Für die Erschaffung eines 1000-Jährigen Reiches braucht es auch 1000-Jährige Soldaten. Soweit, so logisch. Wälzt man zudem die Geschichtsbücher, ranken sich einige Belege rund um Hitlers Experimente im Bereichen des Okkulten, der Wissenschaft und dem Ideal eines Supersoldaten. Avery präsentiert uns ein Horror-Szenario, das sich zumindest so ähnlich hätte zutragen können! Allein diesem Umstand gebührt unser voller Respekt.

    Die Zombies in Operation: Overlord agieren nicht nach ihren typischen Filmregeln. Keine Gehirne als Agenda, sondern die Erhaltung des Deutschen Reiches. Smart, schnell und mit dem nötigen Krips ausgestattet, servieren sie unserem Trupp die Hölle auf Erden. Durch sowohl gezeigten Body-Horror, als auch eine schauerliche Soundkulisse entsteht ein Bild im Kopf, das euch das Gruseln lehrt. Als Bonus wird die markante Sprachbarriere zwischen Amerikanern, Franzosen und Deutschen thematisiert, und unsere Freude im Kinosessel vervielfältigt sich automatisch.

    Natürlich kann die blutjunge Schauspielgarde nicht mit großen Namen punkten, doch das Händchen für unverbrauchte Darsteller wie Wyatt Russell, Jovan Adepo, Debütantin Mathilde Olivier oder Iain de Caestecker hätte besser nicht sein können. Egal ob schauerlich, schockierend, oder zum Teil akrobatisch sie legen sich voll ins Zeug.

    Selbst hartgesottene Horrorfans, die sich viel zutrauen, und sich vielleicht auf ein Finale voller Zombies freuen, sollten die angestrebte FSK 16 im Auge behalten, das bewusst seinen Fokus auf actionreiche Bedrohungen legt. Dieser Tage sieht man selbst diese Form leider zu selten im Kino.

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    Alle Bilder und Videos zu Operation: Overlord

    Fazit: Bestechende Effekte und wahnsinnig unterhaltsam!

    Operation: Overlord investiert in bestechende Effekte, mischt Zombies in ein bislang unverbrauchtes Szenario dem Zweiten Weltkrieg, ergänzt das um einige aufstrebende Jungdarsteller und fertig ist der kluge Horror-Kracher, der einfach nur Spaß macht. Wahnsinnig unterhaltsam!

  • „Solo“: Größter Aufreger des „Star Wars“-Films wurde jetzt korrigiert
    Solo: A Star Wars Story war in diesem Jahr der erste finanzielle Kino-Flop in der beliebten Filmreihe und hinterließ bei Fans eher gemischte Gefühle. Vor allem eine Szene erhitze die Gemüter schon im Vorfeld, doch jetzt wurde sie zumindest teilweise korrigiert.

    Das Star Wars-Spin-off Solo erklärte viel (für viele zu viel) über die Hintergrundgeschichte des berühmten Schmugglers, hier gespielt von Alden Ehrenreich: Wie er seinen Blaster bekam, wie er den Kesselflug in 12 Parsec schaffte, mehr oder weniger, und wie er seinen Nachnamen Solo erhielt.

    Vor allem der letzte Punkt sorgte schon im Vorfeld für erhitzte Gemüter. Im Film verpasste ein Rekrutierer des Galaktischen Imperiums Han den Namen, da dieser bei seiner Einschreibung für die Armee keine Familie hat. Folglich ist er allein oder eben solo. Viele Fans sahen dies als eine überflüssige Entmystifizierung des Charakters an und als schlechten Witz, der seinem Nachnamen eine Bedeutung gab, die dieser nicht brauchte. Ein neuer Star Wars-Comic rückt diese kontroverse Szene jetzt in ein neues Licht und könnte damit auch einige vielleicht mit dem Film versöhnen.

    Vielleicht versöhnen euch ein paar Star Wars-Easter-Eggs ebenfalls mit Solo:

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    „Solo: A Star Wars Story“: Diese 13 Anspielungen habt ihr sicher verpasst

    Han Solos Nachname ist ein Brandzeichen

    Der Comic Star Wars: Han Solo Imperial Cadet erzählt die Geschichte von Han Solo während dessen Zeit als Soldat in der Navy des Galaktischen Imperiums, was Solo größtenteils übersprang. Darin wird Han von seinen vermeintlichen Kameraden gedemütigt und drangsaliert. Den Grund dafür verrät einer der Schläger: Sein Nachname Solo verrät allen in der Armee, dass Han ein Niemand ist.

    Der Rekrutierer hat ihm also nicht diesen Nachnamen als Platzhalter verpasst, weil Han selbst keinen hatte. Vielmehr wurde der spätere Schmuggler als Solo gebrandmarkt, um allen zu zeigen, dass er niemanden hat und entsprechend gefahrenlos erniedrigt werden kann. Selbst wenn Han die Ausbildung überstanden und im Dienst des Galaktischen Imperiums geblieben wäre, hätte sein Nachname stets verdeutlicht, dass er aus dem Nichts kommt und sein Ansehen direkt geschmälert.

    Es ist wirklich schade, dass Solo: A Star Wars Story diese Erklärung nicht mitgeliefert hat. Schließlich ist es mit diesem Hintergrundwissen durchaus sinnvoll, dass Han seinen auferlegten Nachnamen nie geändert hat. Nach dem Betrug durch Qi’ra (Emilia Clarke) zum Ende des Films, könnte Han das Brandzeichen Solo auch als Erinnerung für sich selbst behalten haben. Er betrachtete sich danach als Außenseiter, der keine Familie hat (mit Ausnahme von Chewie) und sich selbst einredete, dass er auch keine braucht.

    Diese Version würde viel besser zu dem Han Solo passen, den wir in Star Wars: Episode 4 Eine neue Hoffnung vor über 40 Jahren erstmals kennengelernt haben. Ob die Fans Solo mit diesem Wissen im Hinterkopf jetzt wohlwollender betrachten, bleibt abzuwarten.

    Etwas warten müsst ihr auch auf den neuesten Star Wars-Film, doch wir versorgen euch schon jetzt mit allen wichtigen Informationen:

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    „Star Wars 9“: Berühmter Bösewicht soll angeblich zurückkehren
  • „Captain Marvel“: Easter Egg macht unabsichtlich Werbung für Erotik-Hotline
    Captain Marvel will im Frühjahr 2019 den Erfolgslauf der Marvel-Filme fortführen und präsentiert uns die erste Hauptdarstellerin im MCU. Die Fans werden wohl auch dann wieder eifrig nach etlichen Easter Eggs suchen. Eines haben sie jetzt schon entdeckt, das aber unfreiwillig Werbung für eine Erotik-Hotline macht.

    In Captain Marvel betritt Brie Larson als gleichnamige Superheldin die MCU-Bühne und muss eine Alien-Invasion auf der Erde abwenden. Mit dem neuesten Bild engagierte sie sich via Twitter in ihrer Filmrolle ebenfalls und rief die Fans in den USA dazu auf, bei den kürzlich abgehaltenen Midterms wählen zu gehen. Auf dem Foto war auch eine Anspielung versteckt, die allerdings wohl so nicht gedacht war.

    Bei Reddit haben Nutzer das neueste Bild genauer unter die Lupe genommen und dabei eine Telefonnummer entdeckt. Diese Nummer wurde schon zuvor in der Disney-Serie Hotel Zack Cody verwendet, worauf die Macher vermutlich anspielen wollten. Einige Reddit-User haben die Nummer jetzt erneut angerufen und sind dabei laut eigener Aussage bei einer Erotik-Hotline gelandet.

    The Suite Life of Zack Cody is MCU canon? from r/marvelstudios

    Landet das schlüpfrige Easter Egg auch im fertigen Film?

    Als die Nummer für Hotel Zack Cody, das auf ABC lief, verwendet wurde, hörte man als Anrufer am anderen Ende folgende aufgenommene Erklärung: Vielen Dank, dass sie ABC angerufen haben. Die Nummer, die sie angerufen haben, ist eine fiktionale, nicht funktionierende Telefonnummer, die für Filme und TV-Produktionen verwendet wird. Inzwischen wurde die Nummer aber anscheinend neu vergeben und preist nun erotische Dienstleistungen an.

    Wir gehen davon aus, dass den Machern von Captain Marvel dies nicht bewusst war, schließlich wird eine Disney-Produktion wohl kaum absichtlich Werbung für eine Erotik-Hotline machen. Ob die Telefonnummer im fertigen Film als Anspielung im Hintergrund zu sehen sein wird, bleibt abzuwarten. Zeit genug, um das schlüpfrige Detail zu entfernen, bliebe durchaus. Captain Marvel startet in Deutschland schließlich erst am 07. März 2019.

    Was euch bei Captain Marvel erwartet (unter anderem ein junger Nick Fury!), verrät der erste Trailer:

  • 25 Jahre nach „Jurassic Park“: Star gibt Film-Fehler zu
    Vor mittlerweile 25 Jahren eroberte Jurassic Park die Kinos der Welt und entfachte eine wahre Dino-Manie. Vier Fortsetzungen später strahlt das Original weiterhin einen besonderen Charme aus, auch wenn der Film wahrlich nicht frei von Fehlern ist, wie ein Jurassic Park-Star selbst eingestand.

    Vor Kurzem enthüllte erst Jeff Goldblum das Geheimnis, dass sein Charakter Dr. Ian Malcolm aus Jurassic Park gestrichen werden sollte. Sein damaliger Kollege Joseph Mazello, der den jungen Tim spielte, kehrte jetzt ebenfalls zum Dino-Blockbuster zurück. Im Interview mit der Huffington Post sprach er über den immer noch unglaublichen Fehler, der seinem Charakter Tim in einer lebensbedrohlichen Szene unterlief.

    Gemeint ist der Moment, als sich Dr. Alan Grant (Sam Neill), Dr. Ellie Sattler (Laura Dern) sowie die Kinder Lex (Ariana Richards) und eben Tim in einem Raum verschanzen, während ein Velociraptor an der Tür klopft. Lex versucht im Chaos, das Sicherheitssystem zu hacken, um das Türschloss zu aktivieren. Ellie und Alan halten die Tür gegen den Velociraptor zu und versuchen, ein Gewehr zu greifen, das aber außer Reichweite liegt. Und Tim? Nun ja… der hüpft panisch hinter Lex herum und massiert ihren Drehstuhl, anstatt Ellie und Alan das dringend benötigte Gewehr zu reichen.

    Dass auch Jurassic World nicht frei von Fehlern ist, könnt ihr hier selbst überprüfen:

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    „Jurassic World“: Diese Filmfehler verstecken sich im Dino-Blockbuster

    Tim-Darsteller liefert wenig überzeugende Erklärung für Jurassic Park-Fehler

    Fehler wurden gemacht. Okay? Fehler wurden gemacht, gestand Joseph Mazello jetzt im Bezug auf die Szene ein. Richtigerweise merkte er an, dass es eine Situation war, in der alle unter enormem Druck standen. Vielleicht wollte Dr. Grant nicht, dass ein Achtjähriger mit einer Waffe hantiert, versuchte sich Mazello weiterführend noch an einer Erklärung, die wohl kaum als solche akzeptiert werden dürfte. Schließlich wäre Dr. Grant in dieser Leben-oder-Tod-Situation wohl herzlich egal gewesen, ob Tim ihnen die Waffe reicht. Zumal ein kleiner Schubser ja schon gereicht hätte.

    Diesen Film-Fehler kann Joseph Mazello zwar nicht verschwinden lassen, dennoch wollte er klarstellen, dass sein Charakter kein völliger Idiot war. Tim hat wenigstens verstanden, dass man dem T-Rex nicht ins Gesicht scheint. Also gebe ich mir selbst etwas Anerkennung dafür. Da schließen wir uns gerne an, zumal selbst der Tür-Fehler wohl niemanden derart stören dürfte, dass deswegen der gesamte Film darunter leidet.

    Wie es in der Reihe mit Jurassic World 3 weitergeht, verraten wir euch gerne:

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    „Jurassic World 3“ will großen Fan-Wunsch erfüllen: Alle Infos zum Dino-Film
  • Verurteilt wegen Mordversuchs: Ehemaliger „DSDS“-Kandidat muss ins Gefängnis
    Während die nimmermüde Castingshow Deutschland sucht den Superstar mittlerweile ihre 15. Staffel hinter sich hat, erreichen uns traurige Nachrichten bezüglich eines früheren Teilnehmers der RTL-Show. Wegen versuchten Mordes muss der ehemalige Kandidat Manuel Hoffmann für neun Jahre ins Gefängnis.

    Im Jahr 2010 schaffte es der damals 20 Jahre alte Manuel Hoffmann bei Deutschland sucht den Superstar auf das Siegertreppchen und wurde immerhin Dritter. Sieben Jahre später steht er vor einem Scherbenhaufen. Wie unter anderem die Kollegen des Focus berichten, wurde der ehemalige Kandidat des versuchten Mordes an seinem Mitbewohner für schuldig befunden und zu einer Haftstrafe von neun Jahren verurteilt. Manuel Hoffmann saß zu diesem Zeitpunkt wegen der Tat bereits seit elf Monaten in Untersuchungshaft.

    Am Freitag, den 23. März 2018, wurde am Landgericht Limburg das Urteil gegen Manuel Hoffmann verkündet. Damit folgt das Gericht dem Antrag der Staatsanwaltschaft in vollem Umfang. Die Verteidigung plädierte hingegen auf einen Freispruch und ging in Revision. Diese wurde am 5. November 2018 zurückgewiesen. Das Urteil ist demnach rechtskräftig und Manuel Hoffmann muss seine Strafe absitzen, wie die Bildzeitung berichtet.

    Manuel Hoffmanns Mitbewohner überlebt schwer verletzt

    Im Mai vergangenen Jahres soll Manuel Hoffmann versucht haben, seinen damaligen Mitbewohner in der gemeinsamen Wohnung im hessischen Braunfels im Lahn-Dill-Kreis mit einem Pokal zu erschlagen. Das Opfer überlebte schwer verletzt und erlitt eine Schädelfraktur. Die Verteidigung versuchte, die Ereignisse als unbeabsichtigtes Gerangel darzustellen und forderte daher einen Freispruch. Das Gericht sah das allerdings anders und wertete den Angriff als versuchten Mord.

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    Hinter Gittern: Diese Hollywood-Stars saßen schon im Gefängnis

    2010 nahm Manuel Hoffmann an der siebten Staffel von Deutschland sucht den Superstar teil und erreichte den dritten Platz. Unter seinen Konkurrenten befanden sich unter anderem  Menowin Fröhlich und Mehrzad Marashi, der letztlich als Sieger vom Platz gehen konnte.

  • „Bares für Rares”: Beliebte Trödel-Sendung bekommt erstmals Weihnachts-Special
    Wer über das Jahr verteilt besonders brav war, bekommt ein besonders üppiges Weihnachtsgeschenk unter den Tannenbaum gewuchtet. Geht es nach Quoten, dann war die Trödelshow Bares für Rares in diesem Jahr ganz besonders artig. Entsprechend lässt sich das ZDF zum Feste nicht lumpen.

    Horst Lichter ist nicht nur ein Freund der Extra-Portion Butter, er interessiert sich auch für Trödel jeglicher Art. 2013 ließ ihn das ZDF gewähren und spendierte dem Fernsehkoch eine eigene Fernsehshow namens Bares für Rares. Mit dem Erfolg, der daraufhin einsetze, hatte wohl niemand gerechnet. Ein Millionenpublikum liebt es, ganz gewöhnlichen Menschen dabei zuzusehen, wie sie versuchen, ihre vermeintlichen Schätzchen an den Händler zu bringen.

    Traumquoten am Nachmittag sorgten dafür, dass Händler Waldi und Co. zu Kultfiguren wurden und bald auch den Abend beim ZDF füllen durften. Sogar die Prime-Time-Specials konnten überzeugen, sodass in diesem Jahr auch zu Weihnachten die beste Sendezeit für Bares für Rares winkt, wie Quotenmeter berichtet.

    Die kuriosesten Verkäufe, größten Überraschungen und traurigsten Enttäuschungen aus fünf Jahren Bares für Rares findet ihr in der Bilderstrecke:

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    Von Top bis Flop: Die spektakulärsten Verkäufe bei „Bares für Rares“

    Weihnachts-Special von Bares für Rares kommt im Dezember

    Am Mittwoch, dem 19. Dezember 2018 erwartet alle Fans von Bares für Rares eine ganz besondere Ausgabe der beliebten Sendung. Zur besten Sendezeit um 20:15 Uhr strahlt das ZDF zum ersten Mal ein Weihnachts-Special der Trödelshow aus. Dann werden neben Otto Normalverbrauchern auch Prominente wie die Schauspielerin Anna Thalbach versuchen, ihre Raritäten und Kellerfunde im Händlerraum zu veräußern. Wie gehen stark davon aus, dass auch dieser Ausflug in die Prime Time ein quotenstarker Erfolg für das ZDF wird, alles andere wäre eine Überraschung.

  • Neuerung bei „Germany's Next Topmodel”: In Staffel 14 wird einiges anders werden!
    So langsam steigt bei allen Germany’s Next Topmodel-Fans wieder die Vorfreude auf die nächste Runde der populären TV-Show. Doch der Ausblick auf die kommende 14. Staffel dürfte bei einigen Anhängern für reichlich Frust sorgen. Wie jetzt feststeht, wird es bei Germany’s Next Topmodel eine entscheidende Änderung geben!

    Im Frühjahr 2019 ist es endlich wieder soweit und Heidi Klum wird in gewohnter Manier Deutschlands schönstes Mädchen küren. Die rheinländische Frohnatur startete bereits die letzten Casting-Aufrufe für die nächste Staffel, die nun gedreht wird.

    GNTM-Fans mussten in diesem Jahr bereits den Abschied von Jury-Urgestein Thomas Hayo verkraften. Der Juror hatte nach 13 Staffeln seinen Ausstieg aus der Casting-Show bekanntgegeben. Doch dabei wird es nicht bleiben, wie Verantwortliche von ProSieben in einer Pressemitteilung bestätigt haben.

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    Die besten Teenie-Komödien auf Netflix

    Du willst "Germany's next Topmodel 2019" werden? Dann komm zu unseren letzten Castings in München, Stuttgart und Nürnberg! Alle Infos zu den Castings findest du auf prosieben.de/topmodel. Viel Erfolg! 22.09.2018 11:00 – 17:00 München 23.09.2018 11:00 – 17:00 München 29.09.2018 11:00 – 17:00 Stuttgart 30.09.2018 12:00 – 18:00 Nürnberg #GNTM #ichbingntm2019 #takeyourchance @prosieben

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    Das erste Mal seit 14 Jahren: Heidi bekommt komplett neue Jury

    Das deutsche Top-Model plant für die kommende Staffel eine drastische Neuerung und die betrifft ausgerechnet das Herzstück der Show: Statt zwei festen Partner-Juroren (in den letzten Jahren Thomas Hayo und Michael Michalsky) wird die Jury neben Heidi Klum lediglich aus wöchentlich wechselnden Gast-Juroren bestehen. Es ist das erste Mal in der Geschichte von Germany’s Next Topmodel, dass Klum als einzige Konstante durch die gesamte Staffel führen wird. Wer die wechselnden Juroren sein werden, ist aktuell noch nicht bekannt. Viele Fans werden diese Neuigkeiten sicher traurig stimmen, schließlich sind Hayo, Michalsky und vor allem Joop der beste Beweis dafür, dass sich die langjährigen Kollegen der Model-Mama größter Beliebtheit erfreuen und mit hoher Wahrscheinlichkeit schmerzlich vermisst werden.

    Ein Insider verriet sogar die Gründe für die Änderung: Das neue Konzept vereinfacht vor allem strukturell vieles. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Terminprobleme bei den Juroren während der Dreharbeiten. Zudem wird die Produktion auch aus finanzieller Sicht günstiger.

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    „Love Island“ 2018: Alle Kandidaten & ihre Paarungen in der zweiten Staffel

    Ob die Rechnung am Ende aufgeht, wird sich noch zeigen. Allen Änderungen zum Trotz, Heidi und ihre Mädchen werden ihren Status als Quotengarant so schnell nicht verlieren!

  • „Leto“: „The Passenger“ als Musikvideo im exklusiven Clip
    Wenn erst einmal die Kids deine Songs auf der Straße singen, wird das alle umhauen. Schon im Trailer des Biopics Leto wird das musikalische Schaffen von Viktor Tsoy als einzigartig bezeichnet. Nun kommt eine lebensfrohe Cover-Version von Iggy Pops Rockhymne hinzu.

    Die Rockszene im Leningrad den Jahres 1980 hat zunächst keine andere Wahl als im Untergrund aktiv zu sein. Doch das Naturtalent von Viktor Tsoi (Teo Yoo) gepaart mit inspirierenden Stücken aus dem Westen, die heimlich in die Sowjetunion geschmuggelt werden lässt ihn auf ein befreites Leben hoffen.

    Im Biopic Leto findet Viktor Tsoi Anfang der 1980er in Mike (Roman Bilyk) einen leidenschaftlichen Musiker mit ähnlichen Ansichten. Doch die gemeinsame Liebe für Mikes Ehefrau Natasha (Irina Starshenbaum) birgt einige Gefahren für das Trio.

    In unserem exklusiven Clip aus dem Biopic Leto wird der Mega-Hit The Passenger von Rockikone Iggy Pop neu interpretiert. Lebensfroh, provokant und nicht der Norm entsprechend typisch für 70er Rocker, typisch für Viktor Tsoi.

    Exklusiver Ausschnitt aus „Leto“: „The Passenger“ als Musikvideo

    Während Regisseur Kirill Serebrennikow seinen Cannes-Beitrag nicht selbst auf dem Filmfestival vorstellen durfte, da er selbst in Russland unter Hausarrest steht, sprüht der Film nicht nur von Leidenschaft für Rockmusik, sondern setzt ebenso politische Akzente, die man auf das heutige Russland übertragen kann.

    Die Rockhymne von Iggy Pop, The Passenger, entstand 1977 in einer gemeinsamen Schaffensphase mit David Bowie mitten in Berlin. Eine markante Inspirationsquelle auf die Allegorie des Lebens war dabei die Berliner S-Bahn und ein Gedicht von Jim Morrison. In Leto wird das nächstbeste Fortbewegungsmittel gewählt: Eine Straßenbahn-Fahrt.

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    Alle Bilder und Videos zu Leto

    Das schwarz-weiße Biopic über Viktor Tsoi, seine Musik, das Leben im Ostblock, seine Kollaboration mit Mike Naumenko und seiner Frau Natasha startet am 08.11.2018 in den deutschen Kinos.

  • Missratenes Halloween: Familienvater attackiert Horror-Clown
    2017 eroberte der diabolische Clown Pennywise mit der Es-Neuverfilmung die weltweiten Kinocharts und rückte die Figur des Horror-Clowns zurück in den Fokus der breiten Öffentlichkeit. Das Phänomen des Menschen erschreckenden Horror-Clowns sorgte allerdings schon zuvor in den USA für Aufsehen und manch einen Polizeieinsatz. An Halloween musste nun auch die Polizei in Sachsen ausrücken.

    Bereits 2016 hielten mysteriöse Horror-Clowns die Behörden in den USA gehörig auf Trab, später schwappte der Trend auch auf andere Länder über. In Deutschland musste die Polizei im vergangenen Jahr beispielsweise in Hessen ausrücken, um als Horror-Clowns verkleidete Jugendliche davon abzuhalten, Autofahrer zu erschrecken. Das Phänomen Horror-Clown ist noch lange nicht verblasst, wie aktuelle Meldungen aus Sachsen belegen. Hier ging ein Halloween-Streich gehörig daneben, wie unter anderem die Welt berichtet.

    Ein 19-Jähriger aus der Nähe von Leipzig verkleidete sich am Mittwoch, dem 31. Oktober 2018 als Horror-Clown und begann, Kinder mit einer Kreuzhacke zu erschrecken. Was vielleicht als Spaß gemeint war, endete mit einem Krankenhausaufenthalt. Ein besorgter Vater entriss dem verkleideten Mann kurzerhand seine Hacke und schlug damit auf ihn ein. Dann zwang er ihn, sich bei den Kindern zu entschuldigen.

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    Grausame Geschichten: 7 Menschen, die Szenarien aus Horrorfilmen überlebt haben

    Opfer erstattet Anzeige bei der Polizei

    Der junge Mann musste nach dem körperlichen Angriff medizinisch versorgt werden und erstattete Anzeige gegen den 34 Jahre alten Familienvater. Jetzt ermittelt die Polizei wegen gefährlicher Körperverletzung. Ob der Halloween-Scherz des verkleideten 19-Jährigen ebenfalls ein juristisches Nachspiel haben wird, ist im Moment noch nicht bekannt.

    Bereits vor Halloween warnte die sächsische Polizei in einer Pressemitteilung ausdrücklich davor, sich dem Horror-Clown-Trend anzuschließen und Menschen grundlos zu erschrecken. Dies kann in bestimmten Fällen eine strafbare Handlung sein, etwa wenn andere Menschen sich dadurch bedroht oder genötigt fühlen. Horror-Clowns also besser nur auf der Kino-Leinwand genießen!

  • Nach 18 Jahren: „Gladiator 2“ soll doch kommen & darum geht es
    Gladiator zählt zweifellos zu den bekanntesten Werken der Filmgeschichte, auch dank Ralf Möller, unserem Mann in Hollywood. 18 Jahre lang liegt der epische Kampf von Maximus zurück, doch bald soll tatsächlich noch eine Fortsetzung kommen.

    Gladiator-Regisseur Ridley Scott möchte seinen monumentalen Sandalen-Epos tatsächlich fortsetzen. Wie Deadline berichtet, treibt der Altmeister neben einigen anderen Projekten unter anderem die seit vielen Jahren gehandelte Fortsetzung voran.

    Auf den von Russell Crowe gespielten Maximus Decimus Meridius müssen wir in Gladiator 2 aber allem Anschein nach verzichten. Vielmehr soll sich die Fortsetzung um Lucius drehen, den Sohn von Lucilla (Connie Nielsen) und Neffen des fiesen Kaisers Commodus (Joaquin Phoenix). Maximus hat bei dem kleinen Lucius anscheinend einen bleibenden Eindruck hinterlassen, schließlich müsste er ja jetzt zu einem Gladiator werden, wenn man dem Original nacheifern will.

    Hoffentlich muss sich Gladiator 2 nicht in diese wenig ruhmreiche Liste einreihen?

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    20 Film-Fortsetzungen, die dem Original nicht gerecht wurden

    Russel Crowes Maximus sollte eigentlich in Gladiator 2 zurückkehren

    Die wohl zu verrückte Version, in der Maximus zurückkehren sollte, bleibt damit weiterhin im Giftschrank. Nach dem großen Erfolg von Gladiator schrieb Musiker Nick Cave eine Geschichte für ein mögliches Sequel. Darin wären wir Maximus in die Unterwelt gefolgt, wo der Gladiator dazu verdammt ist, wiederholt ein von Krieg und Tod geprägtes Leben zu führen. So wäre er als Christ während der Christenverfolgung zurückkehrt, hätte als Soldat im Zweiten Weltkrieg und Vietnamkrieg gekämpft, bevor er zu guter Letzt als US-General im Pentagon gelandet wäre.

    Weitere Fortsetzungen, die wir wohl niemals zu sehen bekommen, findet ihr in unserem Video:

    Indem Gladiator 2 jetzt dem Werdegang von Lucius folgt, beschreitet die Fortsetzung einen deutlich konventionelleren Weg. Dafür muss sie allerdings auf Russell Crowes Maximus verzichten und damit auf die Star-Power und den größten Wiedererkennungswert. Nicht nur deswegen bleibt fraglich, ob Gladiator 2 jemals das Licht der Kinos dieser Welt sehen wird. Schließlich will Ridley Scott auch als Regisseur zurückkehren und wie geschrieben: Der Altmeister arbeitet derzeit an gleich mehreren Projekten.

  • „Meg 2“: Planung hat begonnen
    Der Haifilm mit Jason Statham ist zum unerwarteten Sommerhit geworden. Nun scheint „The Meg 2“ offiziell in Planung gegangen zu sein.

    Das Genre des Haifilms ist in den letzten Jahren fast automatisch in der Direct-to-Video-Ecke gelandet. Doch dann stellte „Meg“ unter Beweis, dass sich mit Monsterhaien durchaus Geld verdienen lässt. 527 Millionen US-Dollar hat der unerwartete Sommerhit weltweit eingespielt, eine stattliche Summe in Relation zu den Produktionskosten von 130 Millionen.

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    Die 15 erfolgreichsten Filme 2018 nach Einspielergebnissen (bis jetzt)

    Chinesische Produktionsfirma hat Interesse. Warner noch nicht zugesagt

    Laut Deadline-Berichten plant die Produktionsfirma U.S.-China Entertainment eine Fortsetzung. Produzentin Catherine Xujun Ying bestätigte während eines „Meg“-Panels, dass sie einen 2. Teil und sogar ein ganzes Franchise im Auge haben. Sie arbeiteten bereits an dem Projekt, das aktuell noch geheim bleiben soll. Belle Avery, eine weitere Produzentin, hat sich außerdem die Rechte an den anderen Büchern von Steve Alten gesichert, auf denen die Geschichte von „Meg“basiert.

    „The Meg“ ist eine amerikanisch-chinesische Co-Produktion. Diese Art von Filmen sind in den letzten Jahren immer gefragter geworden. Der Zuschnitt auf zwei so unterschiedliche Filmmärkte war jedoch nur selten von Erfolg gekrönt – man denke da an internationale Flops wie „Warcraft“ oder „The Great Wall“. Das könnte auch die Zurückhaltung von Warner erklären, die noch kein grünes Licht für „Meg 2“ gegeben haben.

    Jon Turteltaub und Jason Statham wären prinzipiell dabei

    In einem älteren Interview vor Kinostart gab Regisseur Jon Turteltaub zu Protokoll, dass er an einer Fortsetzung interessiert sei, doch nicht um jeden Preis. Er wolle ein schlechtes Sequel nur des Geldes wegen vermeiden.

    Jason Statham machte in einem anderen Interview einen pragmatischen Eindruck:

    „Ich denke, es ist wie alles heutzutage. Wenn es Geld macht, haben die Leute Appetit auf noch mehr Geld. Und wenn ein Film keinen Erfolg hat, wird er schnell unter den Teppich gekehrt. Doch so funktioniert Hollywood nunmal. Jeder versucht, einen guten Film zu machen, aber am Ende liegt es in den Händen der Zuschauer. Das Publikum ist der ultimative Entscheider, der bestimmt, ob es ein Sequel gibt oder nicht.“

    Das wirkt ganz so, als würde Jason Statham bei einer Fortsetzung mitmachen, auch wenn es nicht gerade sein Herzensprojekt ist.

    „Meg 2“ mit noch größeren Monstern? (Spoiler zu Teil 1)

    Das Filmende deutet an, dass es nicht nur einen Hai gibt. Als Meg am Ende stirbt, sieht es so aus, als würde ein Baby-Hai aus seinem Rachen schwimmen. In der Literaturvorlage von Steve Alten, die insgesamt sechs Bände umfasst, gebiert Meg vor seinem Tod ein Junges namens Angel. Der Kampf gegen die Riesenhaie ist also auch in der Vorlage dort noch lange nicht vorbei. Doch das ist noch nicht alles. In den anderen Bänden lauern in den Tiefen des Ozeans noch weitere Urzeitriesen, gegen die Meg wie ein Zwerg wirkt. Wer sich selbst noch ein bisschen mehr spoilern will, sollte sich mal die Buchreihe auf Amazon* anschauen.

    Quiz: Erkennt ihr diese 11 Filme aus dem Kinojahr 2000?

     

  • Wegen Disney-Deal: Geplante „Deadpool“-Filme & viele mehr könnten gestrichen werden
    Ende 2017 hat sich Disney mit Fox auf eine Übernahme des Filmstudios geeignet, zum jetzigen Jahreswechsel soll der Deal finalisiert werden. Doch was passiert dann mit all den geplanten Fox-Filmen?

    Am 01. Januar 2019 soll Disney endgültig das Filmstudio 20th Century Fox übernommen haben. Alle bis dahin fertiggestellten Filme von Fox will Disney laut Berichten veröffentlichen. Doch was ist mit den anderen, zumindest geplanten Werken? Vermutlich wird Disney dort im Einzelfall entscheiden, welche Projekte ihnen in die Planung passen. Einige könnten also durchaus gestrichen werden, wie jetzt beispielsweise Screenrant vermutet.

    Die geplanten Avatar-Fortsetzungen sind zwar zu einem Großteil noch nicht fertig, um diese wahrscheinlichen Blockbuster brauchen sich Fans aber keine Sorgen zu machen. In Disney World gibt es beispielsweise ein eigenes Pandora-Land basierend auf der Welt von Avatar. Disney baut also offensichtlich wenig überraschend auf die kommende Filmreihe von James Cameron.

    Was euch in der ersten Avatar-Fortsetzung erwartet, erfahrt ihr hier:

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    „Avatar 2“: Die Titel aller Fortsetzungen sollen bekannt sein & das verraten sie

    Was fängt Disney mit Deadpool an?

    Die Zukunft von Deadpool steht hingegen auf einem ganz anderen Blatt. Mit Deadpool 3 und einem X-Force-Film, wo der Anti-Held von Cable (Josh Brolin) und Domino (Zazie Beetz) unterstützt werden sollte, sind gleich zwei Projekte geplant. Theoretisch könnte der von Ryan Reynolds gespielte Söldner mit der großen Klappe aber auch ins größere MCU integriert werden.

    Mit seinem brutalen, zynischen Stil unterscheidet er sich allerdings stark von den bisherigen Marvel-Helden von Disney. Fraglich ist deswegen, ob Deadpool weiterhin seine eigenen Kreise drehen darf oder sogar sein eigenes Marvel-Universum für Erwachsene erhält, das er sich beispielsweise noch mit Blade teilen könnte. Sollte er aber ins MCU eingegliedert werden, kann es wiederum sein, dass der X-Force-Film zumindest auf Eis gelegt wird, um Deadpool erst einmal völlig mit den anderen Marvel-Helden einzuspielen. Dass Disney Deadpool ignoriert, scheint hingegen ausgeschlossen zu sein; dafür waren die Filme schlicht zu erfolgreich.

    Egal, wie es mit Deadpool weitergeht, seine besten Sprüche blieben uns immer:

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    Die besten Zitate aus „Deadpool“ - „Daddy muss'n bisschen Dampf ablassen.“

    Die Zukunft von Kingsman 3 ist ebenfalls ungewiss

    Die neuen X-Men-Filme New Mutants und Dark Phoenix werden wohl wie geplant veröffentlicht, da ihre Produktionen schon weit fortgeschritten sind. Danach dürften die Mutanten allerdings einem Neustart unterzogen werden, um sie ebenfalls im MCU einzugliedern. Ohnehin auf der Kippe steht Gambit, ein weiterer Mutant, der seit Jahren einen Film mit Channing Tatum in der Titelrolle erhalten soll. Das Projekt gleicht einer On-Off-Beziehung. Eventuell macht Disney endlich Nägel mit Köpfen und gibt dem Fanliebling seinen Film. Genauso gut möglich ist, dass sie Gambit endgültig den Stecker ziehen.

    Dasselbe Problem wie Deadpool könnte auch Kingsman 3 ereilen. Die Spion-Reihe fällt ebenfalls brutaler aus als die meisten Disney-Werke und könnte deswegen den Verantwortlichen ein Dorn im Auge sein. Der Dreh zum dritten Film soll eigentlich im Januar 2019 beginnen. Ob die Produktion bis zur Übernahme weit genug fortgeschritten ist oder Disney doch den Stecker zieht, bleibt abzuwarten.

    Dann wären da noch die bekannten Marken Alien und Predator. Die letzten Kinoversuche waren für 20th Century Fox nicht wirklich erfolgreich, entsprechend gibt es keine offiziellen Pläne, weitere Teile schnell folgen zu lassen. Ob Disney die ebenfalls brutalen Reihen noch einmal angeht, ist nicht zuletzt deswegen ungewiss. Eventuell bietet es sich hier sogar an, die Lizenzen an den Marken gesondert zu verkaufen oder anderen Filmstudios zur Verfügung zu stellen, sofern Disney am Umsatz beteiligt wird. Fans der Reihen dürften genau wie bei allen anderen (mit Ausnahme von Avatar) aber ohnehin angespannt darauf blicken, was nach der Übernahme durch Disney wirklich passiert und was eben nicht.

    Seid ihr vielleicht auch zu hart für das MCU? Hier könnt ihr den Test machen:

  • Disney Day kehrt zu ProSieben zurück: Alle Sendetermine
    Bereits viermal verzauberte uns der Privat-Sender ProSieben mit einem Disney-Day, in diesem Jahr ist es nach einer kleineren Pause endlich wieder soweit. Der 9. Dezember 2018 wird zum diesjährigen Disney-Fest und wartet zur Krönung mit einer Free-TV-Premiere auf. Da es sich um einen Sonntag handelt, dürfen sich nicht nur die lieben Kleinen freuen, sondern auch ihr berufstätiger Anhang. 

    Am zweiten Advent gibt es in diesem Jahr zwei Möglichkeiten: Entweder kann man den ganzen Tag wie verrückt im Netz nach passenden Weihnachtsgeschenken suchen, oder man entscheidet sich, gemütlich die Füße hoch zu legen und auf der Couch ein schönes Tässchen Glühwein zu schlürfen. Dazu noch rasch die Fernbedienung morgens um zehn nach acht einmal sanft antippen und das war’s, wenn man denn den Sender ProSieben gefunden hat.

    Sollte dies der Fall sein, dann kann sich der geneigte Disney-Fan samt familiärem Anhang am Sonntag, dem 9. Dezember 2018 auf eine geballte Ladung Disney-Power freuen, wie DWDL berichtet. Über den Tag verteilt wird ein bunter Mix aus dem schier unendlichen Repertoire des Mäuse-Konzern versendet, angefangen von Freaky Friday bis hin zu Fluch der Karibik. Das Highlight folgt zur Prime Time.

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    22 versteckte Anspielungen, die ihr in Disney- & Pixar-Filmen bestimmt übersehen habt

    So sieht der Disney Day 2018 auf Pro Sieben aus

    • 08:10 Uhr: Freaky Friday
    • 09:55 Uhr: Die Jagd zum magischen Berg
    • 11:30 Uhr: Die Unglaublichen: Jack-Jack Attack (Kurzfilm)
    • 11:35 Uhr: Verwünscht
    • 13:35 Uhr: Rapunzel – Neu verföhnt
    • 15:25 Uhr: Rapunzel – Verföhnt, Verlobt, Verheiratet (Kurzfilm)
    • 15:30 Uhr: Die Monster AG
    • 17:15 Uhr: Die Monster Uni: Party Central (Kurzfilm)
    • 17:30 Uhr: Fluch der Karibik
    • 20:15 Uhr: The Jungle Book

    The Jungle Book aus dem Jahr 2016 ist eine Realverfilmung des beliebten Stoffs von Regisseur Jon Favreau, die zum ersten Mal im deutschen Free-TV ausgestrahlt wird. Entsprechend handelt es sich hier um das Highlight des diesjährigen Disney-Marathons, das sowohl große als auch kleine Zuschauer glücklich machen sollte.

  • Nach „Avengers 4“: Zwei tote Marvel-Helden erhalten eigene Serie
    Avengers: Infinity War war für die Marvel-Helden wohl aus bekannten Gründen kein Zuckerschlecken. Fans müssen sich um zwei gestorbene Charaktere allerdings keine Sorgen machen, denn mit einer gemeinsamen Serie kehren sie definitiv zurück.

    Achtung: Es folgen Spoiler für Avengers: Infinity War!

    Der Winter Soldier (Sebastian Stan) und Falcon (Anthony Mackie) sollen laut Variety zusammen eine eigene Marvel-Serie erhalten. Trotz ihres Schicksals in Avengers: Infinity War, wo sich beide wegen Thanos‘ Schnippen in Staub auflösten, dürfen sich Fans also auf ein Wiedersehen freuen.

    Wie genau das trotz der Tode der beiden möglich sein soll, wird uns vermutlich Avengers 4 zeigen. Möglich wäre zwar auch, dass die Serie mit Falcon und dem Winter Soldier vor Avengers: Infinity War spielt, allerdings ist das nicht sonderlich wahrscheinlich. Die Darsteller der beiden Superhelden sollen noch über Verträge für mehrere Marvel-Filme verfügen. Entsprechend werden sie wohl in Avengers 4 von den Toten auferstehen, wobei Zeitreisen eine besondere Rolle spielen dürften.

    Wie Zeitreisen in Avengers 4 passen, verraten wir euch hier:

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    Avengers 4: Alle Infos zum Marvel-Blockbuster

    Auch Scarlet Witch Loki kehren in eigenen Serien zurück

    Wie Variety berichtet, erwarten uns in der limitierten Serie insgesamt sechs bis acht Folgen. Interessierte können das fertige Produkt auf Disneys eigenem Streaming-Dienst ansehen, der 2019 an den Start geht. Die Falcon-Winter-Soldier-Serie wird aber wohl länger auf sich warten lassen, das Projekt befindet sich schließlich noch am Anfang. Mit Malcolm Spellman hat man zumindest schon einen Autor sichern können, er schrieb zuvor für die Serie Empire.

    Disneys eigener Streaming-Dienst soll außerdem weitere limitierte Marvel-Serien erhalten. So sind zusätzlich Serien mit Loki (Tom Hiddleston) und Scarlet Witch (Elizabeth Olsen) in Arbeit, womit zwei weitere Opfer von Thanos definitiv auf die eine oder andere Art zurückkehren. Ob Marvel-Fans diese Serien dann ebenfalls sehen müssen, um allen Ereignissen im MCU folgen zu können, bleibt abzuwarten. Bei den Netflix-Serien wie Daredevil war das bislang nie der Fall. Die neuen Projekte für Disneys Streaming-Dienst werden aber genau wie die Marvel-Filme von den Marvel Studios produziert und von MCU-Architekt Kevin Feige beaufsichtigt. Insofern können wir nur abwarten, was die quasi neue Führung mit den kommenden Marvel-Serien vorhat.

    Wir verraten euch, was ihr über Disneys neuen Streaming-Dienst wissen müsst:

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    Disney+: Disneys neuer Streaming-Dienst kommt Ende 2019
  • Deutscher Trailer: Neuer Film des „Conjuring“-Machers basiert auf echter Horror-Geschichte
    2013 feierte James Wan mit The Conjuring – Die Heimsuchung einen riesigen Erfolg an den Kinokassen und ein neues Horror-Franchise war geboren. Doch sein Team beschränkt sich nicht nur auf Ableger wie die Spin-offs Annabelle oder The Nun, sondern dringt auch in andere Gefilde vor. 

     

    Das Conjuring-Universum wächst und wächst, dennoch haben die Herrschaften hinter den Horror-Hits noch Zeit für weitere schaurige Projekte. James Wans Produktionsfirma Atomic Monster kümmert sich aktuell um einen Film namens Lloronas Fluch, der bereits im kommenden Jahr in die Kinos kommen soll. Auf dem Regiestuhl wird Wan zwar nicht Platz nehmen, als Produzent nimmt er dennoch maßgeblich Einfluss und die Story des Horrorfilms klingt sowieso interessant genug, um zur Hit-Vorlage zu werden.

    Basierend auf einer Legende aus Südamerika erzählt Lloronas Fluch die Geschichte einer Sozialarbeiterin, die das Verschwinden zweier Kinder im Los Angeles der 1970er Jahre untersuchen soll. Schnell bemerkt sie, dass etwas nicht stimmt und macht Bekanntschaft mit einem übernatürlichen Dämon.

    Die grausame Sage der weinenden Frau

    Der Dämon basiert auf einer südamerikanischen Sage, deren Inhalt sich tatsächlich ereignet haben soll. Darin ist La Llorona eine Frau, die um ihre Kinder trauert, die sie zuvor selbst in einem Fluss ertränkt hat. Sie ist auch als weinende Frau bekannt, deren Seele in einer Parallelwelt zwischen Himmel und Hölle gefangen ist, ausgelöst durch ihre eigenen grausamen Taten. Einzige Linderung bringt ihr der Schmerz anderer Mütter, sodass Kinder ihre liebsten Opfer sind.

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    Alpträume vorprogrammiert: Diese 8 Horrorvideos sorgen im Netz für Aufregung

    Lloronas Fluch startet laut Deadline am 19. April 2019 in den US-amerikanischen Kinos. Ob es der fertige Film dann auch nach Deutschland schafft, ist im Moment noch nicht bekannt. Wie im Horror-Genre üblich, könnte uns auch nur ein Release auf DVD und Blu-ray erwarten. Die Regie hat übrigens Michael Chaves übernommen, der anschließend auch Conjuring 3 inszenieren darf. James Wan scheint also viel Vertrauen in den Newcomer zu haben.

  • Halloween: TV-Programm und Streaming-Tipps (2018)
    Der unheimlichste Abend des Jahres steht vor der Tür. Wir haben uns das TV- und Streaming-Programm zu Halloween angeschaut und die Film- und Serienhighlights für euch herausgesucht.

    Halloween im TV (31.10.-1.11.2018)

    Da Halloween dieses Jahr auf einen Wochentag fällt, ist das TV-Programm am Mittwoch und Donnerstag etwas bescheidener als sonst. Während sich die Free-TV-Sender auf Klassiker konzentrieren, bietet Sky über den eigenen Halloween-Pop-Up-Sender Horrorfilme rund um die Uhr. Der Sender ist für alle Sky Cinema-Kunden inbegriffen.

    Programm für Mittwoch, den 31.10.2018 (Free-TV und Pay-TV)

    Datum/Uhrzeit Titel Sender
    18:40 Uhr Halloween Die Nacht des Grauens (1978) Sky Cinema Halloween
    20:15 Uhr Night Of The Living Deb Tele 5
    20:15 Uhr Halloween: H20 (1998) Sky Cinema Halloween
    22:00 Uhr Tattoo Tele 5
    22:05 Uhr Shrek Halloween Spezial Er-Shrek dich nicht! Kabel 1
    23:20 Uhr Frankenstein junior (1974) arte
    0:20 Uhr Friedhof der Kuscheltiere (1989) Kabel 1
    0:55 Uhr Annabelle 2 (2017) Sky Cinema Halloween
    1:00 Uhr Hügel der blutigen Augen (1977) arte

    Programm für Donnerstag, den 1.11.2018 (Free-TV und Pay-TV) 

    Datum/Uhrzeit Titel Sender
    20:15 Uhr Stephen Kings Es Teil 1 2 (1990) Kabel 1
    20:15 Uhr Gänsehaut (2015) VOX
    20:15 Uhr Happy Death Day (2017) Sky Cinema Halloween
    21: 55 Uhr The Girl with All the Gifts (2016) Sky Cinema Halloween
    23:50 Uhr The Autopsy of Jane Doe (2016) Sky Cinema Halloween
    23:55 Uhr Das Böse (1979) arte
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    Schmerzbefreit? Die 20 schlimmsten Kostüm-Fails zu Halloween

    Halloween auf Netflix

    Bis Ende Oktober kommen einige neue Horrorfilme- und Serien auf Netflix heraus. Hier findet ihr eine Auswahl der besten Titel. Über den Link bekommt ihr mehr Informationen zum Film/ zur Serie.

    Aktuelle Serien

    Aktuelle Filme

    Halloween auf Amazon

    Hier findet ihr ein paar Horror-Tipps, die ihr im Prime-Abo kostenlos schauen könnt.

    Auf den hauseigenen Horror-Channels Shudder und Syfy Horror* bietet Amazon Prime seinen Abonnenten eher kleine Indie-Titel. Syfy hat zudem eine 14-tägige kostenlose Testphase. Die Channels könnt ihr danach monatlich zum Prime-Abo dazubuchen und abbestellen. Hier findet ihr eine Übersicht über die Preise und Konditionen. Wir haben ein paar Titel passend zu Halloween ausgesucht.

    Halloween für Kinder

    Auch für die jüngere Zielgruppe hält Halloween ein gutes Programm bereit. Sixx widmet sich vom 31.10 bis zum 1.11.2018 dem schaurigen Vergnügen. Hier findet ihr das detaillierte Programm.

    Disney Channel strahlt am 31.12.2018 um 20:15 Uhr das Musical „Zombies“ aus und im Anschluss darauf „Halloweentown 4“.

    Und Netflix hat die 2. Staffel von „Die Supermonster“ und den Film „Die Supermonster retten Halloween“ ins Programm genommen.

  • „Bohemian Rhapsody“-Kritik: Gänsehaut bei „We Will Rock You”
    Die Songs kennt jeder. Die Band-Mitglieder sind längst Legenden auf ihrem Gebiet. Freddie Mercury ist eine Ikone. Nun folgt ihr filmisches Denkmal. Wie schneidet das Queen-Biopic in unserer Kritik ab?

    Bereits 1975 setzte sich die Band Queen dank Bohemian Rhapsody ein Denkmal für die Ewigkeit. Ein Song, der nach seinem Release von Kritikern zerrissen wurde, sich binnen kürzester Zeit zum erfolgreichsten Song von Queen entwickelte und heute, so sagt man, in Karaokehallen 11 von 10 Mal misslingt. Mit dem gleichnamigen Biopic soll eine einmalige Stimme und die Person Freddie Mercury (Rami Malek) geehrt und der Band das lang erwartete filmische Denkmal gesetzt werden.

    Das musikalische Wirken der Rockband Queen steht und fällt mit dem Leben von Frontmann und Ikone Freddie Mercury. Doch spricht man von Queen, müssen Gitarrist Brian May (Gwilym Lee), Schlagzeuger Roger Taylor (Ben Hardy) und Bassist John Deacon (Joseph Mazzello) erwähnt werden. Zumindest May und Taylor gehen heutzutage noch immer fleißig auf Tournee und füllen die Hallen. Die Begeisterung der Fans ist ungebrochen, Fangesänge verhallen erst Minuten nachdem die Band die Bühne verlassen hat.

    Die Produktionsgeschichte des Biopics hatte dabei mehr Hürden zu meistern, als wohl jeder andere Musikfilm dieses Kalibers. Von wackligen Drehbüchern, dem Veto gegenüber Sacha Baron-Cohen als Mercury seitens May und Taylor, wechselnden Regisseuren ehe es nun von Bryan Singer bzw. Dexter Fletcher auf dem Regiestuhl vollendet, den Weg ins Kino schafft. Selbst Brian May, den wir im Juni 2018 beim Konzert in Berlin trafen, war von der Rohfassung des Films nicht gänzlich überzeugt. Aber das schaffen wir noch, hießen seine Worte seinerzeit.

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    Alle Bilder und Videos zu Bohemian Rhapsody

    Bohemian Rhapsody – Is this the Real Life? Is this just Fantasy?

    Bohemian Rhapsody darf sich zu Recht als typischer Biopic-Film bezeichnen. Das Wirken wird auf die Jahre 1970-1985 von Gründung bis zum Live Aid Konzert herunter gebrochen und zum Wohle der Vollständigkeit mit Fakten und Ereignissen aufgefüllt, die sich eigentlich erst Jahre später ereignet haben, aber in einem Queen-Biopic nun mal nicht fehlen dürfen. Der Hauch von Fantasie umhüllt diese biografisch anmutende Verfilmung somit mehr, als dem realen Schaffen zu frönen. Zwar wird von der Gründung, den experimentellen Aufnahmen zu Bohemian Rhapsody oder dem Bruch mit der Plattenfirma alles nach einer Checkliste erledigt, dies vermittelt lediglich das Gefühl bloß nichts vergessen zu wollen.

    Anhand Mercurys Biografie werden weitere emotionale Eckpfeiler gesetzt, die stellvertretend für die Band stehen. Egal ob angestrebte Solokarriere, Drogeneskapaden, seine Liebe für Mary Austin (eine wundervolle Lucy Boynton) und Männer gleichermaßen, die HIV-Erkrankung und natürlich der emotionale Live Aid Auftritt besonders heikle Themen werden stimmig angesprochen und werden gefühlvoll auf die Leinwand gebannt als nur schwarz-weiß in Geschichtsbüchern zustehen.

    Der Tenor heißt dabei stets: Queen steht über allem. Rami Malek vereint als Freddie Mercury exzentrische Züge mit Gefühl und der nötigen Prise Verletzlichkeit. Würdevoll und stets seiner schier übermächtigen Vorlage gewachsen, liefert er eine mitreißende Performance ab. Ben Hardy als Schlagzeuger Roger Taylor ist sich nicht zu schade Probleme anzusprechen, Joseph Mazzello als Bassist John Deacon spielt den ruhigen Pol der Band mit Bravour, doch der stille Held im Vierergespann ist Gwilym Lee als Gitarrist Brian May. Er könnte quasi ein junger Klon des Gitarristen sein, so frappierend ist ihre Ähnlichkeit.

    I’m In Love With My Car Verpasste Chancen und gute Gags

    Eingefleischte Queen-Fans werden sicherlich mit den kreativen Freiheiten, die sich der Film herausnimmt ihre Probleme haben. Etwa werden Szenen gezeigt, die sich wahrscheinlich nie so zugetragen haben, sich jedoch mehr als Wunschvorstellung der noch lebenden Bandmitglieder nun als Kanon verbannt auf der Leinwand verewigt wiederfinden.

    Warum zum Wohle eines Gags zumindest nicht kurz eine Kostprobe aus I’m in love with my Car präsentiert wird, bleibt wohl ebenso ein Mysterium des Films, wie der unbedingte Wille ein positives Bild der Band und von Freddie Mercury zu zeichnen. Es hinterlässt den Eindruck, als hatte Queen Erfolg, musste die ohnehin bekannten privaten Probleme bestehen und alles löste sich dank des Live Aid Auftritts in Wohlgefallen auf.

    Gleichzeitig sollte man sich vor Augen halten, dass diesem Film wahrlich keine leichte Produktion bevorstand. Mit diesem Wissen im Hinterkopf, können sich Zuschauer auf 2 Stunden voller Emotionen, mitreißender Musik und Gefühle freuen, die auch Details über Queen und ihre Mitglieder in fast jeder Szene bereithält. Sei es Scrabble-Turniere im Tourbus, Freddies viele kleine Katzen, alle opulenten Kostüme (Stichwort: I Want to Break Free-Musikvideo) und der ominöse Tontechniker beim Live Aid Auftritt, um den sich einige Mythen und Sagen ranken.

    We Will Rock You – Garantierte Gänsehaut

    Musikalisch wird ein Best Of Queen präsentiert, das sich von Superhits wie Bohemian Rhapsody und Killer Queen nährt, Ohrwürmer wie We Are The Champions und Radio Gaga zu emotionalen Glanzstücken werden lässt. Und obendrein versprechen wir euch Gänsehaut, wenn We Will Rock You erklingt. Garantiert!

    Das Biopic umschiffte zudem eines der größten Probleme, die die filmische Adaption hatte: Wer singt Freddie Mercurys Parts ein? Die Antwort ist so simpel wie logisch: Niemand geringeres als Freddie Mercury natürlich! Die Gesangsparts wurden bis auf eine Einstellung alle aus dem Off eingespielt und per Playback zugeschaltet. Rami Malek in allen Ehren dies ist die einzig richtige Wahl gewesen. Wer sich die Illusion macht, dass Fans und Neugierige jemand anderen als Freddie Mercury hören möchten, sitzt wohl im falschen Film. Seine Stimme ist und bleibt einzigartig.

    Passend dafür liest sich die Tracklist auf dem Soundtrack wie das Greatest Hits Album der Band und geht unter die Haut. Wenn ihr nur ins Kino geht, um die Musik von Queen einmal auf der großen Leinwand zu erleben, werdet ihr mit einem wohligen Gefühl den Kinosaal verlassen.

    Don’t Stop Me Now Rami Malek überzeugt

    Fazit: Eingefleischte Queen-Fans werden mit den kreativen Freiheiten in Bezug auf die Biografie ihre Probleme haben, müssen sich zugleich eingestehen, dass man wohl mit Brian May und Roger Taylor im Rücken keinen versöhnlicheren Film über Freddie Mercury im Kino erleben wird. Rami Malek meistert das schwierige Unterfangen, die vielen Facetten von Freddie Mercury einzufangen, mit Würde und Witz. Zuschauer können sich auf 2 Stunden voller musikalischer Hits freuen, die euch Gänsehaut im Kinosessel bescheren.

  • „Johnny English 4“: Wird es eine Fortsetzung geben?
    Am 18. Oktober startete Johnny English Man lebt nur dreimal in den deutschen Kinos. Darin muss der trottelige Agent aus dem Ruhestand zurückkehren, um die Welt vor einem Hacker zu retten. Können sich Fans noch auf Johnny English 4 freuen?

    Gibt es Pläne für Teil 4?

    Noch hat sich Universal Pictures nicht dazu geäußert, ob die Agentenkomödie Johnny English Man lebt nur dreimal eine Fortsetzung erhalten wird. Hier müssen sich die Fans in Geduld üben und darauf hoffen, dass das Einspielergebnis am Ende hoch genug ist, damit sich Johnny English 4 für das Studio lohnt. Allerdings sieht es für ein weiteres Sequel aus finanzieller Sicht schon jetzt sehr gut aus. Schon vor dem Kinostart hatte Johnny English 3 in Großbritannien einige Rekorde gebrochen und dort sogar „Avengers: Infinity War“ und „Jurassic World: Das gefallene Königreich“ hinter sich gelassen.

    Mittlerweile hat der Film weltweit gut 110 Millionen Dollar erwirtschaftet (Stand: 31. Oktober) und damit sein Budget von 25 Millionen Dollar mehrfach wieder eingespielt. Schon die beiden Vorgänger brachten es jeweils auf ein Einspielergebnis von gut 160 Millionen Dollar. Trotz der durchwachsenen Kritiken sind die Johnny English-Filme stets ein echter Publikumsrenner. Gut möglich also, dass Universal Pictures die Reihe weiter fortsetzen möchte.

    Johnny English Co Alle Fortsetzungen 2018

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    Alle Fortsetzungen 2018 mit Trailer

    Auch Inhaltlich stände Johnny English 4 nichts im Weg. Am Ende von Teil 3 tritt English wieder seine Stelle als Lehrer an und kann von dort aus jederzeit wieder in den Agentendienst zurückgeholt werden. Außerdem ist am Schluss zu sehen, dass er seinen Schülern die neuesten Agenten-Gadgets vorführt. Damit könnte er theoretisch Nachwuchs rekrutieren, der dann im vierten Teil mit ihm gemeinsam die Welt rettet.

    Wäre Rowan Atkinson wieder mit an Bord?

    Der britische Komiker und Schauspieler hat sich bisher noch nicht zu seinen weiteren Filmplänen geäußert. Wie er kürzlich in einem Interview mit dem Playboy gestand, hasst er das Filmemachen und empfindet es als „ungeheuer stressig“, vor der Kamera zu stehen. Das bedeutet aber nicht, dass Atkinson seine Karriere demnächst an den Nagel hängen wird, denn wie es im Interview weiter heißt: „Wenn der Film ein Erfolg wird, dann bin ich im siebten Himmel!.

    Zuletzt war der ehemalige „Mr. Bean“-Darsteller ins ernste Fach gewechselt und hatte für den Sender ITV in vier Filmen die bekannte Romanfigur Kommissar Maigret verkörpert. Da der Sender die Filmreihe im Mai 2018 jedoch endgültig abgesetzt hatte, kann sich Atkinson in Zukunft wieder auf andere Projekte konzentrieren. Vielleicht ist ja bald „Johnny English 4“ darunter. Wir halten euch auf dem Laufenden.

    James Bond-Quiz: Teste dein Wissen über Agent 007!

  • „Bares für Rares”: Verkäufer gewährt Einblick hinter die Kulissen
    Seit 2013 rennt die Trödelshow Bares für Rares von einem Erfolg zum nächsten. Der beliebte TV-Hit des Fernsehkochs Horst Lichter ist mittlerweile eine der beliebtesten Sendungen im deutschen Fernsehen. Da wundert es kaum, dass viele Fans einen Einblick hinter die Kulissen erhaschen möchten. Ein Verkäufer tut ihnen und uns nun den Gefallen. 

    Wer mag, kann beim ZDF oder dem Ableger ZDF Neo täglich beobachten, wie Otto-Normalverbraucher ihre Kellerfunde zu Barem machen. Zumindest, wenn die Experten von den vermeintlichen Schätzchen überzeugt sind und Horst Lichter die Händlerkarte zückt. Dann geht es in Bares für Rares ans Feilschen in den Händlerraum. Dass dies alles bisweilen anders abläuft, als vor dem Fernsehbildschirm suggeriert, enthüllt nun ein Verkäufer namens Christian Jüttner. Den Kollegen der Allgemeinen Zeitung gewährte der Rentner aus Hallgarten einen Einblick in den Ablauf der Sendung.

    Eines Tages bot Händler Walter Lehnertz, besser bekannt als 80-Euro-Waldi an, Antiquitäten in Bad Kreuznach zu bewerten. Christian Jüttner nahm das Angebot wahr und zeigte dem Händler seinen Schatz, ein silbernes Kaffee- und Tee-Set. Der zeigte sich angetan und schlug vor, dass Christian Jüttner seine Ware in der TV-Show anbieten sollte. Damit begann seine Reise zu Bares für Rares.

    Zunächst musste der Rentner einen Fragebogen zu seiner Ware ausfüllen, dann Fotos einschicken. Dies dient einer ersten Bewertung, denn so spontan wie es im Fernsehen nahegelegt wird, ist die Angelegenheit nicht. Die Experten kennen die Verkaufsobjekte bereits, bevor sie vor laufender Kamera ihre Bewertung abgeben. Dort wird zwar ein anderer Eindruck vermittelt, doch in Wahrheit brauchen Albert Maier und Co. länger als ein paar Minuten, um ihre Expertise abzugeben.

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    Fast gescheitert: So wurde Horst Lichter Moderator bei „Bares für Rares“

    Horst Lichter hat nur wenig Zeit für die Kandidaten

    Insgesamt dauert es vier Stunden, bis Christian Jüttner seine Ware verkauft bekommt. Was im Fernsehen in einem fünf bis zehn Minuten langem Beitrag abgehandelt wird, ist im echten Leben also eine durchaus längere Angelegenheit. Noch länger dauerte es, bis Christian Jüttner vom ZDF überhaupt eingeladen wurde, sein Kaffee- und Tee-Set zu verkaufen. Zwischen der Einsendung der Bilder und dem Tag der TV-Aufzeichnung vergeht ein halbes Jahr. Dann reist er nach Pulheim und wird auf Kosten des ZDF in einem Hotel untergebracht.

    Am Tag selbst geht es morgens um acht Uhr los. Albert Meier schätzt den Wert auf 1000 Euro, Horst Lichter zückt die Händlerkarte und verschwindet sofort zum nächsten Verkäufer. Auch der Experte verweilt nicht lange an seinem Platz. Danach wird Christian Jüttner noch in verschiedenen Posen gefilmt und muss warten, bevor es zu den Händlern geht. Dort läuft es gut, für 850 Euro erhält Händler Daniel den Zuschlag. Insgesamt sei es ein interessanter Tag gewesen, resümiert Christian Jüttner, auch wenn er sich sicher den einen oder anderen Moment anders vorgestellt hat.

  • „Last Boy Scout“: Actionfilm mit Bruce Willis nicht mehr indiziert
    Sehgewohnheiten ändern sich mit den Jahren und so ist es kaum verwunderlich, dass Altersfreigaben von Filmen immer mal wieder auf den Prüfstand gestellt und überdacht werden. Besonders spannend wird es, wenn ein Film jahrelang auf dem Index schmorte, wie etwa das ruppige Buddy-Movie Last Boy Scout mit Bruce Willis und Damon Wayans.

    Im Prinzip funktioniert der launige Action-Kracher Last Boy Scout wie eine tiefergelegte Krawall-Version der ersten beiden Stirb langsam-Filme. Regisseur Tony Scott geizt nicht mit harter Action, Bruce Willis interpretiert seine Rolle des versifften Ermittlers etwas dreckiger als sonst und die deutsche Synchro garniert den Thriller mit einigen flapsigen Sprüchen. Das launige Buddy-Movie erfand 1991 das Genre des Actionfilms zwar nicht neu, vermochte aber kurzweilig zu unterhalten und spielte in etwa das Doppelte seiner Kosten ein.

    In den USA erhielt Last Boy Scout ein R-Rating, in Deutschland gab die FSK den Film nicht unter 18 Jahren frei. Zwei Jahre später setzten die Sittenwächter hierzulande noch einen drauf und verbannten den Streifen auf den Index, wo er bis heute sein tristes Dasein fristete. Damit die breite Öffentlichkeit nicht gänzlich auf den Spaß verzichten musste, erschien eine um fünf Minuten gekürzte Version für den heimischen Markt, die ab 16 Jahren freigegeben wurde und bis heute verkauft wird. Jetzt, nach immerhin 25 Jahren Wartezeit wurde die Indizierung in Deutschland endlich aufgehoben, wie die Kollegen von Schnittberichte erfahren haben. Weitere Filme, die vom Index befreit wurden, findet ihr in der Bilderstrecke:

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    12 Horror-Filme, die 2018 vom Index genommen wurden

    Kommt bald eine Neuauflage in den Handel?

    Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien hat die Indizierung von Last Boy Scout in Deutschland offiziell aufgehoben. Entsprechend darf der Film nun in voller Länge frei verkauft werden. Es existiert bereits eine Uncut-Version des Films auf Blu-ray, die nun ohne Komplikationen erworben werden kann. Dennoch gehen wir davon aus, dass der Film im Zuge der aktuellen Entwicklungen von Warner noch einmal neu herausgebracht werden könnte, obwohl uns dazu noch keine Meldungen vorliegen. Bei einer Neubewertung des vollständigen Films durch die FSK könnte dann sogar die Altersbeschränkung auf 16 Jahre herabgesetzt werden. Es wäre nicht das erste Mal, dass die FSK so mit einem älteren Film verfährt. Aktuell hat die ungeschnittene Version von Last Boy Scout keine Jugendfreigabe.

  • „The Prodigy”: Nach Schreiattacken muss Horrorfilm abgeändert werden
    Mit Filmen wie The Pact oder At The Devil’s Door konnte sich Regisseur Nicholas McCarthy bei Genrefans längst etablieren. Auch sein neuestes Projekt verspricht, seine Wirkung nicht zu verfehlen. Zumindest lassen das die ersten Test-Screenings erahnen. 

    Wie unheimlich ist der neue Horrorfilm von Nicholas McCarthy wirklich? In Hinblick auf ein kürzlich gegebenes Interview des US-Amerikaners bei den Kollegen Entertainment Weekly scheint diese Frage durchaus berechtigt.

    Zu gruselig fürs Publikum?

    Auf die Nachfrage, wie gruselig seine neueste Regiearbeit denn sei, reagierte der 47-Jährige zunächst nur mit einem verräterischen Lachen und schob dann Folgendes hinterher: Ich sage es mal so. Als wir den Film zum ersten Mal zeigten, gab es eine bestimmte Stelle, an der die Zuschauer so laut geschrien haben, dass wir die Szene die danach kommt, ändern und umschneiden mussten, weil sich das Publikum erst noch von dem, was sie gerade sahen, erholen mussten und dementsprechend die nachfolgenden Dialoge verpassten. Na, wenn das mal nicht nach gelungenen Schock-Effekten klingt!

    Ihr seid Genre-Kenner und sucht nach neuem Futter?

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    11 Horrorfilme für Menschen, die schon alles gesehen haben!

    Dass Horrorfilme nach den ersten Test-Screenings temporär noch einmal in den Schneideraum verbannt werden, weil einige Szenen potentiell zu viel Gewalt zeigen, ist nichts Ungewöhnliches. Zu laute Schreie des Testpublikums und das Verpassen der nachfolgenden Szenen klingt allerdings nach einem ganz anderen Kaliber von Horrorfilm. Wer jetzt neugierig geworden ist, der kann sich im Trailer einen ersten Eindruck von The Prodigy machen. Dieser kommt zwar auf den ersten Blick noch etwas zahm daher, die effektivsten und heftigsten Szenen wird man sich aber vermutlich für den Kinosaal aufgespart haben.

    Alte Bekannte an Board

    Jeff Buhler hat die Geschichte über eine Mutter, die über das merkwürdige Verhalten ihres Sohnes besorgt ist, zu Papier gebracht. Der Autor hat unter anderem das Drehbuch des vielversprechenden Friedhof der Kuscheltiere-Remakes verfasst. Taylor Schilling (Orange is the New Black) ist in der Rolle der verängstigten Mutter zu sehen. Vervollständigt wird der Cast von Brittany Allen (It Stains the Sands Red), Colm Feore (Riddick, Thor) und Jackson Robert Scott, der das von dunklen Mächten besessene Kind Miles verkörpert (via Blairwitch).

    Auch diese Horrorfilme sorgten bereits für eindeutige Reaktionen:

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    Netflix fordert euch heraus: Diese 14 Horrorfilme mussten Zuschauer abbrechen

    The Prodigy kommt am 8. Februar 2019 in die US-amerikanischen Kinos. Ob und wann der Horrorfilm das deutsche Publikum heimsucht, ist bisher noch nicht bekannt. Nach den vielversprechenden ersten Reaktionen wäre dies aber zu wünschen!

  • „Bares für Rares”: Juwelier erhebt Vorwürfe gegen die beliebte Sendung
    Die Trödelshow Bares für Rares ist für die Verantwortlichen des ZDF eine wahre Goldgrube. Doch wo der Erfolg hohe Wellen schlägt, da wagen sich auch Kritiker auf ihr Surfbrett. Experte Detlef Kümmel weist neuerliche Vorwürfe gegen das Format entschieden zurück.

    Wer auch immer beim ZDF entschieden hat, Butter-Liebhaber Horst Lichter zum Chef-Trödler zu befördern, hat seit 2013 gut lachen. Ein Millionenpublikum liebt die so simple wie geniale Raritäten-Revue Bares für Rares, in der Otto-Normalverbraucher versuchen, ihre vermeintlichen Schätzchen zu Bargeld zu machen. Bei der enormen Reichweite, die das Format täglich erzielt, ist es kaum zu vermeiden, dass sich auch Kritiker zu Wort melden, wie etwa der Juwelier Jens Bahr aus Kiel.

    In den Kieler Nachrichten wettert Jens Bahr gegen Bares für Rares und wirft der Sendung vor, unseriös zu agieren. Der Sachverständige der IHK geht sogar soweit, dass er ernsthaft in Erwägung zieht, gegen die Trödel-Show juristisch vorgehen zu wollen. Er behauptet, Bares für Rares würde mit überzogenen Preisen falsche Erwartungen bei potentiellen Verkäufern wecken. Die Preise, der etwa für Schmuck von den Händlern gezahlt werden seien unrealistisch und die zuvor getätigte Expertise falsch, so Jens Bahr.

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    Von Top bis Flop: Die spektakulärsten Verkäufe bei „Bares für Rares“

    Experte Detlef Kümmel weist die Vorwürfe zurück

    Wie die Meinerzhagener Zeitung berichtet, hat Experte Detlef Kümmel nun auf die Vorwürfe reagiert. Er wirft Jens Bahr vor, sich mit seinen Anfeindungen nur selbst ins Rampenlicht stellen zu wollen. Bei Bares für Rares laufe alles korrekt ab und nichts sei ein Fake, versichert der Galerist aus Lüdenscheid. Er gibt zu bedenken, dass viele Objekte im Gegensatz zur Annahme von Jens Bahr eben nicht nach bloßem Materialwert zu bewerten seien, sondern auch nach künstlerischer Arbeit. Das erkläre dann auch die finalen Preise.

    Der Lüdenscheider Juwelier Sebastian Zapp stimmt seinem Kollegen Kümmel zu und macht deutlich, dass er das Konzept von Bares für Rares für völlig in Ordnung halte. Auch er warnt davor, künstlerisch wertvolle Arbeit nur nach dem Materialwert zu bewerten. Der Ansatz der ZDF-Sendung, genau dies nicht zu tun, sei daher absolut korrekt.

  • „DSDS“-Kandidat wegen Mordversuchs vor Gericht
    In der 15. Staffel von Deutschland sucht den Superstar schaffte es der psychisch kranke Kandidat Diego bis in die Recalls. Dann musste er die Show verlassen. Später stand er erneut in den Schlagzeilen, jedoch nicht wegen seiner Musik. Nach einem Angriff auf seinen Vater muss sich der junge Mann nun vor Gericht verantworten. .

    Kandidat Diego sorgte in der 15. Staffel von Deutschland sucht den Superstar für geteilte Reaktionen beim Publikum. Manche hielten es für einen Fehler, den psychisch kranken Mann an der Casting-Show teilnehmen zu lassen, andere begrüßten die Entscheidung des Senders als gelungenes Beispiel für Inklusion. Während der Sendung selbst sorgte der Kandidat mit seinem Benehmen für Unmut und reagierte auf seinen Rauswurf mit einer ungezügelten Schimpftirade gegen Chef-Juror Dieter Bohlen.

    Gegenüber dem, was Diego nun vorgeworfen wird, sind seine Eskapaden während der Casting-Show harmlos. Der 21-Jährige soll am Dienstag, den 17. April 2018, seinen Vater in dessen Wohnung niedergestochen und schwer verletzt haben, wie unter anderem die Kollegen des Focus berichten. Unmittelbar nach der Tat wurde Diego von der Polizei festgenommen. Sein Vater schwebte kurzzeitig in Lebensgefahr, so ein Bericht des Express. Bereits im Vorfeld soll es zu Streitigkeiten zwischen Vater und Sohn gekommen sein.

    Ist Diego schuldunfähig?

    Die Staatsanwaltschaft wertet die Tat als versuchtes Tötungsdelikt. Die Mordkommission hat entsprechend ermittelt. Ob der psychisch kranke Mann als schuldfähig angesehen werden kann, ist aber fraglich. Wie die TZ berichtete, ist Diego nach der Tat in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden. Jetzt muss er sich vor dem Düsseldorfer Landgericht für die Tat verantworten. Sechs Verhandlungstage wurden angesetzt, der erste findet am Dienstag, den 30. Oktober 2018 statt (via Express).

    Da der ehemalige DSDS-Kandidat zur Tatzeit unter schweren psychischen Problemen litt, geht es im Prozess darum, ob die Unterbringung des jungen Mannes in einer geschlossenen Psychiatrie veranlasst werden kann. Obwohl er in Tötungsabsicht gehandelt haben soll, wird Diego wegen seines gesundheitlichen Zustands wohl als nicht schuldfähig angesehen. Entsprechend findet ein sogenanntes Sicherungsverfahren gegen Diego statt.

    Sein ehemaliger Juror Dieter Bohlen zeigte sich unmittelbar nach der Tat in der Bildzeitung betroffen und richtete seine Genesungswünsche an das Opfer. Er sei erschüttert und habe niemals gedacht, dass Diego zu solch einer Tat fähig sei.

 
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