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23 | 07 | 2018

Filmnews
Die neuesten Nachrichten zu Filmen
  • „Hotel Artemis“-Filmkritik: Verschwendung eines Star-Ensembles
    Der Gangster-Thriller Hotel Artemis versucht, das Setting von John Wick mit der Metaphorik von The Purge zu vermischen. Nur leider nimmt sich der Film nicht das Beste aus beiden Welten und setzt sich stattdessen konsequent zwischen die Stühle.

    Man könnte weinen darüber, was aus Hotel Artemis, dem Regiedebüt von Drehbuchautor Drew Pearce (Iron Man 3) hätte werden können. Es war ihm eine Herzensangelegenheit, das merkt man an den vielen guten Ideen. Nur leider ist der Sci-Fi-Gangster-Thriller nicht zu Ende gedacht. Dabei hätten der stylische Look und die hervorragende Besetzung allein gereicht, um Hotel Artemis irgendwann den Status eines Kult-Filmes zu bescheren.

    Drew Pearce bedient sich sehr freimütig bei den vielleicht besten Actionfranchises der letzten Jahre: dem elektrisierenden John Wick und dem tollen Trash von The Purge. Die Geschichte spielt im Los Angeles des Jahres 2028. Die Stadt versinkt im Chaos, soziale Unruhen brechen aus, als Unternehmen die Wasserversorgung privatisieren. Die lebenswichtige Ressource wird auf einmal unbezahlbar. Das Durcheinander nutzen die Gangster Waikiki (Sterling K. Brown) und sein Bruder Honolulu (Brian Tyree Henry), um eine Bank auszurauben.

    Doch der Einbruch geht nach hinten los. Waikiki und Honolulu sacken die Wertsachen ihrer Geiseln ein — darunter ein ominöser goldener Kugelschreiber — und werden auf der Flucht angeschossen. Ihre letzte Hoffnung: das Hotel Artemis. In der Untergrund-Klinik werden wunde Gangster von der Ärztin Thomas (Jodie Foster) wieder zusammengeflickt wenn sie ihre Mitgliedschaft bezahlt haben und die strengen Regeln befolgen, um deren Durchsetzung sich Thomas´ rechte Hand Everest (Dave Bautista) kümmert.

    Willkommen im Hotel Artemis

    Der Rest des Filmes spielt fast ausschließlich in den Gängen und Zimmern der Klinik, die sich an der Spitze eines leerstehenden Wolkenkratzers befindet. Drew Pearce bedient sich am Setting der John Wick-Filme, denen es gelungen ist, neben der fesselnden Action auch ein eigenes Gangster-Universum zu etablieren. Das Continental stand Pate für das Artemis. Die Geschichte deutet auch an, dass es mehrere solcher Untergrund-Krankenhäuser rund um den Globus gibt. Die Dichte und Coolness, mit der in John Wick eine Parallelwelt für Killer entworfen wird, erreicht Hotel Artemis jedoch nicht.

    Unter der Ägide von Thomas treffen im Artemis der Waffenhändler Acapulco (Charlie Day), die Killerin Nice (Sofia Boutella) und schließlich auch der Gangsterboss The Wolf King (Jeff Goldblum) aufeinander. Klar, dass jeder eine eigene Agenda hat. Acapulco ist ein arrogantes Ekel, Nice hat eine Vergangenheit mit Waikiki und The Wolf King steht in einem besonderen Verhältnis zu Thomas — alle Figuren sind in Position, lose miteinander verknüpft, der Konflikt scheint unausweichlich und dann passiert: nichts.

    Zwischen Art Deco und Fototapete

    Nur ein ganz normaler Abend im Artemis, sagt sich Jodie Foster als Thomas immer wieder, während sie gedrungen von einem Zimmer zum nächsten hetzt. The Wolf King ist angeschossen, Honolulu bekommt eine Niere aus dem 3D-Drucker, Nices Auftrag ist schnell erraten, Waikiki findet langsam heraus, dass der Kugelschreiber ein Safe ist, in dem sich die Diamanten des Wolf King befinden, Acapulco sorgt für ein Chaos, das Everest nur schwer wieder eindämmen kann. Und dann nimmt Thomas auch noch eine Polizistin (Jenny Slate) auf, mit der sie eine gemeinsame Vergangenheit hat. Drew Pearce hält viele, zu viele Stränge in den Händen. Als Zuschauer wünscht man sich, sie würden irgendwie zusammenkommen.

    Stattdessen stapft Jodie Foster weiter durch düstere Gänge. Zwischen Art Deco und Fototapete. Im Hotel Artemis ist sie der Mittelpunkt, die Geschichte verengt sich entsprechend auf sie. Seit mehr als drei Jahren hat Thomas das Artemis nicht mehr verlassen, inzwischen leidet sie an Agoraphobie. Foster spielt die Ärztin als getriebene Figur, professionell, aber immer auf der Flucht. Es ist eine der Freuden des Filmes, ihr dabei zuzuschauen, wie sie um Ordnung ringt, während um sie herum alles aus dem Ruder läuft.

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    Die 16 besten Action-Filme 2018 (mit Trailer)

    Das eigentlich unterhaltsame Gefrotzel der Gangster opfert Regisseur Drew Pearce, um die Entwicklung von Thomas in den Vordergrund zu stellen — eine absolut vorhersehbare Wendung inklusive. Dafür opfert Pearce dann auch seinen Cast. Dave Bautista, Sofia Boutella, Charlie Day und Sterling K. Brown liefern durch die Bank eine gute Performance. Hotel Artemis ist hervorragend besetzt und gut gespielt. Allein: Die Figuren sind vom Script zu blass gezeichnet. Spätestens ab der Hälfte gleiten Drew Pearce dann auch die vielen Erzählstränge aus der Hand.

    Und noch etwas The Purge

    Noch zu Beginn des Filmes werden die sozialen Unruhen als der wichtigste Hintergrund des Settings etabliert. Aufgrund der Unruhen ist das Artemis quasi isoliert, die Insassen völlig auf sich allein gestellt. Das Drohszenario lässt Pearce jedoch einfach wieder fallen. Im Verlauf der Handlung werden die Demonstrationen hin und wieder genutzt, um das Wasser am Köcheln zu halten. Eine größere Rolle spielen sie jedoch nicht mehr — so wird ein Teil des organischen Settings zum Plotpoint degradiert.

    Diese Schieflage zeigt auch, dass es Drew Pearce nicht sehr ernst mit seiner Metaphorik meint. Wird draußen auf der Straße gegen die Privatisierung der Wasser demonstriert, ist das Artemis ein Bild für die Privatisierung der Gesundheitsindustrie. Behandelt werden nur zahlende Kunden. Wer keine Mitgliedschaft hat, landet zum Verbluten auf der Straße. Dieser Konflikt wird jedoch nur einmal angerissen, die haarsträubenden Konsequenzen einer solchen Industrie bleiben unerwähnt. Es macht den Eindruck, als habe sich Pearce bei The Purge bedient, im Gegensatz zu dem Exploitation-Franchise aber nicht den Mut gehabt, die Metapher durchzuspielen, selbst wenn sie auf wackeligen Beinen steht.

    Dass sich der Film zum Schluss nicht entscheiden kann, ob er mit großem Getöse untergehen will oder nicht, gehört zur Inkonsequenz von Hotel Artemis. Irgendwie Charakterdrama, aber die Action darf dann doch nicht fehlen. Drew Pearce tischt in den letzten Minuten noch eine spannungslose Actionsequenz auf, die den Abschluss bilden soll. So bleibt Hotel Artemis ein Film voller guter Anlagen, einem tollen Cast und interessanten Ideen. Die unterschiedlichen Bestandteile kommen jedoch nie wirklich zu ihrem Recht.

    Fazit: Hotel Artemis vermischt Science-Fiction und Gangster-Thriller mit einem hübschen Look und einer hervorragenden Besetzung rund um Jodie Foster. Doch die vorhersehbare Story steuert auf ein dünnes Ende zu, dem es nicht gelingt, die unterschiedlichen Bestandteile miteinander zu vereinen.

  • „Mission: Impossible 6 Fallout“ Kritik: Die hausgemachte Action lässt euch den Atem stocken
    Ethan Hunt ist zurück. Zum sechsten Teil der Action-Reihe führt uns Tom Cruise erneut mit waghalsigen Stunts rund um den Globus. Doch kann sich die Action sehen lassen?

    Natürlich kann und sollte man sich die Frage stellen, ob es wirklich einen 6. Teil wie Mission: Impossible – Fallout braucht. Tom Cruise ist längst nicht mehr so fit, wie es zum ersten Teil vor über 20 Jahren der Fall war. Die Geschichte wiederholt sich zunehmend. Und getreu dem Prinzip schneller, höher, weiter sind schon andere Blockbuster an ihrer eigenen Formel krepiert.

    Und was soll uns noch geboten werden, wenn Tom Cruise in den Vorgängern bereits an einem der größten Wolkenkratzer der Welt herab und hinauf geklettert ist, oder er mit bloßer Manneskraft den Start eines Flugzeugs an der Außentür hängend heil überlebt. Oder er den Tauchgang in einem Wasserkraftwerk besteht ohne Kratzer? Oder, oder, oder? Was soll da noch kommen?

    Älter, Schneller, Besser: Tom Cruise

    Mit 56 Jahren beweist Tom Cruise, dass er Starqualitäten hat, um auch weiterhin einen Actionfilm zu tragen. Er rennt quer durch London ohne am Ziel aus der Puste zu sein, fährt wie ein Besessener durch die Straßen von Paris, verfolgt von Polizisten, Gegnern und Gangs, und darf im Schlussakt sogar einen Helikopter durch den Himalaya fliegen. Das macht Mr. Cruise natürlich alles ungedoubelt ist doch klar. Man muss kein Arzt sein, um sich die Frage zu stellen: Warum stirbst du dabei nicht?

    Wie viele Schutzengel auch immer über Tom Cruise wachen, den Zuschauer freut’s! Egal, ob bei einer brenzligen Verfolgungsjagd alles abverlangt wird, er sich aus einem Flugzeug per Fallschirmsprung durch ein Gewitter wagt (Ja, ihr habt richtig gelesen!) oder ein Klippenabhang unter ihm seinen sicheren Tod bedeutet, während anderswo der Countdown zum Ende der Welt gen 0 herunter rast: Tom Cruise ist immer zur Stelle. Zum Wohle der Unterhaltung. Denn mittlerweile macht er das alles mit einem gewissen Augenzwinkern.

    Verzicht auf Handlung zum Wohle der Unterhaltung

    Die typischen Bestandteile der Mission: Impossible-Marke kommen im sechsten Teil natürlich nicht zu kurz: Lebensechte Masken für die Verwirrung der Gegner, eine Bedrohung, die erst in letzter Sekunde gestoppt werden kann, Twists und Aufdeckungen im Minuten-Takt, die euch diesmal sogar an der tugendhaften Moral eines Ethan Hunt zweifeln lassen und die lebensmüden Stunts.

    Das Ganze wird von einer zumeist hanebüchenden Story zusammengehalten. Einige Twists erkennt ihr schon im Keim, während die McGuffins nuklearer Natur sind. Dennoch: Die große Rahmenstory fühlt sich bei all der Action, Komik und Dramatik ihrer Charaktere nicht inkonsequent an. Im Gegenteil: Als Zuschauer wünscht man sich wirklich, dass sie nicht so viel reden, sondern einfach ein paar Schläge austeilen, wenn alles so anschaulich und ergreifend choreographiert ist.

    Altes Team: Neue Mission © Paramount Pictures

    Der neue im Bunde, Henry Cavill, beweist mit mehr Muskelmasse als alle vier zusammen, dass er nicht umsonst als Superman für gute Action steht. Er wird als Wachhund bestellt um Ethan Hunt mit Argusaugen bei seiner Mission zu verfolgen. Dabei beweist er sogar in brenzligen Situationen ein Gefühl für Komik. Als Bond-Girl-Verschnitt versucht sich Vanessa Kirby als Verführerin und klingt dabei so rauchig, wie der Whiskey, den sie trinkt.

    Doch der heimliche Star der Neuzugänge ist Liang Yang. Zugegeben, ihm gebührt nur eine Szene. Selten genug ist man allerdings Zeuge, wenn ein Martial Arts-Fighter gegen zwei Hau-Drauf-Kämpfer wie Tom Cruise und Henry Cavill antritt. Wir sind uns sicher: Der gebürtige Stuntmann (zB. Skyfall, Game of Thrones als Oberyn Martell) wird mit diesem Debüt auch weitere Rollen ähnlicher Art an Land ziehen können. Diese Szene geht nicht nur unter die Haut, sondern setzt sich auch im Kopf fest.

    Action vom Feinsten!

    Regisseur McQuarrie ist ein Verfechter der praktikablen Action, das merkt man in jeder Sekunde von Mission: Impossible Fallout. Während andere Blockbuster auf CGI setzen, wird hier Realitätsnähe groß geschrieben. Mit einem Star wie Tom Cruise darf diese Entscheidung nicht verwundern, der sich während eines selbst ausgeführten Stunts den Knöchel beim Dreh gebrochen hat. Als Ethan Hunt rennt er natürlich munter weiter über Stock und Stein.

    Schnallt euch an! Es wird rasant für Ethan Hunt! © Paramount Pictures

    Fazit:

    Tom Cruise läuft erneut zum Wohle der Erde und bietet euch alles was das Actionherz will: Spannung, Spaß und hausgemachte Action, die euch den Atem stocken lassen wird. Schnallt euch an, macht euch bereit, kauft euch eure Kino-Tickets: Mission: Impossible 6 Fallout ist DER Action-Blockbuster des Sommers.

  • „The Conjuring“-Macher verfilmt grausame wahre Geschichte
    2013 feierte James Wan mit The Conjuring – Die Heimsuchung einen riesigen Erfolg an den Kinokassen und ein neues Horror-Franchise war geboren. Doch sein Team beschränkt sich nicht nur auf Ableger wie die Spin-offs Annabelle oder The Nun, sondern dringt auch in andere Gefilde vor. 

    Immer nur Filme der Conjuring-Reihe zu drehen, kann auf die Dauer langweilig werden und so haben sich die Herrschaften hinter den Kulissen einen anderen Zeitvertreib gesucht. James Wans Produktionsfirma Atomic Monster kümmert sich aktuell um einen Film namens The Curse of La Llorona, der bereits im kommenden Jahr in die Kinos kommen soll. Auf dem Regiestuhl wird Wan zwar nicht Platz nehmen, die Story des Horrorfilms klingt dennoch interessant genug, um auch so zur Hit-Vorlage zu werden.

    Basierend auf einer Legende aus Südamerika erzählt The Curse of La Llorona die Geschichte einer Sozialarbeiterin, die das Verschwinden zweier Kinder im Los Angeles der 1970er Jahre untersuchen soll. Schnell bemerkt sie, dass etwas nicht stimmt und macht Bekanntschaft mit einem übernatürlichen Dämon.

    Die grausame Sage der weinenden Frau

    Der Dämon basiert auf einer südamerikanischen Sage, deren Inhalt sich tatsächlich ereignet haben soll. Darin ist La Llorona eine Frau, die um ihre Kinder trauert, die sie zuvor selbst in einem Fluss ertränkt hat. Sie ist auch als weinende Frau bekannt, deren Seele in einer Parallelwelt zwischen Himmel und Hölle gefangen ist, ausgelöst durch ihre eigenen grausamen Taten. Einzige Linderung bringt ihr der Schmerz anderer Mütter, sodass Kinder ihre liebsten Opfer sind.

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    The Curse of La Llorona startet laut Deadline am 19. April 2019 in den US-amerikanischen Kinos. Ob es der fertige Film dann auch nach Deutschland schafft, ist im Moment noch nicht bekannt. Wie im Horror-Genre üblich, könnte uns auch nur ein Release auf DVD und Blu-ray erwarten.

  • „Spider-Man: Far From Home": Deutscher für Schurken-Rolle im Gespräch
    Im Sommer 2017 sorgte Spider-Man: Homecoming“ für volle Kinokassen und spielte weltweit über 880 Millionen US-Dollar ein. Tom Holland konnte als vorlauter Superheld vollends überzeugen und so ist die Vorfreude auf die Fortsetzung groß. Zu dieser erreichen uns nun interessante Neuigkeiten in Punkto Besetzung. 

    Klar, Tom Holland macht seine Sache gut und es gibt keinen Zweifel, dass er auch in der Fortsetzung Spider-Man: Far From Home“ eine ansprechende Figur abgeben wird. Dennoch reicht ein charismatischer Superheld allein nicht aus, um einen spannenden Blockbuster zu kreieren. Dazu bedarf es in der Regel noch eines überzeugenden Schurken, der dem Ganzen die nötige Würze verleiht.

    Glauben wir den Kollegen von Deadline, dann wurde bereits ein passender Darsteller für die Rolle des Bösewichts gefunden. Einmal mehr wurde Hollywood bei der Suche nach einem geeigneten Antagonisten in Deutschland fündig und so wird die Riege um Daniel Brühl und Co. bald erweitert.

    Numan Acar soll Schurken in Spider-Man: Far From Home spielen

    Der in der Türkei geborene Numan Acar emigrierte mit seiner Familie 1982 nach Deutschland. 2001 begann er seine Schauspiel-Karriere, die ihm Rollen in Filmen wie Kebab Connection oder Aus dem Nichts von Fatih Akin bescherte. Außerdem spielte er in der vierten Staffel der US-amerikanischen Fernsehserie Homeland den fiktiven pakistanischen Terroristen Haqqani. Wie es aussieht, wird mit Spider-Man: Far From Home eine weitere Schurken-Rolle in Hollywood folgen.

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    Über die Figur, die Numan Acar in Spider-Man: Far From Home spielen soll, ist nur bekannt, dass sie auf den Namen Dimitri hört. Dies legt die Vermutung nahe, dass es sich dabei um Dmitri Smerdyakov handeln könnte, der in den Comic-Vorlagen als Superschurke Chameleon bekannt ist. Genaueres wissen wir spätestens am 4. Juli 2019. Dann startet Spider-Man: Far From Home in unseren Kinos.

  • "My Big Fat Greek Wedding 3": Kommt die Fortsetzung?

    Nia Vardalos‘ Familienkomödien-Sequel „My Big Fat Greek Wedding 2“ heute Abend in der Free-TV-Premiere um 20:15 Uhr auf Vox ließ die Fans des Erstlings 13 Jahre auf sich warten. Müssen sie bei „My Big Fat Greek Wedding 3“ wieder so viel Geduld aufbringen?

  • „Sicario 2“-Kritik: Böser, aber nicht besser als der Vorgänger
    Benicio Del Toro und Josh Brolin stehen im Mittelpunkt der Fortsetzung zu Denis Villeneuves Kartell-Thriller Sicario. Der zweite Teil erzählt eine nervenzerfetzend zynische Geschichte über das alltägliche Sterben im Grenzland zwischen den USA und Mexiko.

    Sicario 2: Soldado von Regisseur Stefano Sollima (Gomorrha Die Serie) beginnt mit einem Tiefschlag, der sitzt. In einem amerikanischen Supermarkt sprengen sich drei IS-Attentäter in die Luft. Wenn man diesen Anschlag gesehen hat, möchte man eigentlich innehalten und verarbeiten. Die Szene hallt nach. Lange war die Alltäglichkeit des Terrors nicht mehr so schmerzhaft im Kino erfahrbar, doch da rattert die Maschine schon weiter, führerlos ins Chaos eines zynischen Krieges, in dem die Unterschiede zwischen den Seiten verschwimmen.

    Denis Villeneuves Action-Thriller Sicario aus dem Jahr 2015 hatte es geschafft, knallharte Action mit gut recherchierten Details zum Drogenkrieg in Mexiko zu verbinden. Die Figuren bewegten sich in moralischen Grauzonen. Zu verdanken war das dem Drehbuch von Taylor Sheridan, der für seine Arbeit an Hell or High Water für einen Oscar nominiert war. Sheridan hat auch das Drehbuch für Sicario 2: Soldado geschrieben und seine generelle Schlagrichtung beibehalten. Diesmal ist die Gewalt allerdings noch entfesselter.

    Benicio Del Toro zettelt einen Krieg an

    Die Handlung von Sicario 2 setzt mit dem IS-Anschlag in den USA ein. Der CIA-Agent Matt Graver (Josh Brolin) wird nach Washington berufen, um mit dem Verteidigungsminister (Matthew Modine) eine neue Strategie zu entwickeln. Graver, ein selbstherrlicher Macho, fläzt sich auf das Sofa. Das könne dann aber dreckig werden, warnt er. Der Plan ist einfach: Die Attentäter sind über die Grenze gekommen, die Kartelle beherrschen die Grenze. Graver soll die Kartelle gegeneinander aufstacheln, ein Krieg würde ihnen die Kontrolle über die Grenze entziehen. Teile und herrsche, so die Devise. Eine Taktik, die Graver im Irak gelernt hat — weil sie dort so gut funktioniert hat.

    Für seinen Plan engagiert Graver den schwermütigen Killer Alejandro Gillick (Benicio Del Toro). „Diesmal keine Regeln“, sagt Graver, als ob es im Vorgänger irgendwelche Regeln gegeben hätte. Unter falscher Flagge verüben sie ein Attentat auf den Anwalt des Matamoros Kartells und kidnappen nur wenig später Isabel Reyes (hervorragend: Isabela Moner), die Tochter des verfeindeten Kartell-Chefs Carlos Reyes. Eigentlich sollten sich die Gangster gegenseitig an die Kehle springen. Doch der Plan geht so katastrophal schief, dass sich die amerikanische Einmischung kaum vertuschen lässt. Auf Fox News laufen Bilder toter mexikanischer Polizisten und die US-Regierung rudert zurück. Graver soll das Debakel unter den Teppich kehren. Er beauftragt Gillick, Isabel zu töten, um die Spuren zu verwischen. Doch Alejandro, dessen Familie von Isabels Vater ermordet wurde, entscheidet, dass er kein Kind töten kann.

    Sicario 2: Soldado schlittert in einen Konflikt, der die meiste Zeit nervenaufreibend und extrem packend inszeniert ist. Ebenso wenig wie es einen festen moralischen Standpunkt gibt, gibt es feste Allianzen. Graver ist eine entsicherte Waffe, er sagt selbst, man solle ihm bloß eine Richtung weisen. Gillick ist der Abzugfinger. Die große Leistung von Sheridans Script ist, dass wir uns trotzdem eher mit dem Killer als mit dem CIA-Agenten identifizieren. Alejandro pendelt zwischen entfesselter Gewalt und ruhiger Räson. In einer der besten Szenen des Filmes erzählt er in Gebärdensprache von der Ermordung seiner Tochter. Ohne Worte wirft Alejandro die Erinnerung mit einer lakonischen Geste über die Schulter. In diesem Moment ist man ganz auf seiner Seite. Es lässt sich nicht mehr ändern.

    Überflüssige Nebenhandlung

    Doch leider nimmt sich das Drehbuch immer wieder Zeit, um von dem eigentlichen Konflikt zwischen Alejandro und Graver abzulenken. Die Spannung liegt gerade darin, ob diese beiden Antihelden eines modernen Western zu einem Shootout miteinander gezwungen werden — oder nicht. Denn Graver und Alejandro sind trotz aller Differenzen auch ein eingeschworenes Team. Sie kennen die Winkelzüge des anderen, zwischen ihnen herrscht professionelle Sympathie. Der Film führt mit dem jungen Miguel Hernandez (Elijah Rodriguez) jedoch eine Figur ein, die diese Dramatik verschleppt.

    Am Beispiel von Hernandez wollen Sollima und Sheridan zeigen, wie die Kartelle junge Kämpfer rekrutieren. Gelockt wird Hernandez mit einer Mischung aus Geld und familiärer Sicherheit. Ein Großer-Bruder-Typ führt ihn ins Kartell ein, der Boss gibt sich väterlich. Sie nutzen die noch unsichere Männlichkeit des Jungen aus. Gleichzeitig illustriert die Nebenhandlung die Abläufe der Schleuserindustrie. In den 90ern sei Kokain die wertvollste Ware der Kartelle gewesen, erklärt Graver. Heute seinen es Menschen. Doch die Nebenhandlung zu ungeschickt eingeführt und lässt eine Erklärung für die Motivation von Hernandez vermissen. Gerade die Strukturen, die dazu führen, dass Jugendliche sich den Kartellen anschließen, werden so nicht erklärt. So nimmt die Nebenhandlung stellenweise nicht nur die Spannung, sie entpuppt sich zum Schluss auch als ungeschickte Exposition für Sicario 3.

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    Vom Standpunkt der Moral gesehen

    Der vielleicht entscheidende Trick von Villeneuves Vorgänger war Emily Blunt als FBI-Agentin, die ungläubig erlebte, wie im Drogenkrieg alle Regeln über den Haufen geworfen werden. Blunt beobachtete dies stellvertretend für den Zuschauer. Im zweiten Teil fehlt diese Figur und damit auch jedes Gewissen, die Entgleisung ist der Normalzustand. Stefano Sollima inszeniert eine Gewaltspirale, die sich so nüchtern wie unaufhaltsam zuspitzt, untermalt vom schleppend scheppernden Soundtrack von Hildur Guðnadóttir. Jede Szene ein Donnergrollen. Ohne eine Gegenstimme gerät die Action jedoch bald zum Zynismus. „Denkst du wirklich, es ginge darum, etwas zu ändern?“, fragt Gravers Vorgesetzte (eine verschwendete Catherine Keener) und offenbart, wie ausweglos dieser Abgrund ist. Noch ein Tiefschlag, den man einstecken muss.

    Moral ist eine Frage des Standpunktes, scheint Sollima uns zurufen zu wollen. In Sicario 2 gibt es keine klaren Fronten. Wenn der US-Verteidigungsminister im Film Terroristen als Personen oder Gruppen definiert, die politische Ziele mit Gewalt durchsetzen, dann zählen je nach Standpunkt auch die USA dazu. Immerhin schicken sie ihre Soldaten hinter die mexikanische Grenze, um ihr eigenes politisches Ziel zu verfolgen. Sicario 2 vollzieht nach, wie im Drogenkrieg die Grenzen zwischen der Staatsgewalt und den Kartellen verschwimmen — Gravers Taktiken sind ebenso skrupellos wie das Vorgehen der Gangster. Neu ist diese Erkenntnis nicht, sie stand bereits im Mittelpunkt des Vorgängers. Als Zuschauer wünscht man sich aber einen Rettungsanker, um nicht mit in den Strudel gezogen zu werden.

    In seinen großartigen Setpieces erinnert Sicario 2 an Vorbilder wie die Nachtsicht-Sequenz in Kathryn Bigelows Zero Dark Thirty oder Christopher Nolans The Dark Knight. Stefano Sollima stellt physische, körperbetonte Action in den Vordergrund, die klar, schnörkellos und effektiv inszeniert wird. Mit Sicario 2 leistet er sich zwar einige Fettnäpfchen — Mexikaner in die Nähe von Terroristen zu rücken, gelingt sonst nur Donald Trump — und an manchen Stellen auch die eine oder andere Länge. Haupt- und Nebenhandlung werden zu spät miteinander verknüpft, zu konstruiert ist außerdem das Ende, das auf einen dritten Teil verweist. Trotzdem ist Sicario 2 ein handwerklich hervorragend gearbeiteter Thriller, der das Publikum packt, reinzieht und nicht mehr loslässt.

    Fazit: Sicario 2: Soldado ist ein effizienter, brutaler und ideologisch rechtsgerichteter Thriller, der unter die Haut geht. Benicio Del Toro und Josh Brolin glänzen als moralisch haltlose Killer, die in einem ausweglosen Krieg festhängen — ein zynischer Schlag in die Magengrube.

  • „Asura“: Teuerster chinesischer Film entwickelt sich zum Mega-Flop
    Nach der Jahrtausendwende lieferte Peter Jackson mit seiner Adaption von Der Herr der Ringe drei epochale Abenteuer ab, die wohl jeder Filmfan kennen dürfte. In China sollte nun ein ähnlich aufwendiges Werk für volle Kinosäle sorgen, doch das Gegenteil war der Fall. 

    Mit dem Fantasy-Epos Asura lief gerade der bislang teuerste chinesische Film aller Zeiten in den heimischen Kinos an. Vollmundig als chinesisches Herr der Ringe vermarktet, entwickelte sich das Epos allerdings in Windeseile zum kolossalen Flop. An seinem ersten Wochenende spielte der Film in China nur 7,1 Millionen US-Dollar ein und konnte damit noch nicht einmal einen Bruchteil seiner Kosten von über 110 Millionen US-Dollar wieder einspielen. Wie die Kollegen vom Business Insider berichten, flog der Film nach nur drei Tagen wieder aus den Kinos.

    Der Erfolg von Der Herr der Ringe lässt sich scheinbar nicht einfach auf ein anders gelagertes Epos übertragen. Da hilft es auch nicht, dass mit mit Ngila Dickson die Kostümbildnerin der echten Herr der Ringe-Filme verpflichtet werden konnte. Entsprechend wollen die Verantwortlichen der Filmstudios Konsequenzen aus ihrer Misere ziehen und ihr Marketing noch einmal korrigieren.

    Ungewöhnliche Maßnahme: Asura bekommt eine zweite Chance

    Nach den desaströsen Zahlen des ersten Wochenendes wurde Asura wieder aus den Kinos genommen. Der Film soll nun überarbeitet werden und zu einem späteren Zeitpunkt mit einer veränderten Marketing-Kampagne noch einmal in die chinesischen Kinos geschickt werden. Ob diese ungewöhnliche Maßnahme von Erfolg gekrönt wird, darf allerdings bezweifelt werden, schließlich hat der Film bereits jetzt mit unvorteilhaften Bewertungen in diversen Portalen zu kämpfen.

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    Die größten Flops der Filmgeschichte

    Ob die auf der buddhistischen Sagenwelt basierende Geschichte von Asura nach ihren Startschwierigkeiten in China überhaupt den Weg in unsere Kinos findet, ist nach den aktuellen Ereignissen zweifelhafter denn je.

  • Der nächste Skandal? „Human Centipede”-Regisseur verspricht „abscheulichstes Filmerlebnis” aller Zeiten
    Die Filmreihe sorgte für eine der größten Kontroversen der letzten zehn Jahre: Human Centipede genießt in der Horrorfilm-Community einen zweifelhaften Ruhm, während die außenstehenden Zuschauer über Tom Six‘ Regiearbeit nur angewidert die Nase rümpfen und im Jahr 2009 sogar gegen die Vorführung des ersten Teils Sturm liefen. Jetzt hat der niederländische Filmemacher sein Comeback angekündigt und das legt sogar eine Schippe drauf. 
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    Wegen dieser Horrorfilme mussten Zuschauer ins Krankenhaus

    Die Story klingt nicht nur äußerst bizarr, sondern auch extrem widerlich: Ein deutscher Arzt entführt eine Gruppe ahnungsloser Touristen, um aus ihnen einen menschlichen Tausendfüßler zu machen und das im wahrsten Sinne des Wortes. Er näht dabei die Münder der Opfer an das Hinterteil ihres Vordermannes und zwingt sie so, deren Exkremente zu schlucken.

    Human Centipede sorgte nicht nur bei der Premiere des ersten Films für eine Welle der Entrüstung. Und trotzdem brachte es die niederländische Produktion auf zwei Fortsetzungen. Nach Erscheinen des letzten Teils der Trilogie wurde es ruhiger um Regisseur Tom Six. Drei Jahre später hat sich der Filmemacher jetzt wieder zu Wort gemeldet und verspricht seinen Zuschauern, ihnen mit seinem neuesten Projekt das abscheulichste Filmerlebnis aller Zeiten zu bescheren.

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    Diese 7 Horrorfilme schafften es bis auf den Index

    The Onania Club abscheulich und unmenschlich

    Im Interview mit IndieWire verriet der 44-Jährige erste Details über seinen neuen Film The Onania Club, den er noch im Herbst dieses Jahres in die Kinos bringen möchte. Auch wenn bisher nur wenige Details zur Story bekannt gibt, hielt sich der Niederländer nicht mit zweifelhaften Versprechungen zurück: Er soll nicht nur das abscheulichste, sondern auch das unmenschlichste Filmerlebnis aller Zeiten werden. Vielversprechend klingt immerhin die fast ausschließlich weibliche Besetzung des Psycho-Thrillers (unter anderem Jessica Morris, Darcy DeMoss, Deborah Twiss, Karen Strassman und Flo Lawrence). Ein erstes Poster lässt bereits erahnen, in welche Richtung der Film gehen könnte. Onania ist im Übrigen der Titel eines anonymen Traktats aus dem 18. Jahrhundert, das Masturbation als Selbstschändung deklariert.

    Das Hauptthema des Films ist Schadenfreude, ein Gefühl, das der Philosoph Arthur Schopenhauer die schlimmste Sünde des menschlichen Gefühls bezeichnete, so der Regisseur im Interview. Während Human Centipede die Ekelgrenzen der Zuschauer vor allem durch körperlichen Horror auszuloten versuchte, wird The Onania Club hauptsächlich psychologischen Horror auf die Leinwand bringen. Starke, reiche weiße Frauen aus L.A. (Schlampen) übernehmen die Show und ergötzen sich am Elend der anderen. So zumindest fasst Six seinen Film zusammen.

     

    Tom Six saß für The Onania Club übrigens nicht nur auf dem Regiestuhl, sondern hat sich auch als Produzent betätigt. Aktuell ist der Filmemacher noch auf der Suche nach einem Verleih. Sollte er in nächster Zeit fündig werden, spräche nichts gegen ein Release in der zweiten Jahreshälfte. Wir vergessen kurzzeitig alles Gesehene und drücken ihm dafür die Daumen.

  • „RoboCop“: Neill Blomkamp dreht Fortsetzung zu 1980er-Hit
    Der oft als reiner Skandalfilmer verkannte niederländische Regisseur Paul Verhoeven inszenierte 1987 mit RoboCop einen wegweisenden Actionthriller, der zugleich einen pessimistischen Blick in die Zukunft der USA warf. Nach über 30 Jahren soll nun das ursprüngliche Drehbuch zum zweiten Teil des Reißers verfilmt werden. Die Wahl des Regisseurs lässt aufhorchen. 

    Ein Polizeibeamter wird im Detroit der nahen Zukunft zu Tode gefoltert. Daraufhin werden sein Gehirn und Teile seines Körpers in einen Roboter eingesetzt und er erwacht als RoboCop zu neuem Leben. Fortan ist es seine Bestimmung, alle Kriminellen zu eliminieren, doch die Erinnerungen an sein früheres menschliches Leben holen ihn dennoch ein. Diese so geniale wie simple Geschichte nutze der niederländische Regisseur Paul Verhoeven zu einem exzessiven Höllenritt und schuf damit einen Meilenstein des modernen Sci-Fi-Thrillers, der zahlreiche Fortsetzungen nach sich zog.

    War die erste Fortsetzung von Irvin Kershner noch weitgehend gelungen, musste das Franchise in den Folgejahren leiden. Der dritte Teil konnte ebenso wenig wie weitere Fernsehproduktionen und das Reboot aus dem Jahr 2014 an die Qualität des Originals herankommen. Dies könnte sich beim nun angekündigten RoboCop Returns allerdings ändern, denn als Regisseur wurde mit Neill Blomkamp (District 9) ein äußerst interessanter Kandidat bestätigt.

    Statt Alien 5: Neill Blomkamp dreht Fortsetzung von RoboCop

    Wie die Kollegen von Deadline berichten, verfilmt Neill Blomkamp bald ein Drehbuch von Ed Neumeier und Michael Miner, das bereits in den 1980er Jahren für die Fortsetzung des ersten RoboCop-Films als Vorlage dienen sollte. Doch damals entschloss man sich, für RoboCop 2 auf eine gänzlich andere Story zurückzugreifen. Entsprechend wird RoboCop Returns alle bisherigen Fortsetzungen ignorieren und direkt an die Handlung des Originals anknüpfen.

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    „Terminator 6“: Erste Bilder und Alle Infos zum Reboot

    Damit darf Neill Blomkamp doch noch ein altehrwürdiges Franchise mit seiner Kunst beglücken. Lange Zeit buhlte er um die Realisierung von Alien 5, zu der es letztlich bedauerlicherweise nicht gekommen ist. Dafür freuen wir uns nun umso mehr auf RoboCop Returns, schließlich konnte der Filmemacher mit District 9 oder Elysium beweisen, dass er sich im düsteren Sci-Fi-Genre bestens auskennt.

  • „Assassination Nation“: Erster Trailer entfacht Gewaltexzess
    Wenn die Highlights eines Kinojahres aus Fortsetzungen, Reboots oder Remakes bestehen, kann einem Filmfan schnell langweilig werden. Zum Glück gibt es Filme wie Assassination Nation, die frischen Wind in die Lichtspielhäuser bringen. Dieser hier ist allerdings mit reichlich Blut durchtränkt.

    Was passiert, wenn überall der Strom ausfällt? Klar, die Welt wird schnell zu einem Chaos, inklusive Plünderungen und Gewaltexzessen. Ein solches Szenario diente schon oft als Ausgangspunkt für den Weltuntergang im Genre des Katastrophenfilms. Etwas moderner geht Regisseur Sam Levinson (Another Happy Day) die Sache in seinem neuen Film Assassination Nation an. Hier geht es nicht um Elektrizität, sondern um einen Hack, der die Bewohner einer Kleinstadt in Aufruhr versetzt. Nicht der Strom fällt aus, sondern alle privaten Daten aus Mails, sozialen Netzwerken, Chats und Co. sind plötzlich für jedermann sichtbar und zugänglich.

    Aus diesem Szenario entsteht in Assassination Nation ein Chaos, dass in einem Gewaltausbruch mündet, der schonungslos auf die Kinoleinwand gehievt wird. Zumindest suggeriert der Trailer ein Blutbad, das keine Gefangenen macht.

    Ab Oktober auch bei uns in Deutschland im Kino

    Seine Premiere feierte Assassination Nation im Januar 2018 auf dem Sundance Film Festival. Am 21. September 2018 kommt der Thriller in den USA in die Kinos. Zu uns nach Deutschland wird der Film seinen Weg glücklicherweise auch finden. Hier ist es am 18. Oktober 2018 soweit.

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    Die besten Horrorfilme 2018 - Auf diese Neustarts freuen wir uns am meisten

    Die Hauptrollen in Assassination Nation spielen Bella Thorne, Suki Waterhouse und Bill Skarsgård, den viele Horrorfans als Pennywise in der Neuverfilmung von Stephen Kings Roman Es aus dem Jahr 2017 kennen dürften. Noch steht keine FSK-Freigabe fest, nach den gezeigten Bildern im Trailer dürfte diese aber recht hoch ausfallen. Wir bleiben gespannt.

  • „Unknown User 2“: Unterschiedliche Enden sorgen für Verwirrung
    65 Millionen Dollar spielte der verhältnismäßig günstig produzierte Horrorfilm Unknown User 2015 im Kino ein. Da überrascht es wenig, dass eine Fortsetzung produziert wurde, die wohl bald die Kinos erreichen wird. Zumindest in den USA sollen aber nicht alle Zuschauer gleich behandelt werden. 

    Still und heimlich drehte Regisseur Stephen Susco die Fortsetzung zu seinem Überraschungshit Unknown User. Noch vor Kurzem wusste kaum jemand etwas von dem Film, der schon am 20. Juli 2018 in die US-amerikanischen Kinos kommen wird. Das ist natürlich Absicht und eine reine Marketing-Maßnahme. Doch damit ist noch nicht Schluss. Jetzt wurde bekannt, dass der Film mit zwei unterschiedlichen Enden veröffentlicht werden soll, was dem Projekt natürlich noch einmal weitere Aufmerksamkeit sichern sollte.

    Auch wenn sich die Produktionsfirma Blumhouse bislang nicht zu einem alternativen Ende geäußert hat, so ist bei Twitter ein Schreiben aufgetaucht, welches besagt, dass Unknown User 2 in zwei verschiedenen Enden im Kino gezeigt werden soll:

    In a really weird turn of events, Unfriended: Dark Web will have not one but two separate endings in theaters. pic.twitter.com/jqaqHmqYAZ

    rob trench (@robtrench) 13. Juli 2018

    Achtung, Spoiler: Das hat es mit den beiden Enden auf sich

    Sicher ist, dass ein Ende um 27 Sekunden länger ist als das andere, wie aus dem Tweet ersichtlich ist. Inhaltlich bewegen wir uns hingegen im Bereich von Spekulationen. Laut eines Reddit-Users soll es sich bei einem Ende um eine Art Happy End handeln, bei dem anderen jedoch nicht. So soll der Hauptfigur ein jeweils komplett anderes Schicksal drohen.

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    Die besten Horrorfilme 2018 - Auf diese Neustarts freuen wir uns am meisten

    Ob die Spekulationen bezüglich des Inhalts der Enden tatsächlich stimmen, wissen wir erst ab dem 20. Juli 2018, dann läuft Unknown User 2 im Kino in den USA an. Dass es tatsächlich zwei Enden gibt, dürfte allerdings der Wahrheit entsprechen. Wie bei uns in Deutschland in der Angelegenheit verfahren wird, ist im Moment noch völlig offen, zumal noch nicht einmal klar ist, ob der Film überhaupt in die Kinos kommen wird.

  • Ant-Man and the Wasp: FSK steht fest – welche Altersfreigabe hat der Film?

    Am 26. Juli startet mit Ant-Man and the Wasp der nächste Superhelden-Blockbuster aus dem Hause Marvel. Welche Altersfreigabe hat der Film bekommen: Ab 12 oder ab 16 Jahren?

  • Jetzt auf Netflix: Horror-Schocker „Lights Out“ ab jetzt im Stream
    Die meisten Horrorfilme spielen mit unseren Urängsten. In „Lights Out“ wartet in der Dunkelheit das Grauen auf die Protagonisten um Teresa Palmer und Maria Bello. Jetzt läuft der Horrorfilm endlich auf Netflix.

    Eine Wachfrau denkt sich nichts weiter und schaltet das Licht zu einem Zimmer einer Modefabrik aus, das sie in Begriff ist abzuschließen. Als sie dann dabei ist, die Tür zu schließen, sieht sie in den Schatten der Dunkelheit die Gestalt einer Frau. Zerzauste Haare und eine unheilvolle Aura umgeben sie. Doch als sie das Licht wieder anmacht, ist die Frau verschwunden. So beginnt der Trailer des Horrorfilms „Lights Out„, der ab dem 15. Juli 2018 zum Stream auf Netflix bereit steht.

    Lights Out“ fokussiert sich auf das Geschwisterpaar Rebecca (Teresa Palmer) und Martin (Gabriel Bateman), denen der weibliche Poltergeist von nun an die Angst vor der Dunkelheit eintreiben wird. Nicht nur nährt sich die unheimliche Entität durch die Urangst seiner Opfer, sie bewegt sich gar ausschließlich im Dunkeln fort. Die beiden finden heraus, dass der Geist in direkter Verbindung mit einem dunklen Ereignis in der Vergangenheit ihrer Mutter (Maria Bello) steht und versuchen nun, sich sowohl auf die Suche nach ihrer Mutter, als auch nach Antworten zu begeben, um dem Spuk ein Ende zu setzen.

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    Netflix fordert euch heraus: Diese 14 Horrorfilme mussten Zuschauer abbrechen

     

    Hauptdarstellerin Teresa Palmer begibt sich nach der eher seichten Horrorromanze „Warm Bodies“ in dunklere Gefilde. Unterstützung erhält sie dabei vom Jungdarsteller Gabriel Bateman, der bereits in „Annabelle“ erstmals im Horrorgenre tätig war. Ein Debütant ist für die Regie verantwortlich. David F. Sandberg veröffentlichte zuvor mehrere Kurzfilme und geht mit „Lights Out“ auf die Langstrecke. Die Idee zum Film verarbeitete er jedoch bereits vor 2013 im gleichnamigen 3-minütigen Kurzfilm.

    Hinter den Kulissen bekam Sandberg indes Hilfe von Assen ihres Fachs: James Wan („Saw„, „The Conjuring„) unterstützte das Projekt als Produzent, Eric Heisserer („A Nightmare on Elm Street„) schrieb das Drehbuch und war auch als Produzent tätig.

  • Schwache Quoten: RTL landet mit Top-Film am Sonntagabend Flop
    Der Sonntagabend gehört in Deutschland traditionell dem Tatort, selbst wenn in der Sommerpause nur Wiederholungen ausgestrahlt werden. Am Sonntagabend mussten die Programmplaner von RTL akzeptieren, dass sie auch einer älteren Episode aus München nichts entgegenzusetzen hatten. Bei der Konkurrenz hingegen lief es besser.

    Der Münchner Tatort sicherte sich trotz Sommerpause und einer Wiederholung den Tagessieg und kam auf insgesamt 4,97 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 17,2 Prozent bei allen Zuschauern. Davon können die Verantwortlichen von RTL nur träumen. Sie schickten  Shailene Woodley alias Beatrice Prior ins Rennen und fielen damit gewaltig auf die Nase. Nur 1,52 Millionen Zuschauer interessierten sich für Insurgent, den zweiten Teil des Franchise. Das ergibt einen Marktanteil von lediglich 7,4 Prozent in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen.

    Damit ist RTL der große Verlierer des Sendeplatzes unmittelbar nach dem Ende des WM-Finales, das in der ARD ab 17 Uhr über 20 Millionen Menschen erreichen konnte. Danach verstreute sich das Publikum in viele Richtungen, nur RTL wurde weitestgehend gemieden.

    ProSieben lockt die jungen Zuschauer zu sich

    Besser als RTL machte es ProSieben. Hier lief zur besten Sendezeit die Komödie Vacation – Wir sind die Griswolds, die in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen Zuschauer sogar noch vor dem Tatort landen konnte. Stolze 13,2 Prozent Marktanteil bedeuteten in dieser Disziplin den Tagessieg, hier konnten zwei Prozent mehr verzeichnet werden als beim Münchner Gesamt-Gewinner.

    Die Zahlen von ProSieben zeigen, dass man mit einem gut gewählten Spielfilm in der Sommerpause durchaus gegen die Übermacht der ARD punkten kann, gerade beim jüngeren Publikum. Vielleicht gelingt das der Konkurrenz von RTL mit einem anderen Film auch bald, noch befindet sich der Tatort für einige Wochen in der Sommerpause…

  • Datum steht: „Texas Chainsaw 3D“ kommt ungeschnitten nach Deutschland
    1974 schockte Regisseur Tobe Hooper die Filmwelt mit einem radikalen Albtraum, der bis heute nachwirkt. Sein Texas Chainsaw Massacre verschwand in Deutschland für Jahre auf dem Index, während in den USA zahlreiche Fortsetzungen und Neuauflagen produziert wurden. Eine von ihnen hört auf den Namen Texas Chainsaw 3D und wurde 2013 gedreht. Jetzt ist eine bislang unbekannte Version des Films aufgetaucht, die schon bald in Deutschland veröffentlicht wird.

    Schlitzer Leatherface ist einfach nicht tot zu bekommen und treibt weiterhin in regelmäßigen Abständen auf der Leinwand sein Unwesen, etwa 2017 im schlicht betitelten Slasherfilm Leatherface. Auch wenn die Qualität des ersten Texas Chainsaw Massacre in der Regel nicht mehr erreicht werden konnte, so üben auch die Fortsetzungen und Reboots immer noch genug faszinierenden Grusel auf ihr Publikum aus. 2013 wurde der degenerierte Kettensägen-Liebhaber schließlich in moderner 3D-Technik auf sein Publikum losgelassen.

    In den USA erhielt das Gemetzel die seltene Freigabe NC-17, die besagt, dass niemand, auch nicht in Begleitung eines Erwachsenen, den Film sehen darf, sollte er oder sie unter 17 Jahren alt sein. Da sich viele Kinos in den Staaten weigern, einen solchen Film überhaupt zu zeigen, wurden einige Szenen entschärft, um das eine Stufe niedrigere R-Rating zu erhalten. Dies besagt, dass Jugendliche unter 17 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen die Vorstellung besuchen dürfen.

    Ungeschnittene Fassung von Texas Chainsaw 3D wird in Deutschland veröffentlicht

    Die vor dem Kinostart geschnittene Fassung ist die, die auch in Deutschland veröffentlicht wurde. Dass die ursprüngliche Originalversion noch irgendwo existieren könnte, entzog sich der Kenntnis des deutschen Verleihs Highlight Film. Die wurde aber nun in den USA ausgebuddelt und als Unrated-Version auf DVD und Blu-ray veröffentlicht. Mittlerweile hat sich Highlight Film dieses Highlight ebenfalls gesichert und wird die bislang als verschollen geltende Ur-Fassung von Texas Chainsaw 3D in Deutschland veröffentlichen. Laut BlairWitch geschieht dies bereits im Oktober 2018.

    Um die ungeschnittene Version in Deutschland veröffentlichen zu dürfen, musste sie der FSK vorgeführt werden. Die hätte sich noch querstellen können, gab den Film allerdings ab 18 Jahren frei. So steht dem Release nichts mehr im Wege und Horror-Fans dürfen sich auf ein ganz besonderes Schmankerl im Oktober freuen.

  • „Expendables“: Star lüftet acht Jahre altes Geheimnis
    Nach einigem Hin und Her um Mastermind Sylvester Stallone steht mittlerweile fest, dass der vierte Teil der Expendables-Reihe tatsächlich gedreht wird. Dass die Rentner-Action so viele Fans anziehen würde, war vor dem ersten Teil allerdings nicht abzusehen, wie Co-Star Terry Crews jetzt verraten hat.

    2018 starten die Dreharbeiten zum  vierten Teil der Expendables-Reihe. Neben Sylvester Stallone können wir uns wieder auf viele Altstars des Action-Genres freuen, die sich ihre Rente mit ein paar gepflegten Ballereien versüßen. Terry Crews wird allerdings nicht mehr mit von der Partie sein, wie er selbst ankündigte. Wir berichteten bereits über eine Klage wegen sexueller Belästigung, die der ehemalige American-Football-Spieler gerade gegen den Agenten Adam Venit anstrengt, der auch Sylvester Stallone vertritt.

    Gegenüber dem GQ-Magazin äußerte sich Terry Crews im Videointerview dennoch positiv über seine Anfänge bei den Expendables. Ab Minute 15 verrät er außerdem ein Geheimnis, welches aus heutiger Sicht verblüffend wirken mag. So war es für Sylvester Stallone keineswegs einfach, einen Geldgeber für den ersten Teil der Reihe zu finden.

    Erster Expendables-Film sollte direkt auf DVD erscheinen

    Bestenfalls ein sogenannter Direct-to-DVD-Release sei Sylvester Stallone anfangs für die Expendables angeboten worden. Viele Produzenten und Studio-Bosse glaubten laut Terry Crews nicht daran, dass der Film trotz Starbesetzung ein Erfolg im Kino werden könnte. 2010 hatte Sly zwar mit Rocky Balboa und John Rambo seinen berühmtesten Figuren erfolgreiche neue Filme spendiert, außerhalb dieser Universen war sein Stern aber im Sinkflug.

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    „Expendables 4“: 9 Dinge, die wir über die kommende Fortsetzung wissen

    So brauchte es Sylvester Stallones Ehrgeiz, um die Angelegenheit zu seinen Gunsten in Schwung zu bringen. Er griff dabei auf die damals noch nicht so inflationär genutzten sozialen Medien zurück und fragte sein Publikum, ob es gerne eine Actionfilm mit ihm, Arnold Schwarzenegger, Bruce Willis und Co. sehen wollen würde. Nur durch den Buzz, den er damit kreierte, gelang es, den Film wirklich in die Kinos zu bringen. Der Rest ist Geschichte.

  • „The Dark Knight“: Geheimnis nach 10 Jahren gelüftet
    Vor zehn Jahren feierte Heath Ledger mit seiner Darstellung des Jokers einen der größten Erfolge der jüngeren Hollywood-Geschichte und lieferte eine Performance für die Ewigkeit ab. Die Qualität von The Dark Knight und seinem Nachfolger konnte seitdem nicht mehr erreicht werden. Pünktlich zum zehnten Geburtstag des Superheldenfilms verrät Schauspieler Michael Jai White ein sehr interessantes Detail zum Film, das viele Fans verblüffen dürfte. 

    Der Joker in Person von Heath Ledger aus The Dark Knight hat den Comic-Verfilmungen aus dem Hause Warner und DC die denkwürdigste Figur ihrer jüngeren Geschichte beschert. Bei den aktuellen Filmen der Helden-Schmiede wird deutlich, dass die hohe Messlatte Fluch und Segen zugleich ist. Zum zehnten Geburtstag hat sich nun Schauspieler Michael Jai White zu einer Szene geäußert, die wir alle anscheinend die ganze Zeit über falsch verstanden haben. Alle, die den Film noch nicht gesehen haben, beachten an dieser Stelle bitte unsere Spoiler-Warnung.

    Michael Jai White spielt in The Dark Knight den Gangster Gambol und wird von dem Joker getötet, nachdem der ihm ein Messer in den Mund gerammt hat. So zumindest dürften die meisten Zuschauer die letzte Szene mit Gambol in Erinnerung haben, auch wenn dessen Tod nicht eindeutig zu sehen ist. Doch das ist ein Fehler, wie der Schauspieler nun dem Hollywood Reporter verraten hat.

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    7 Stars, die perfekt als neuer Joker wären

    Gambol stirbt in The Dark Knight nicht und sollte zurückkehren

    Der vermeintliche Tod von Gambol hat gar nicht stattgefunden, so Michael Jai White im Interview. Vielmehr sei geplant gewesen, weitere Szenen mit dem Charakter zu drehen und ihn in späteren Filmen wieder auftauchen zu lassen. Aus diesem Grund ist die Szene aus The Dark Knight bewusst ambivalent gehalten und das Fehlen einer endgültigen Todesszene keineswegs ein Versehen oder gar ein Fehler, sondern eine bewusste Entscheidung.

    Eigentlich waren weitere Szenen mit dem Gangster gedreht, die im Schneideraum der Schere zum Opfer fielen, doch die Figur sollte in Zukunft wiederkehren. Dies ist jedoch nie geschehen und auch die Rolle des Joker musste nach dem tragischen Tod vom Heath Ledger bekanntlich neu erfunden werden.

  • „Die Farbe des Horizonts”: Shailene Woodley magert sich für Hauptrolle herunter
    Stars wie Christian Bale, Matthew McConaughey und Tom Hanks haben sich für ihre Traumrollen einst auf schockierende Weise heruntergehungert und damit ihre Gesundheits aufs Spiel gesetzt. Jetzt hat sich eine weitere Hollywood-Schauspielerin zu ihrer Horror-Diät geäußert, die sie im Zuge ihrer neuen Rolle unternommen hat.

    Seit dem 12. Juli läuft die Die Farbe des Horizonts in den deutschen Kinos. Baltasar Kormákurs Filmdrama erzählt die Geschichte der lebenslustigen Tami Oldham, die gemeinsam mit ihrem Verlobten von Tahiti aus in Richtung Kalifornien in See sticht. Als die beiden in einen starken Sturm geraten, entpuppt sich der Segeltrip zum regelrechten Alptraum, schnell wird aus dem einstigen Abenteuer ein Kampf ums Überleben.

    Das Drama basiert auf der wahren Geschichte von Tami Oldham Ashcraft, die nach einem Sturm Schiffbruch erlitt und fast sechs Wochen lang mitten im pazifischen Ozean auf Rettung wartete. Shailene Woodley (Die Bestimmung, Big Little Lies) verkörpert in dem Drama die Rolle der erfahrenen Seglerin und hat für den Part sogar ihre Gesundheit ruiniert, wie sie jüngst in einem Interview mit der Times verriet.

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    Krasse Rekorde: Diese Schauspieler haben ihr Gewicht extrem verändert

    Nur 350 Kalorien pro Tag

    In den letzten Wochen der Dreharbeiten habe ich nur 350 Kalorien pro Tag zu mir genommen. Mit diesem Geständnis sorgte Woodley kürzlich für Aufsehen in den US-amerikanischen Medien. Um die Hauptrolle so authentisch wie möglich spielen zu können, hungerte sich die 26-Jährige kurz vor dem Start der Dreharbeiten regelrecht herunter und nahm pro Tag lediglich eine Dose Lachs, etwas Brokkoli und zwei Eigelb zu sich. Noch schockierender ist allerdings, mit welchem Ritual sich die Schauspielerin anschließend zum Einschlafen brachte: Ich kann hungrig nicht einschlafen, also habe ich ein Glas Wein getrunken und weg war ich.

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    10 Hollywood-Stars, die für ihre Rolle stark zunehmen mussten

    Wie viele Kilos der Das Schicksal ist ein mieser Verräter-Star letztendlich für ihre Rolle verloren hat, ist nicht bekannt, jedenfalls gab die US-Amerikanerin zu, dass es ihr mit dieser strikten Diät alles andere als gut ging. Magelnden Einsatz kann man der Schauspielerin jedenfalls nicht vorwerfen. Ob diese Art der Rollenvorbereitung allerdings ihrer Gesundheit zugute kam, ist mehr als fraglich. Wer sich stattdessen lieber von Woodleys schauspielerischem Talent überzeugen möchte, der kann sich Die Farbe des Horizonts in den nächsten Wochen auf der großen Leinwand ansehen.

     

  • „Fast & Furious“-Streit: Dwayne Johnson äußert sich
    Im vergangenen Jahr hat Tyrese Gibson seinen Fast Furious-Co-Star Dwayne The Rock Johnson für die Umsetzung von dessen Hobbs-Solo-Film öffentlich immer wieder angefeindet. Der Workaholic hielt sich mit einer Antwort lange Zeit zurück, jetzt äußerte er sich aber doch.

    Im vergangenen Jahr präsentierte sich die sonst so eingeschworen wirkende Fast Furious-Familie im Krisen-Modus. Reizthema war immer wieder der kommende Ableger Hobbs and Shaw, in dem Dwayne Johnson eine Extra-Runde mit Qualitätsfilm-Liebhaber Jason Statham drehen wird. Zunächst stritten Vin Diesel und Dwayne Johnson über ihre jeweilige Arbeitsmoral, dann griff Co-Star Tyrese Gibson The Rock wegen dessen Alleingang mit seinem Hobbs-Solofilm an. Er warf dem Schauspieler vor, der Reihe mit dem Ableger zu schaden und bezeichnete ihn darüber hinaus auch als Clown. Lange ließ Dwayne Johnson die zahlreichen Nachrichten von Gibson unkommentiert, jetzt gab er in einem Interview mit bei Watch What Happens Live With Andy Cohen ein Statement ab.

    Johnson beantwortete eine Zuschauerfrage zum Streit zwar gelassen, aber bestimmt. So habe er seit den Aussagen von Tyrese Gibson nicht mehr mit seinem ehemaligen Freund gesprochen. Er sei sehr enttäuscht über dessen Aussagen, gerade weil die beiden früher befreundet waren. Zu einem Streit gehören zwei, doch leider habe nur Tyrese Gibson immer wieder auf Angriff geschaltet, so The Rock weiter. Ihm sei außerdem bewusst, dass Tyrese Gibson unter privaten Problemen leide.

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    16 Schauspieler, die viel zu früh gestorben sind

    Damit fing der Ärger um Hobbs and Shaw 2017 an

    Auslöser für Gibsons Ärger war, dass der ursprüngliche Starttermin des neunten Fast Furious-Films für den Hobbs-Solo-Film von The Rock nach hinten verschoben wurde. Das Hobbs-Spin-off erscheint 2019 und der nächste reguläre Fast Furious-Teil erst 2020. Ob Dwayne Johnson und Tyrese Gibson in Fast Furious 9 noch einmal gemeinsam vor die Kamera treten, ließ The Rock offen.

  • „The Green Inferno”: Kannibalen-Film feiert seine Free TV-Premiere
    Regisseur Eli Roth hat bereits das eine oder andere Schmankerl für Horror-Fans zutage gebracht. Überall dort, wo der Hostel-Schöpfer seine Finger im Spiel hat, werden Menschen Extremsituationen ausgesetzt, was im Regelfall damit endet, dass literweise Blut durch die Gegend spritzt. Jetzt feiert einer seiner härtesten Filme nach fünf Jahren seine Free TV-Premiere und das sogar in der ungeschnittenen Version.

    Im Jahr 2013 sorgte Gore-Meister Eli Roth mit seinem Kannibalen-Film The Green Inferno für mächtig Aufsehen. Die Geschichte um eine Gruppe junger US-Studenten, die über dem Amazonas-Gebiet abstürzt und von einem kannibalistischen Stamm gefangen genommen wird, ist nur schwer zu ertragen und hat auf einem französischen Film-Festival sogar zu einem Ohnmachstanfall einer Zuschauerin gesorgt.

    In Deutschland schaffte es der Splatter erst gar nicht ins Kino und wurde lediglich mit einem Heimkino-Release abgespeist. Als wäre das noch nicht genug, mussten Roth-Fans nach dem Kinostart ganze drei Jahre warten, bis der nervenaufreibende Survival-Horror auch hierzulande erhältlich war. Immerhin war die FSK bei The Green Inferno gnädig und schickte den durchaus brutalen Schocker in der ungeschnittenen Fassung mit keine Jugendfreigabe auf den Markt. Wiederum zwei Jahre später gibt es dieselbe Version endlich im Free TV zu sehen.

    Eli Roth’s Kannibalenfilm feiert bei Tele 5 Free TV-Premiere

    Wie wir via Schnittberichte.com erfahren haben, wird The Green Inferno am 17. Juli 2018 auf dem Sender Tele 5 seine TV-Premiere feiern. Dort wird Roths sechste Regiearbeit ab 23:45 Uhr zu sehen sein und wegen der späten Uhrzeit sogar in der ungeschnittenen Version laufen. Wer gerne die geschnittene Fassung sehen möchte, der muss sich mit der italienischen DVD bzw. Blu Ray behelfen, die bereits ab 14 Jahren freigegeben wurde. Der blutige Streifen über das rituelle Verspeisen unschuldiger Gefangener ist übrigens eine Hommage an die italienischen Kannibalen-Filme aus den 70er und 80er Jahren.

  • „Hotel Transsilvanien 3“: Die Stars im Interview
    Graf Drakula fühlt sich einsam und braucht dringend Urlaub. Prompt organisiert seine Tochter eine Kreuzfahrt, die einiges an Überraschungen zu bieten hat. Zum Kinostart von Hotel Transsilvanien 3 Ein Monster Urlaub haben wir uns mit den deutschen Stimmen hinter den wie immer liebenswert animierten Figuren getroffen. 

    Anke Engelke alias Kapitänin Ericka und Rick Kavanian alias Graf Drakula schlüpfen für uns noch einmal in ihre Rollen aus Hotel Transsilvanien 3 Ein Monster Urlaub, während Neuzugang Janina Uhse ihre Kreativität in Sachen Monster-Küche unter Beweis stellt.

    Hotel Transsilvanien 3 Ein Monster Urlaub startet am Montag, den 16. Juli 2018 in den deutschen Kinos und setzt die erfolgreiche Geschichte um Drak und seine monströse Sippschaft fort. Fans können sich auf ein Wiedersehen mit lieb gewonnenen Figuren wie Frankenstein oder Murray die Mumie freuen. Zusätzlich sorgen zahlreiche Neuzugänge an Bord der turbulenten Kreuzfahrt für ein unterhaltsames Chaos. Nur mit Kapitänin Ericka scheint etwas nicht zu stimmen…

  • Neuer Trailer zu „The Meg“: Jason Statham gegen den größten Hai aller Zeiten
    Dass Jason Statham nicht nur als knallharter Action-Held eine gute Figur macht, bewies er unter anderem mit seiner selbstironischen Performance in der Komödie Spy Susan Cooper Undercover. Auch in seinem kommenden Film betritt der Liebhaber des gelungenen Qualitätsfilms Neuland und stellt sich einem monströsen Hai. Was uns bei diesem Kampf erwartet, verrät der neueste internationale Trailer.

     

    Einst hopste Jason Statham als Turmspringer in zahlreiche gechlorte Wettkampfbecken, nun kehrt der mittlerweile zum veritablen Actionhelden umgeschulte Brite zum kühlen Nass zurück. Der Star aus Action-Klopfern wie Crank hat im vergangenen Jahr einen wahrhaft monströsen Film in Neuseeland abgedreht, dessen erster Einblick dank des Trailers ein gepflegtes Hai-Horror-Erlebnis verspricht.

    Wer nicht genug vom Hai-Horror kriegen kann, sollte sich den 30. August 2018 fett im Kalender markieren, dann läuft The Meg in den deutschen Kinos an. Und der Gang dorthin lohnt sich Fans des Genres gleich aus zwei Gründen. Zum einen wäre da natürlich der Film selbst. Zudem verriet Jason Statham gegenüber Entertainment Weekly, dass die Zuschauer das Schicksal von The Meg in ihren Händen halten.

    In diesem Teaser-Trailer verschlingt der Riesenhai einen ganzen Taucher samt Tauchkäfig:

    It’s feeding time. #TheMeg– in theaters August 10. pic.twitter.com/Jl3Y2vuXtG

    The Meg Movie (@MegMovie) 12. Juni 2018

    Noch einmal zum Vergleich: Der erste Trailer zu The Meg in seiner monströsen Pracht

    Sollte der Film erfolgreich sein, werden die Macher selbstverständlich hungrig auf eine Fortsetzung sein, erklärte Statham die normalen Abläufe in Hollywood. Dies deckt sich mit Aussagen von Steve Alten, der die Buchvorlage zu The Meg geschrieben hat. Auch er rechnete im Interview mit Bloody Disgusting mit Fortsetzungen, sofern der erste Teil eben entsprechend erfolgreich werde.

    Altersfreigabe von The Meg deutet auf Unterhaltung für die ganze Familie hin

    In den USA wurde The Meg mit der Altersfreigabe PG-13 versehen, was in Deutschland einer FSK-Freigabe ab 12 Jahren entsprechen dürfte. Diese recht niedrige Einstufung dürfte Fans von blutigem Hai-Horror natürlich wenig begeistern, gute Action-Unterhaltung wird Jason Statham aber vermutlich dennoch bieten.

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    Wegen dieser Horrorfilme mussten Zuschauer ins Krankenhaus

    Der monströse Hai spricht für einen Horror-Streifen, Jason Stathams Beteiligung für ein Action-Spektakel und die bisherige Filmografie des Regisseurs Jon Turteltaub (Last Vegas) für familientaugliche Unterhaltung. Letzteres wird wohl am ehesten zutreffen, wenn wir die Altersfreigabe berücksichtigen. Wir hoffen dennoch zumindest auf etwas Grusel und schöpfen in Äußerungen von Buchautor Steve Alten Hoffnung. Der gute Mann versprach uns immerhin herausragende Spezialeffekte, die den geneigten Zuschauer im Kino regelrecht wegblasen sollen. Immerhin habe The Meg für dieses ambitionierte Vorhaben ein Budget von 150 Millionen US-Dollar verschlungen, was ihn somit zum teuersten Hai-Film aller Zeiten macht.

  • Anzeige gegen „DSDS“-Kandidat Daniele Negroni
    Im Mai 2018 ist die mittlerweile15. Staffel von Deutschland sucht den Superstar zu Ende gegangen und mit Marie Wegener steht die bislang jüngste Siegerin des Wettbewerbs fest. Jetzt ist ein Kandidat aus früheren Tagen in die Schlagzeilen geraten, allerdings nicht in seiner Eigenschaft als Sänger.

    Wer bei Deutschland sucht den Superstar in die Motto-Shows gelangt oder gar das Siegertreppchen betritt, der steht unweigerlich in der Öffentlichkeit. Doch nicht immer sind es positive Schlagzeilen, mit denen aktuelle oder ehemalige Kandidaten glänzen können. Wir verweisen an dieser Stelle beispielhaft auf das Familien-Drama um Kandidat Diego. Jetzt ist mit Daniele Negroni ein weiterer Teilnehmer der Casting-Show auffällig geworden.

    Wie RTL berichtet, musste in der Nacht vom 22. auf den 23. Juni 2018 die Polizei ausrücken, um im Berliner Hotel Interconti einen handfesten Streit zwischen dem Sänger und seiner Freundin zu beenden. Dabei soll es zu Handgreiflichkeiten gekommen sein. Die erst 16 Jahre alte Tina Neumann postete im Anschluss bei Instagram eine denkwürdige Botschaft. Sie schrieb, sie hoffe, alle Frauenschläger der Welt bekämen das Karma, das sie verdienen. Ob dies als eine direkte Anspielung auf die Ereignisse im Hotel zu verstehen ist, können wir nicht bestätigen, es liegt aber augenscheinlich nahe.

    Wechselseitige Anzeigen von der Polizei bestätigt

    RTL berichtet weiterhin, dass die Polizei in besagter Nacht zwei Anzeigen wegen wechselseitiger Körperverletzung entgegengenommen habe. Es sieht also danach aus, dass es nicht nur bei einer verbalen Auseinandersetzung zwischen Daniele Negroni und Tina Neumann geblieben ist. Mittlerweile hat Tina Neumann gemeinsame Bilder mit Daniele Negroni auf Instagram gelöscht und ihren (Ex-)Freund entfolgt. Alles Weitere müssen jetzt die zuständigen Behörden klären.

  • Neue Bestseller-Verfilmung vereint „Twilight” & „Fifty Shades of Grey”
    Als im Jahr 2015 der erste Fifty Shades of Grey-Film die hiesigen Kinosäle eroberte, strömten Fans der gleichnamigen Buchreihe scharenweise ins Kino. Weltweit spülte der Film 568 Millionen US-Dollar in die Kinokassen und zog entsprechend der Vorlage zwei Fortsetzungen nach sich. Ein Erfolg, der sich wohl schwer wiederholen lässt, oder? Das Gegenteil will jetzt die Verfilmung einer absoluten Bestseller-Reihe beweisen!

    Im selben Jahr, in dem auch der erste Fifty Shades of Grey-Teil in die Kinos kam, wurde in Deutschland Anna Todds Roman After passion veröffentlicht. Der erste Teil der Buchreihe landete kurz nach seiner Erscheinung in der Top10 der Bestsellerliste des Spiegel (in der Kategorie Paperback/Belletristik) und kletterte kurz danach sogar auf den dritten Rang, wo er mehrere Wochen lang verblieb.

    Die drei Fortsetzungen After truth, After love sowie After forever wurden im Abstand von wenigen Wochen veröffentlicht und schafften es ebenfalls in die Top10 des Spiegel. Es folgte ein regelrechter Hype um die erotisch angehauchte Geschichte, die die amerikanische Schriftstellerin Anna Todd im Jahr 2013 zu Papier brachte. Mittlerweile wurde die Buchreihe in über 30 Sprachen übersetzt und auf Wattpad, einer Social-Media-Plattform für Autoren und Leser, über 1,5 Milliarden Mal gelesen. Jetzt soll der erste Teil vom Papier auf die Leinwand gebracht werden und es dabei Erfolgsgeschichten wie Twilight und Fifty Shades of Grey gleichtun.

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    Die heißesten Sexszenen aus „Fifty Shades“

    After passion: Die Hauptrollen sind bereits besetzt

    Der erste Teil der erfolgreichen Roman-Reihe erzählt die Geschichte des Good Girls Tessa Young, die an ihrem ersten Tag an der Washington Central University auf Hardin Scott trifft, einen unberechenbaren Bad Guy. Auch wenn Hardin ihrer Vorstellung eines Traummannes nicht im Geringsten entspricht, fühlt sich die junge Studentin magisch von dem gut aussehenden Draufgänger angezogen. Sie kann nicht anders, als den dominanten Bad Boy zu lieben auch wenn sie nie wieder die sein wird, die sie einmal war…

    Wie Deadline berichtet, stehen sogar bereits die Hauptdarsteller fest. Als Tessa Young wurde Josephine Langford verpflichtet. Sie ist die Schwester des Tote Mädchen lügen nicht-Stars Katherine Langford.

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    Für die Rolle des geheimnisvollen Hardin Scott wurde Hero Fiennes-Tiffin gecastet, der im sechsten Film der Harry Potter-Reihe den elfjährigen Tom Riddle spielt. Er ist außerdem der Neffe der beiden Hollywood-Stars Joseph und Ralph Fiennes. Startschuss für die Dreharbeiten zu After ist bereits in der kommenden Woche in Atlanta. Auf dem Regiestuhl Platz nehmen wird Jenny Gage, die für ihren Dokumentarfilm über sieben Teenager aus Brooklyn (All This Panic) zahlreiche Lorbeeren ernten konnte. After soll noch 2019 in den US-amerikanischen Kinos starten.

  • Thailand: Dramatische Rettung von Fußballspielern soll verfilmt werden
    Es war einer der spektakulärsten Einsätze unserer Zeit. In einer beispiellosen Aktion gelang es einem Team von über 1000 Rettern, dreizehn Menschen aus einer Tropfsteinhöhle nördlich von Bangkok zu befreien. Schon kurz nach deren wundersamen Befreiung gelangen Pläne über eine Verfilmung an die Öffentlichkeit. 

    Am 23. Juni 2018 unternahmen 12 Jugendliche und ihr Trainer einen Ausflug in die Tropfsteinhöhle Tham Luang-Khun Nam Nang Non rund 1000 Kilometer nördlich von Bangkok und wurden von der einsetzenden Flut eingeschlossen. Die Rettung des Fußballteams gestaltete sich äußerst schwierig, da immer mehr Wasser in die Höhle gespült wurde. Ein Taucher kam ums Leben. Dennoch ist es den Einsatzkräften aus aller Welt mit vereinten Kräften gelungen, jeden einzelnen aus der Höhle zu bergen, was laut Experten einem Wunder gleicht.

    Mittlerweile werden alle Beteiligten in umliegenden Krankenhäusern medizinisch versorgt und die Weltöffentlichkeit nimmt in den sozialen Medien Anteil an der Heldentat. Neben US-Präsident Donald Trump äußerte sich auch die Bundesregierung über die geglückte Rettung der Jugendlichen. Jetzt soll die unglaubliche Geschichte verfilmt werden.

    Was für eine wunderbare Nachricht aus #Thailand! So vieles zu bewundern: der Durchhaltewille der tapferen Jungs und ihres Trainers, das Können und die Entschlossenheit der Retter.

    Steffen Seibert (@RegSprecher) 10. Juli 2018

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    Grausame Geschichten: 7 Menschen, die Szenarien aus Horrorfilmen überlebt haben

    Pure Flix will Geschichte der dramatischen Rettung verfilmen

    Nachdem alle Geretteten nur leichte Verletzungen davon getragen haben schwappt eine große Welle der Erleichterung durch Thailand. Auch der dort anwesende Manager Michael Scott vom christlichen Filmstudio Pure Flix äußerte sich sichtlich bewegt zu den Ereignissen. Er hat einen zweiten Wohnsitz in Thailand und war unmittelbar vor Ort, als sich das Drama ereignete. Dies sei ein guter Stoff für einen Film, so der Manager in einem offiziellen Video seines Unternehmens. Ein Film über die Rettung könnte viele Menschen inspirieren, schließlich habe die ganze Welt geballt auf die Ereignisse geschaut und ein internationales Team hat so gut zusammengearbeitet, dass die Mission am Ende von Erfolg gekrönt war.

    Pure Flix joins the rest of the world in thanking God for answering prayers for the successful rescue of those trapped in the cave in Thailand.

    Managing partner Michael Scott, from his home in Thailand, has been helping at the cave rescue in Chiang Rai the past 4 days. pic.twitter.com/htt1vN9oU1

    Pure Flix (@PureFlix) 10. Juli 2018

    Natürlich ist es zu diesem Zeitpunkt nur eine verbale Absichtserklärung, dennoch ist es gut vorstellbar, dass die Heldengeschichte ihren Weg auf die Leinwand findet. Sollte sie tatsächlich von Pure Flix realisiert werden, müssen wir uns allerdings auf einen sogenannten christlichen Erbauungsfilm wie Gott ist nicht tot einstellen, denn das Unternehmen produziert strikt nach seinem selbst auferlegten christlichen Kodex.

  • Deutsche Kinocharts: „Jurassic World 2“ von Horrorfilm entthront
    Vier Wochen lang dominierten die Dinosaurier die deutschen Kinocharts nach Belieben, doch nun ist Schluss. Der Blockbuster Jurassic World 2: Das gefallene Königreich muss sich erstmalig geschlagen geben. Die neue Nummer eins ist ein waschechter Horrorfilm.

    Jurassic World 2: Das gefallene Königreich thronte in den vergangenen vier Wochen auf dem ersten Platz der deutschen Kinocharts. Nach dem Erfolg des Vorgängers war nichts anderes zu erwarten und so blieb die einzige Frage, wie es denn um die Verweildauer des Sommerhits bestellt sein würde. Die ist nun beantwortet, denn mit dem vergangenen Wochenende mussten sich die Dinos erstmalig von ihrer Spitzenposition verabschieden.

    Am 5. Juli 2018 startete in Deutschland mit The First Purge der vierte Teil von James DeMonacos Säuberungs-Franchise und traf beim Publikum erneut einen Nerv. Zwar konnten die Zahlen des Vorgängers The Purge – Election Year nicht ganz erreicht werden, dennoch reichten sie aus, um die Dinos von Platz eins der deutschen Kinostarts zu vertreiben.

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    „Jurassic World 2“: Diese 12 Anspielungen verstecken sich in „Das gefallene Königreich“

    The First Purge ist die neue Nummer Eins der deutschen Kinocharts

    Mit 155.000 Zuschauern sicherte sich Neueinsteiger The First Purge den Spitzenplatz der hiesigen Kinocharts. Auf Platz zwei fand sich erstmals Jurassic World 2: Das gefallene Königreich wieder, hier konnten 125.000 Besucher verzeichnet werden. Auf Platz drei landete der Heist-Film Ocean’s 8 mit 80.000 Zuschauern. Damit konnten die Zahlen des letzten Purge-Films The Purge: Election Year (217.000 am Startwochenende) zwar nicht erreicht werden, freuen dürften sich die Verantwortlichen aber dennoch (Quelle: Blickpunkt Film).

    Weniger gut lief es am Wochenende für Melissa McCarthy. Ihre neuste Komödie How To Party With Mom schaffte es nur auf einen enttäuschenden neunten Platz. Lediglich 25.000 Zuschauer konnten sich für den Spaß erwärmen.

  • „Teenage Mutant Ninja Turtles 3“: Reboot erhält grünes Licht!
    Es wird wieder Zeit für ein Abenteuer mit Raphael, Donatello, Michelangelo und Leonardo: Paramount hat mit der Drehbuchentwicklung für einen dritten „Teenage Mutant Ninja Turtles“-Blockbuster begonnen. 

    Nach zwei zögerlichen Jahren bei Paramount hat man sich endlich dazu durchgerungen, eine dritte „Teenage Mutant Ninja Turtles“-Realverfilmung in Angriff zu nehmen. Für das Drehbuch wurde nun laut dem Hollywood Reporter Andrew Dodge verpflichtet, der unter Anderem das Drehbuch der bitterbösen Komödie „Bad Words“ geschrieben hat.

    Produzieren werden Michael Bay, Andrew Form und Brad Fuller der Produktionsfirma Platinum Dunes, wie Variety berichtet.

    Bereits 1984 erblickten die „Teenage Mutant Ninja Turtles“ in den Comics von Kevin Eastman und Peter Laird*  das Licht der Welt. Mittlerweile gibt es von den tapferen Kampfschildkröten und deren Meister Splinter fünf Kino-Realverfilmungen, eine animierte Serie, zwei Zeichentrickserien, zwei animierte Leinwandabenteuer, eine Realserie und natürlich jede Menge Spielzeug und Videospiele. So schnell bekommt das TMNT-Franchise keiner tot.

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    Die 22 besten Action-Filme 2017 im Überblick

    Warum „Teenage Mutant Ninja Turtles 3“ ein Reboot wird

    Die ersten beiden Hollywood-Auftritte der Turtles aus dem für gewöhnlich goldenen Händchen von Michael Bay, „Teenage Mutant Ninja Turtles“ von 2014 und „Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows“ von 2016 warfen den Verantwortlichen Zahlenrätsel auf: Während der erste Film noch befriedigende 493 Millionen US-Dollar (bei Produktionskosten von 125 Millionen US-Dollar) weltweit in die Kinokassen spülen konnte, brachte die Fortsetzung nicht einmal die Hälfte ein: 245 Millionen US-Dollar bei Kosten von 135 Millionen war Paramount einfach nicht genug, um selbstbewusst gleich mit „Teenage Mutant Nunja Turtles 3“ weiterzumachen.

    Beim nun in die Drehbuchentwicklung geschickten Reboot wird man sich daher von Megan Fox und den bisherigen Darstellern von Raphael, Donatello, Michelangelo und Leonardo verabschieden müssen. Man darf gespannt sein, welchen neuen Look man den Turtles im Reboot geben wird.

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  • Bösewicht für „Fast & Furious“-Ableger gefunden
    Nach Fast Furious 8 ist bekanntlich vor dem neunten Teil der krawalligen PS-Orgie. Doch das ist bei Weitem noch nicht alles. Das Action-Franchise expandiert nämlich noch in eine andere Richtung und beinhaltet bald auch einen Ableger namens Hobbs and Shaw, der am 1. August 2019 in die Kinos kommen soll. Hierfür wurde nun ein Schauspieler für die Rolle des Bösewichts gefunden. 

    Dwayne Johnson und Vin Diesel sind bekanntlich im Streit auseinander gegangen und so ist noch nicht ganz sicher, ob die beiden Recken im nächsten Teil wieder gemeinsam vor der Kamera stehen werden. Fast Furious 9 ist zwar erst für den 10. April 2020 angekündigt worden, dennoch verdichten sich Anzeichen, dass zumindest einer der Stars passen könnte. Ein weiteres Reizthema in der Familie des Fast Furious-Franchise ist der kommende Ableger Hobbs and Shaw, in dem Dwayne Johnson eine Extra-Runde mit Qualitätsfilm-Liebhaber Jason Statham drehen darf.

    Heute konzentrieren wir uns allerdings nicht auf weitere Spekulationen über Streitigkeiten im Hintergrund der Reihe, sondern richten unseren Blick auf Erfreulicheres. Wie der Hollywood Reporter berichtet, konnte ein namhafter Schauspieler verpflichtet werden, der in dem Ableger die Rolle des Bösewichts übernehmen wird. Zwar fehlt noch die finale Unterschrift auf dem Vertrag, die Verhandlungen sollen aber unmittelbar vor ihrem Ende stehen.

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    Idris Elba übernimmt Schurkenrolle in Hobbs and Shaw

    Idris Elba, der unter anderem die Rolle des Heimdall in Thor 3: Tag der Entscheidung spielte und Krimi-Fans als Detective Chief Inspector John Luther bekannt sein dürfte, wird aller Voraussicht nach die Rolle des Gegenspielers von Dwayne Johnson und Jason Statham in Hobbs and Shaw übernehmen.

    Viel wissen wir über die Geschichte von Hobbs and Shaw noch nicht. Luke Hobbs (Dwayne Johnson) und Deckard Shaw (Jason Statham) sollen sich zusammentun, um es mit einem britischen Schurken namens Dr. Null aufzunehmen. Genau diesen wird wohl nun der in London geborene Idris Elba spielen. Die Dreharbeiten sollen im Herbst dieses Jahres beginnen.

  • „The Gallows 2“: Fortsetzung heimlich gedreht
    2015 erschien die Low-Budget-Produktion The Gallows im Kino und mauserte sich zu einem der profitabelsten Filme aller Zeiten. Das liegt natürlich an seinen extrem geringen Kosten, dennoch kann sich ein Einspielergebnis von 43 Millionen US-Dollar gegenüber Kosten von 100.000 Dollar sehen lassen. Jetzt wurde ein zweiter Teil fertig gestellt.

    Erst stellten die Regisseure Travis Cluff und Chris Lofing eigene Videos auf YouTube, dann wurde Blumhouse Productions auf die beiden Filmemacher aufmerksam und so schaffte es der Horrorfilm The Gallows 2015 sogar in die Kinos. Drei Jahre später geht die Erfolgsgeschichte überraschend weiter, wie die Kollegen von Bloody Disgusting berichten. Nachdem bereits seit einiger Zeit Gerüchte um eine mögliche Fortsetzung die Runde machen, ist nun klar, dass die Fortsetzung unter Ausschluss der Öffentlichkeit gedreht wurde.

    The Gallows Act II wurde vom Studio Lionsgate zur Prüfung bei der US-amerikanischen Altersfreigabebehörde MPAA, dem Gegenstück zu unserer FSK, eingereicht, was beweist, dass der Film nicht nur gedreht wurde, sondern bereits komplett fertig ist, inklusive aller möglichen Nachbearbeitungen. Noch gibt es vom zuständigen Studio keinerlei Informationen über den Film, geschweige denn einen Termin für einen möglichen Kinostart. Dafür dürfte das Rating der Behörde bei Fans für Aufhorchen sorgen.

    Nur für Erwachsene: Gallows 2 bekommt in den USA ein R-Rating

    Wie schon der erste Film wurde auch die Fortsetzung mit einem R-Rating versehen. Der Grund liegt bei Szenen voller verstörender Gewalt. Das bedeutet konkret, dass Jugendliche unter 17 Jahren ohne Begleitung eines Erwachsenen keinen Einlass zur Vorführung des entsprechend freigegebenen Films erhalten. Bei uns in Deutschland entspricht das in der Regel einer Altersfreigabe ab 16 oder 18 Jahren. The Gallows ist in Deutschland ab 16 Jahren freigegeben.

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    11 überraschende Remakes, die uns in den nächsten Jahren erwarten

    Auch wenn es noch wenig bekannte Details zur Fortsetzung gibt, sollen laut Bloody Disgusting die Regisseure Travis Cluff und Chris Lofing erneut für den Film verantwortlich sein. Zur Story gibt es nur die Andeutung, dass es um eine angehende Schauspielerin gehen soll, die an eine Schule kommt, wo ein bösartiger Geist sein Unwesen treibt.

  • Beschlagnahmung aufgehoben: Umstrittener Klassiker nicht mehr verboten
    Während aktuell die Neuauflage von Dario Argentos Horror-Klassiker Suspiria für Aufsehen sorgt, können sich Fans seines Widersachers Lucio Fulci auf eine Neuveröffentlichung eines seiner berühmtesten Filme freuen. Das Syndikat des Grauens ist in Deutschland nach 32 Jahren nicht mehr beschlagnahmt.

    Sehgewohnheiten verändern sich mit den Jahren und so ist es nichts Neues, dass einst beschlagnahmte Filme wieder neu veröffentlicht werden dürfen oder indizierte Werke von besagter Liste wieder verschwinden. Meist sind es kleine Verleiher, die sich auf die Wiederveröffentlichung spezialisiert haben, die die entsprechenden Anträge stellen und so dafür sorgen, dass der eine oder andere Film erstmalig ungeschnitten auf den deutschen Markt kommen kann.

    In diesem Fall ist es der Verleiher filmArt, der einen immerhin 32 Jahre lang beschlagnahmten Thriller neu veröffentlichen darf. Lucio Fulci mischte 1980 Elemente des Splatterfilms mit denen des Gangsterfilms und schuf mit Das Syndikat des Grauens einen der bekanntesten Vertreter des italienischen Mafiafilms seiner Zeit. Die Geschichte von Bandenkriegen in Neapel geizt weder mit surrealen Elementen wie der fulminanten Disco-Szene, noch mit explizierter Gewaltdarstellung. Die führte dazu, dass sowohl die ungeschnittene als auch die gekürzte Version in Deutschland erst 1984 auf dem Index landeten, bevor beide 1986 wegen Verstoßes gegen § 131 StGB (Gewaltverherrlichung) beschlagnahmt wurden.

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    Diese 7 Horrorfilme schafften es bis auf den Index

    Das Syndikat des Grauens auch nicht mehr auf dem Index

    Im Februar 2018 wurde die Beschlagnahmung von Das Syndikat des Grauens aufgehoben. Jetzt freuen sich die Verantwortlichen von filmArt, dass der Poliziottesco auch vom Index genommen wurde. Damit steht einer erneuten Veröffentlichung des vollständigen Films nichts mehr im Wege. Ihrem Antrag auf vorzeitige Listenstreichung bei der BPjM wurde stattgegeben.

    Jetzt muss der Film nur noch der FSK zur Prüfung vorgelegt werden, bevor die Wiederveröffentlichung auf Blu-ray erfolgen kann. Wahrscheinlich ist eine Freigabe ab 18 Jahren. Wenn alles gut geht, erfolgt die Veröffentlichung noch in diesem Jahr.

 
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